Beinharter Werner rettet die Sparta-Ehre
Schwache Vorstellung gegen den Tabellenletzten. Im Derby gegen Null-Punkte-Maroc glich Werner Rudolf mit einem Doppelpack in den letzten vier Spielminuten noch zum 3:3 aus.
Und dabei hatte das Spiel so gut begonnen. Bereits in der achten Minute spielt der VfB Haron Nasiri rechts im Strafraum frei, sein Schuss sitzt, 1:0. Und in der Anfangsphase machte Maroc nicht den Anschein, als könnten sie heute gefährlich werden. Doch nach 19 Minuten schnappt sich der Stürmer mit der 9 an der Mittellinie den Ball und setzt zu einem einmaligen Sololauf an. Er geht gleich an mehreren Spielern vorbei und zieht bis zur Grundlinie, dort schließt er aus spitzem Winkel ab, der Ball trudelt unglücklich ins Tor, 1:1.
Maroc spielte clever, lauerte auf Fehler im Aufbauspiel der Roten und konterte dann blitzschnell. Und vor der Halbzeit wurde es noch bitter, denn auf die Art und Weise fing sich der VfB noch zwei Tore, Halbzeitstand 1:3.
Aus den Fehlern der ersten Halbzeit hatte der VfB gelernt, Trainer Felix Brenner stellte um und sorgte so für mich Sicherheit in der Defensive. Doch jetzt fehlte es daran gut Chancen zu kreieren. Und dann kam Joker Werner Rudolf, der seiner Mannschaft in der 86. Minute neues Leben einhauchte. Guter Pass durch die Mitte, Werner im Eins gegen Eins gegen den Keeper. Den aufspringenden Ball haut er mit dem Spann an den rechten Innenpfosten, nur noch 2:3. Und nur zwei Minuten später kommt Lorenz Wimmer über den rechten Flügel und schlägt eine traumhafte Flanke auf den zweiten Pfosten, Kopfball Rudolf, 3:3!
Fazit:
Das war wohl das bislang schwächste Spiel diese Saison. Vielleicht dachte man sich nach der frühen Führung, dass es ein leichtes Spiel werden könnte, aber so war es eben nicht. Maroc spielte cleverer und die VfBler nutzten nicht die Räume, die sie bekamen. Mit ein bisschen mehr Trainingsbeteiligung können wir sicherlich aus solchen Spielen auch wieder mehr rausholen. Gerade jetzt brauchen wir eure Unterstützung.
Die Aufstellung:
Felix Brenner – Matthias Erler, Lorenz Wimmer, Andreas Stöhr, Lukas Vaja – Daniel Lindner, Louis Jaworeck, Alexander Wolff, Andreas Emberger – Haron Nasiri, Sofian Jaouani
Eingewechselt: Werner Rudolf, Sergino Nanikivila, Dominik Erbsland
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