Dieses Bild, ist in einer schweren Phase meines Lebens entstanden und war für meine liebe Omi gedacht, wo es heute noch an der Wand hängt. Es ist mein dritter und damit letzter Versuch gewesen, das erste Bild einer malenden Hand zu machen.
Dieses Erste, hatte ich mit etwa 14 Jahren gezeichnet, als ich die Bedeutung, von Schwarz und Weiß lernte. Es war schlicht ein Geniestreich, weil ich mit sehr wenig Kontrast erreichte, eine realistische Hand zu malen. Albrecht Dürrer, war mein Vorbild. Ansonsten "wusste" ich nicht, das es schwer werden würde, eine Hand zu zeichnen. Hände, sind komplexer aufgebaut als Gesichter. Mit letzterem, habe ich Probleme sie zu zeichnen, so wie im Leben eben auch zu erkennen und mir zu merken. Beispielsweise, weis ich nach 20 Jahren nicht mehr, wie meine Mutter aussieht. Das Bild sollte irgendwo im Keller der Hauptschule Schwarzhofen liegen.
Der zweite Versuch, wurde wohl leider von meinem Onkel verschlampt. Das Zweite, war das wohl mit aufwändigste Bild meines Lebens und ich fand es so Schön, dass es mein erstes Bild war, welches ich für mich behalten habe, statt wie immer verschenkt zu werden.
Wie man sieht, habe ich hier Farben benutzt. Das mache ich selten, vor allem wenn es sich um Buntstifte handelt. Wenn es Farbig sein soll, nutze ich meistens lieber Öl. Aber das ist nun mal Teuer und mein Öl-Großhandels-Dealer des Vertrauens, ist schon lange nicht mehr von mir besucht worden. Mir fehlt die Muse, und das Geschick, welches sich über die Jahre ins Nirvana verkrümelt zu haben scheint, ein anständiges Bild zu malen.
Entstanden ist es im Stadtpark in Nürnberg. Das Bild im Bild, zeigt den kleinen See und das Denkmal dahinter. Menschen haben mich beim malen darauf angesprochen und sich zu mir auf die Bank gesetzt, um mehr darüber zu erfahren. Ich finde es gar nicht so Schön, aber es bedeutet mir viel.
Inzwischen, ist es selten, dass ich überhaupt noch male oder zeichne.
Das Bild steht jedem Frei genutzt zu werden.
Liebe Grüße
Sascha