Orangensaft - gesünder als die Frucht
Zwar hat Orangensaft allgemein keinen guten Ruf, denn er hat von Natur aus einen hohen Zuckergehalt. Deshalb sei O-Saft genau so ungesund wie etwa Cola, sagen Ernährungsexperten und empfehlen, davon maximal ein Glas am Tag zu trinken. Dennoch brechen Forscher der Universität Hohenheim in Stuttgart jetzt eine Lanze für pasteurisierten Orangensaft. Ihr Argument: Seine Nährstoffe werden vom menschlichen Körper doppelt so gut aufgenommen wie jene aus der frischen Frucht. Demnach ist Orangensaft eine bessere Quelle etwa für Carotinoide als die frische Orange selbst.
Und schon diese gilt als Nährstoffdepot: Neben Carotinoiden und Flavonoiden, die als Antioxydantien das Risiko bestimmter Herz-und Kreislauf erkrankungen senken können, enthält eine hohe Menge an Vitamin C. Damit ist sie genau das richtige Obst für den Winter!
So hilft Naturmedizin bei Rheumaleiden
Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland haben Rheuma. Immer mehr davon vertrauen auf Methoden der Naturheilkunde und Komplementärmedizin. Das bestätigt Prof. Dr. Med. Andreas Michalsen vom Immanuel Krankenhaus in Berlin. Am häufigsten wenden wir derzeit die Fastentherapie bei Rheuma an, sagt er. In einer neuen Übersichtsarbeit hat er die Verfahren zusammengefasst. Hier die drei wichtigsten:
Heilfasten unterstützt nachweislich die medikamentöse Therapie entzündlicher Prozesse. Voraussetzung ist eine Fastendauer von sieben bis zehn Tagen. Pflanzliche Mittel wie die asiatische Wilfords Dreiflügelfrucht sind endzündungshemmend, etwas schwächer wirken Borretsch und Nachtkerzenöl oder Katzenkralle. Die Kneippsche Hydrotherapie lindert mit Wechselbädern, Wickeln und Güssen rheumabedingte Schmerzen.
Fett ist nicht gleich Fett
In Sachen Übergewicht galt lange Zeit der Body-Mass-Index (BMI) im wahrsten Sinn als Maß der Dinge. Mit dieser Methode, die das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße setzt, lässt sich rasch klären, ob jemand zu schwer ist. Allerdings berücksichtigt diese Kennzahl nicht, wo das Fett sitzt. Genau das aber, darauf weisen immer mehr Wissenschaftler und Ärzte hin, ist für das gesundheitliche Risiko entscheidend. Sitzt es eher hüftbetont an Oberschenkel, Beinen und Po, ist das weniger schädlich. Anders verhält es sich, wenn sich Fett im Bauchraum sammelt. Ein Maßband schafft Klarheit:
Lege es dir im Stehen in Höhe des Bauchnabels an. Der Taillenumfang sollte bei Frauen nicht über 88 cm und bei Männern nicht über 102 cm liegen. Jene, die gleichzeitig einen BMI über 25 haben, sollten daran arbeiten, ihr Körpergewicht langfristig zu verringern.
Ein roter Farbstoff verringert das Risiko
Der rote Farbstoff aus der Tomate verringert das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Verantwortlich dafür ist das Carotinoid Lycopin. Darauf hat jetzt die Carstens-Stiftung hingewiesen, die sich auf eine aktuelle Meta-Analyse beruft. Demnach kann der regelmäßige Verzehr von lycopinhaltigen Lebensmitteln den Ausbruch der Krankheit verhindern je höher die tägliche Lycopin aufnahme (zwischen 0,4 mg und 21 mg/Tag) desto geringer ist Forschungen zufolge das Risiko. Im Vergleich zu frischen Tomaten ist der Lycopingehalt von Dosentomaten doppelt so hoch und bei Tomatenmark sogar bis zu zehnmal höher. Hinzu kommt, dass der Stoff aus verarbeiteten Lebensmitteln besser vom Körper aufgenommen werden kann. Das Carotinoid wird auf Fertigprodukten als Lebensmittelfarbstoff (E 160 d) ausgewiesen. Lycopin ist außer in Tomaten unter anderem auch in Wassermelonen, in roten Grapefruits und Papayas sowie in roten Paprika und Hagebutten enthalten.
Brot richtig lagern
Brot lässt sich heute längst nicht mehr so problemlos lagern wie noch vor Jahren, als statt fertiger Backmischungen noch das Handwerk des Bäckers zählte. Im Nu sind Brötchen hart, ist Brot trocken, oder es macht sich Schimmel breit. Mit einigen Tricks lässt sich das vermeiden. Wichtig ist, dass man Brötchen oder Brot nicht luftdicht in Plastik aufbewahrt, sondern am besten in Papiertüten, den typischen,, Bäckertüten" also. Auch Keramiktöpfe eignen sich gut, hingegen ist der Kühlschrank allenfalls bei sehr hohen Temperaturen ein geeigneter Lagerplatz. Hast du zu viel gekauft, solltest die Backwaren einfrieren. Bei Schimmelbefall hilft nur eins: Das komplette Brot wegwerfen, denn die Schimmelpilze sind zum Teil unsichtbar.
happy steemit wünscht
asmr-austria (Christian)