Falls du die Nase voll hast von den ganzen Anti-Aging cremes und dir die Frage stellst: Wie sehe ich länger jünger aus findest du in diesem Beitrag eine hilfreiche Info dazu!
Was ist ein Telomer?
Telomere sind die Enden unserer Erbgutfäden, den Chromosomen. Sie dienen als Schutzkappe, denn sie werden bei jeder Zellteilung ein Stückchen kürzer.
In einer Langzeitstudie wurde analysiert ob die Telomere einen Einfluss auf den Alterungsprozess haben.
Nach Ansicht von Genetiker Cawthon könnten wir unserer Lebenspanne zehn bis 30 Jahre hinzufügen, wenn es uns gelingen sollte, das Schrumpfen der Telomere komplett zu unterbinden.
Aber, das Altern lässt sich damit trotzdem nicht verhindern. Denn leider sind die Telomere eben nur ein Teil der komplexen Veränderungen, die wir als Altern wahrnehmen.
Wie kann jeder einzelne seine Telomere schützen? Hier ein paar Tipps:
Meditation: Zwölf Minuten Meditation am Tag verbessert den Zustand der Telomere.
Beziehungen: Positive Freundschaften, enge Beziehungen, soziale Aktivitäten, Hilfsbereitschaft, eine intakte und lebendige Partnerschaft, Umarmungen, Wohngegenden mit hohem Zusammenhalt, Viertel mit viel Grün, eine schöne Raumgestaltung
Schlaf: Täglich mind. 7 Stunden Schlaf
Telomer-freundliche Ernährung: Nahrungsmittel, die viele Ballaststoffe, Antioxidantien und Flavonoide enthalten (z. B. Obst, Gemüse, ungeschältes Vollkorn, brauner Reis, Samen, Beeren, dunkle Schokolade) sowie Omega-3-Fett-Quellen wie Algen und Fisch schützen. Kurz: Die herzgesunde «mediterrane Küche» wird auch für die Gesundheit der Telomere empfohlen.
Grüner Tee: Neben der antioxidativen Wirkung schützen die im Tee enthaltenden Polyphenole die Telomere.
Stillen: Studien zeigen, dass Kinder, die in den ersten sechs Lebenswochen nur gestillt wurden, längere Telomere haben.
innere Gelassenheit: Achtsamkeitsübungen, Selbstmitgefühl, Atemübungen, Yoga, gute Laune, Fokussierung, Auszeit.
Was ist schädlich?
Chronischer Stress: Stress, der jahrelang anhält, ist einer der grössten Telomer-Feinde. Es gibt Forschungsergebnisse dazu, dass Menschen, die langfristig Angehörige pflegen, stark verkürzte Telomere und frühe Alterungszeichen aufweisen. Für sie ist es besonders wichtig, sich zu entlasten und Zeiten für sich selbst einzuräumen. Und: Wer Stress eher als Herausforderung ansieht und innerlich gelassen bleiben kann, schützt sich.
Bauchfett: Nicht die Kilos, die die Waage anzeigt, sind entscheidend für den Zustand der Telomere, sondern wie weit der Bauch vorsteht.
Telomer-Killer in der Nahrung: Rotes sowie verarbeitetes Fleisch, industriell hergestellte Lebensmittel, Fast- und Junkfood schaden den Telomeren.
Zucker: Süssigkeiten, Limonaden und Backwaren enthalten eine Menge Zucker. Dieser nährt stille Entzündungen im Körper. Entzündungen gelten als Zellfeind Nummer eins und können durch eine zuckerfreie Ernährung «ausgehungert» werden.
Negative Einstellung: Feindselige oder negative Gedanken.
Zusammengefasst, obwohl ich nicht auf den Zug des "Gesunden" und des "Fitness" wahns aufgesprungen bin, aus dem einfachen Prinzip: Ich habe denn Sinn nicht wirklich gesehen. Vorher hat es mir auch nicht wirklich geschadet, warum diesem Phänomen nachgeben und mitmachen?
Der Schutz meiner Telomere gibt mir einen Grund und Sinn mich gesünder zu ernähren und mehr Sport zu treiben.
In diesem Sinne, passt auf euch und eure Telomere auf Leute ;)
Grüsse xXx