Liebe Deutsch Kommune
Wer zum ersten mal bei der Reihe einsteigt, dem empfehle ich die ersten drei Teile zu leses:
Teil 1: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-7-trautes-heim-so-klein
Teil 2: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-8-trautes-heim-so-klein-und-fein
Teil 3: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-9-trautes-heim-so-klein-und-fein-kann-s-sein
Allen anderen viel spass bei der fortsetzung!
Wie war das noch gleich mit dem Fleisch des Halbnomaden?
Winterresidenz eines Halbnomaden. Welch ein Luxus unser bescheidenes Haus doch geboten hat!
Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte nach dem nächsten Photo weiterlesen!
Stolz kamen sie mit je ca. 2kg Fleisch und Innereien zurück. Arbeit war angesagt: Das in Streifen zerlegte Muskelfleisch wurde über einer Stange an die Sonne zum trocknen gehängt um es haltbar zu machen und mit einem dünnen Tuch vor den Fliegen und Wespen geschützt. Mehl, Kräuter und Gewürze wurden mit Wasser vermischt um die Darmstücke zu füllen und zu Würsten verdrehen. Diese dann gleich mit Nieren- Herz- Leber- und Pansenstücken in den Druckkochtopf und aufs Feuer zum garen fürs Mittagessen gestellt.
Dazu noch Reis gegart, eine Knoblauch, Chili, Pfefferminz Paste gestampft und fertig war das Mittagessen, was dann auch noch für das Abendessen reichte. Zum Glück konnte man sich aussuchen, welche Stücke man am liebsten hat und so war ich verschont worden von den mir nicht schmeckenden Nieren, Leber und Pansen. Aber der Sud daraus war ausgezeichnet!
Beispielbild Yakfleisch an der Sonne zum trocknen
Diejenigen die den letzten Abschnitt übersprungen haben: ihr habt das Mittagessen verpasst!
Wie meist, gönnten wir uns mit vollem Bauch ein Nickerchen an der warmen Sonne, halfen der Schwester beim Kartoffeln verlesen, Gerste dreschen oder hielten ihre Hühner vom Gemüsegarten fern. Es gab immer kleine Arbeiten, welche aber meist auch später erledigt werden konnten.
Trditionelle metode: Mörser zum dreschen der Getreide
Wenn um vier Uhr die Sonne hinter dem andern Höhenzug verschwand und es innerhalb von Minuten wieder kalt wurde, hängten wir über die Nacht das Fleisch über die Feuerstelle. Wir zogen uns um und gingen ins Dorfzentrum. Denn da gab es etwas Besonderes! Etwas weswegen selbst Leute aus Kathmandu hierher kamen.
Doch dazu im nächsten Teil.
Was gab es den im Dorf?
Und weitere Erlebnisse, das erfährt ihr im nächsten Teil.
Fortsetzung folgt!
Also bleibt dran, wen es euch interessiert!
Und natürlich freue ich mich wieder auf ein Upvote, Follow und Resteem!
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