Zweifel, aus COBIMAX-Sicht:
Dieser im Mittelhirn angesiedelte Bereich hat als oberste Vorhut die Amygdalae, im Altertum „Die Brüste der Isis" , später dann „Cerberus, der Höllenhund“ genannt , zu Zeiten der Römer war es der „Centurio“.
Heute sind es schulmedizinisch ausgedrückt „rechte und linke Amygdalae“.
Alles, was Ihr denkt oder aussprecht, ersticken die Amygdalae sofort im Keim. Deren Aufgabe ist es, alles, was Ihr denkt oder aussprecht zu kontrollieren und eine Person von einer Veränderung abzuhalten.
Die Amygdalae besitzen diese Fähigkeit aber nur in der linearen Zeit zu operieren. Sie können nur in der Jetzt-Zeit, der Gegenwart, handeln.
Wenn wir Zugang zum Kleinhirn haben und können in der Vergangenheit Programme eingeben , haben die Amygdalae keinen Zugriff. Das sind die Zweifler. Die Amygdalae sind groß gewachsen, weil wir zu Zweiflern erzogen wurden.
„Wenn ihr so werden wollt, wie ich, dann müsst ihr werden wie die Kinder“. So sagte Jesus.
Kinder sind noch nicht perfekt im Zweifeln. Das geschieht erst im Erwachsenenalter.
In Eurem alltäglichen Leben habt Ihr das, was Euer gewöhnlicher Gedanke ist, was Ihr in etwa zwanzig Lebensjahren als neu in Euer Gehirn eingespeist habt.
Hinter den Amygdalae sitzen die Hippocampi. Alles, was die Amygdalae durchlassen, landet bei den Hippocampi. Diese haben die Fähigkeit, Babyneuronen zu bilden, neue Nervenzellen , und das Neue, was die Amygdalea durchlassen, kann sehr schnell durch neuronale Stammzellen gebildet werden.
Der Clou an der Sache ist, dass das Kleinhirn die lineare Zeit überspringen kann und das, was wir haben wollen, vorgestern eingibt. Die Amygdalae können nichts dagegen tun.
Auf anderen Lehrgängen wird Euch beigebracht: Wenn Ihr etwas Neues haben wollt, müsst Ihr großartig denken und viel Gefühl dazu bringen.
Wenn wir etwas Neues haben wollen, müssen wir es zu einem ganz gewöhnlichen Gedanken machen.
Wir müssen in unserem eigenen Gehirn Bereiche überwinden, die uns selbst kontrollieren.
Der Grund und Zweck, dass diese Gehirnteile in uns eingebaut wurden, ist, dass wir beim Alten bleiben.