Hey guys,
unfortunately i still can't walk because of my injury. I need every day my crutches to walk from place to place.
The fall was a very bad shock for me. I still hear the noice as my bones brooked. I can't describe how it sounds. It was loud, dull, deep and aggressive. I was on the ground and i didn't know what happened. After some seconds my foot got big and i couldn't stand up. For me my life collapsed. I had never brooked me something and now it is reality. I am very sport fanatic. The fact not to can walk or do anything what i love is a torment. After my operation i was really on the ground. I didn't feel happiness, satisfaction or anything else. I was empty. The pain was so big that i couldn't sleep one night. It was horrible to lie in the bed, see outside the window and see all the people who can walk and enjoy every second of life. I was everyday sad and alone.
But was i really alone? Every day i got a visit from my family or friends, also . They talked to me, that everything will get better and after a while i can walk. But i couldn't believe that. They can walk wherever they want and i am bound at this bed. They tried to tell me jokes, created my plaster and spend me time.
So it is unfairly to think that i am alone? I think so. I am not alone. Only why i don't have a boyfriend, i have friends who like me and my family who would do everything for me.
Some days i cried because of the pain and my situation. But is it the right way to process my injury? I spend a lot of time by doctors and got physiotherapy. After weeks my foot go down and it was possible to walk more than 5 minutes.
I decided to accept my accident, my scar and my situation. So i asked me, how can i process it?
Meanwhile i write about my accident. To write everything down, feelings, fear sorrow and sadness is like liberation from my sadness. Yesterday i went to a coffee shop with my ipad and a couple of coffee and i wrote 4 hours.
Outside it was cold and i could see the snow falling down. And i was feeling better. That i am still alive and should happy that i have this injury and nothing worser.
In one year i need the second operation to get everything of metal in me out. I can't say you, how it will go on. But give up is not the right way. I am fighting every day against my worse thoughts and i am sure that i will travel and walk through the world as i know it. Every injury makes stronger and you appreciate the life a little bit more.
From Google
Big huges,
xoxo Anni
Deutsch / The Same in German
Hey Leute,
leider kann ich aufgrund meiner Verletzung immer noch nicht eigenständig laufen. Ich benötige Tag für Tag meine Krücken, um voran zu kommen.
Der Sturz war ein großer Schock für mich. Ich höre immer noch das Geräusch in meinem Kopf, als meine Knochen brachen. Das Geräusch ist schwer zu beschreiben. Es war sehr laut, dumpf, tief und aggressiv. Ich lag da am Boden und wusste nicht was passiert war. Sekunden später war mein Fuß aufgequollen und ich war nicht mehr in der Lage aufzustehen. Meine Welt brach in diesem Moment zusammen. Ich hatte mir davor noch nie was gebrochen und dachte auch nicht, dass mir je so etwas passieren würde. Ich bin eine sehr sportliche Frau. Zu wissen, dass ich aktuell kein Sport machen kann fühlt sich wie ein Trauma an. Nach meiner Operation war ich richtig am Boden. Ich fühlte weder Freude, Zufriedenheit noch sonst was. Ich war einfach nur leer mit meinem Schmerz. Die Schmerzen waren sogar so groß, dass ich keine einzige Nacht durchschlafen konnte und mich mit Schmerzmitteln füllte. Es war einfach nur furchtbar im Bett zu liegen, während die Menschen draußen lachen, laufen und verrückte Sachen machen.
Aber war ich wirklich alleine? Jeden Tag besuchte ich entweder jemand von der Familie oder Freunde, auch . Sie redeten mit mir, dass alles wieder gut werde wird und ich nach einiger Zeit wieder laufen kann. Aber das konnte ich erstmal nicht glauben und ich wollte es von ihnen nicht hören, weil sie nicht wissen wie es ist. Sie versuchten Witze zu reisen, verzierten mein Gips und verbrachten Zeit mit mir.
War es ihnen gegenüber also unfair zu denken, ich wäre alleine? Ich denke schon. Ich bin nicht alleine. Nur weil ich keinen Partner an meiner Seite habe, sind Freunde und Familie für mich da, die mich schätzen und lieben.
An einigen Tagen weinte ich viel aufgrund meinen Schmerzen und der Situation. Doch ist es der richtige Weg, meine Verletzung zu verarbeiten? Ich verbrachte viel Zeit bei Ärzten und bekam Krankengymnastik. Der Prozess wird leider auch noch länger so verlaufen. Nach Wochen schwoll mein Fuß endlich etwas ab und ich konnte mehr als nur 5 Minuten draußen laufen.
Ich entschied mich, meinen Unfall, die Narben und meine aktuelle Situation zu akzeptieren. Doch wie funktioniert das?
Mittlerweile schreibe ich viel darüber. Alles runter zu schreiben wie meine Gefühle, Ängste, Befürchtungen und meine Traurigkeit lassen mich etwas "freier" fühlen. Gestern saß ich in einem Kaffee und setzte mich mit meinem Ipad hin. Ich trank eine Tasse Kaffe und schrieb einige Zeilen über den Unfall.
Draußen war es kalt, der Schnee viel herunter und ich fühlte mich besser. Ich bin immer noch am Leben und es hätte von so einer Höhe viel schlimmer ausgehen können.
In einem Jahr steht mir die zweite Operation bevor. Hier werden sie das ganze Metall und die Schrauben, die aktuell meine Knochen zusammenhalten, entfernen. Ich kann euch nicht sagen, wie es weitergehen wird. Wie lange die Heilung noch in Anspruch nimmt. Aber aufgeben ist der falsche Weg. Ich kämpfe jeden Tag gegen meine negativen Gedanken und ich bin sicher, dass ich wieder reisen und rumlaufen kann. Jede Verletzung stärkt und lässt dich umso dankbarer sein, auf der Welt zu sein.
Aus Google
Drücker,
xoxo Anni