In den letzten Monaten habe ich eine tiefe und innige Liebesbeziehung mit dem Leben begonnen.
In Wahrheit entstanden die ersten zarten Pflänzchen dieser Liebe schon vor Jahren, weil ich immer wieder beobachten durfte, dass mir zur richtigen Zeit die richtigen Dinge passiert sind. Obwohl ich oft erst im Nachhinein erkannte, wie wichtig die Lektionen für mich waren, entstand ein immer größer werdenderes Vertrauen in mein Leben.
Wenn man anfängt, sich selber und dem eigenen Lebensweg zu vertrauen, erlangt man eine starke innere Ruhe und Gelassenheit.
Ich bin noch nicht am Ziel dieses Weges angekommen, bei weitem nicht. Ich darf hoffentlich noch oft üben, dieses Vertrauen zu erhalten aber ich beobachte in mir eine große Steigerung in den letzten 9 Monaten.
Wir sind einfach losgegangen, haben uns fallen lassen und dem Schicksal vertraut. Wir hätten tausend Wege wählen können und doch sind wir heute hier, genau da wo wir jetzt sein sollten.
Es ist oft nur schwer zu erfassen, gerade in einer Welt in der Selbstkontrolle offenbar eine der größten Tugenden zu sein scheint, aber man muss das Ende des Weges nicht kennen, noch nicht einmal die Mitte. Wenn du den Anfang kennst, darfst du losgehen, das Leben wird dir den Rest weisen, wenn du bereit bist.
Ich darf, kann und will in tiefes Vertrauen zu mir selber gehen, mit dem Wissen, ich werde zu jeder Zeit dort sein, wo ich sein muss. Alles wird sich fügen und ich lasse mich leiten vom Fluss des Lebens, der Zeit und der Liebe zu mir selbst und der Welt.
Ich bin dankbar für jeden Moment im Hier und Jetzt. Für jedes Gefühl, jede Schwäche und jede Stärke. Ich nehm die Energie an, fühle sie und arbeite mit ihr, nicht gegen sie.
Gerade fühle ich mich geborgen und kann mich einfach fallen lassen, einfach loslassen und mit dem Strom des Lebens gehen.
Danke das ich am Leben bin!
(Bildquelle Pixabay CC0 Lizenz)