Fractal auf dem Gnome-Desktop
Messenger Apps gibt es mittlerweile ohne Ende. Bei End-zu-End-verschlüsselten Messengern wird es schon etwas lauer (Signal wäre hier mein Favorit).
Komplett dezentrale Messenger wie "Ring" haben das Problem, das beide Teilnehmer mit der geöffneten App online sein müssen damit die Botschaft verschlüsselt übermittelt werden kann.
Die Lösung die hier in der Mitte liegt, ist das Selbsthosting einer Instanz in einem Federated web space.
Eine hier eatablierte aber bislang wenig verbreitete Lösung ist Riot (https://about.riot.im/) - ein der Slack-App (https://slack.com/intl/de-de/) ähnlicher Messenger auf der Basis des Matrix-Protokolls.
Nun gibt es für den GNOME Desktop (Linux) eine Desktop-Messenger App auf der Basis des Matrix-Protokolls, das wohl bald vom Desktop auch auf dem Handy - d.h. dem Librem 5 (https://linuxnews.de/2018/10/neuer-lagebericht-zum-librem-5/) von Purism (https://shop.puri.sm/shop/) und hoffentlich dann auch bei UBPorts (https://ubports.com/de_DE/) landen wird.
In diesem Sinne kann man sich dann in naher Zukunft auch hier komplett von fremden (amerikanischen) Servern verabschieden.
Ich persönlich hoffe auch noch auf eine baldige Kooperation von Nextcloud und MATRIX...
Linksammlung:
Fractal auf der Gnome-Repro
https://wiki.gnome.org/Apps/Fractal
Fractal GitLab-Repro:
https://gitlab.gnome.org/World/fractal
Fractal-Room bei Matrix:
https://matrix.to/#/#fractal-gtk:matrix.org