Kommentar:
Die Aktie der Social Media Plattform Wallstreet-Online, welche für sich in Anspruch nimmt die größte Finanzcommunity in Deutschland zu sein war vor wenigen Jahren noch ein Pennystock und notierte zeitweise unter 0.40 €. In den letzten Jahren wurde der Aktienkurs von Wallstreet-Online jedoch in astronomische Höhen getrieben und maschierte von einem Allzeithoch zum nächsten.
Inzwischen notiert die Aktie mit rund dem 10-fachen seines Buchwertes und ist alles andere als preiswert. Aus charttechnischer und fundamentaler Sicht ist ein Kollaps des Aktienkurses nicht auszuschliessen. Auslöser eines solchen Kollaps des Aktienkurses kann ein Massenexodus von Nutzern sein, welche der Plattform und ihrer zentralistischen Struktur reihenweise den Rücken kehren und damit das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten bringen.
Bislang lebt die Plattform davon, dass Nutzer der Dienste unentgeltlich ihr Know how mit anderen Lesern teilen ohne dafür eine Gegenleistung zu bekommen. Dieses Geschäftsmodell, das zudem zentralistisch organisiert ist, ist langfristig aus der Sicht eines Bloggers nicht zukunftsfähig.
Doch nicht nur die extreme Überbewertung des Unternehmens kann für den Aktienkurs von Wallstreet-Online zu einem Problem werden, sondern auch die Zensur und die Eingriffe in die freie Meinungsäusserung in den Foren, die in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten ist. So bin auch ich zur Zeit wieder von einer Schreibsperre betroffen, welche mir ein sogenannter Moderator verpasst hat. Das Problem dabei ist nicht die Schreibsperre selbst, wenn gleich selbst diese als problematisch anzusehen ist, das sie eine Unterdrückung der freien Meinungsäusserung darstellt und in die Persönlichkeitsrechte eines Nutzers eingreift, sondern viel problematischer ist, dass - so meine Beobachtung in den letzten Jahren hier willkürlich durch zentral bestellte Moderatoren in dem Netzwerk missliebige oder auch kritische Kommentare "wegebügelt" werden und inzwischen eine Reihe von Nutzern mundtot gemacht worden sind. Die Möglichkeit eines downvote Butttons für die Kommentierung von Beiträgen, wie sie auf hive, leofinance oder anderen blockchain basierten Defi Social Media Plattformen Gang und Gäbe ist, wird dabei nicht genutzt, sondern einzelne Personen mit Machtbefugnissen versehen, die nach Belieben Meinungsbildung unterdrücken oder auch zensieren können.
Einmal durch die Moderatoren gelöschte Beiträge sind nicht mehr auffindbar. Inzwischen gärt es gewaltig unter der Decke der Community und abseits der Plattform erreichen mich Kommentare die ihren mehr als berechtigten Unmut über diese Praxis der Moderatoren zum Ausdruck bringen. Wenn Moderatoren einseitig Schreibsperren verhängen und dabei die Kommentare von Idioten stehen lassen, welche entsprechende Reaktionen auslösen, die zur Schreibsperre führen, dann ist dies mehr als problematisch.
Schlussendlich wird diese Entwicklung dazu führen, dass Portale wie Wallstreet-online verdummen und einen massiven brain drain zu verkraften haben werden, der mit einem Verlust an Expertise und Know how für die Nutzer des Portals einhergeht.
Angefangen hat die Zensur bereits vor rund 10 Jahren, als Systemkritische Nutzer mit hervorragendem Hintergrundwissen von den Plattformbetreibern ausgesperrt wurden. Spätestens seit 2015 hat die Zensur von Beiträgen und Sperrung von Nutzern auf Wallstreet-Online ein Ausmaß angenommen, welche als problematisch im Sinne der freien Konsensfindung der Diskutierenden angesehen werden kann.
Da das Unternehmen über seine Moderatoren (Mods) in einer zentralistischen Struktur immer häufiger Beiträge mit teils aberwitzigen Begründungen zensiert oder löscht, welche dem offiziellen Neusprech der Propagandisten zuwiderläuft, kann jedem libertär geprägten Marktbeobachter der noch halbwegs bei Verstand ist nur geraten werden sich dezentral organisierten Plattformen wie Leofinance oder Hive zu zu wenden, so denn er sich nicht in einer aus Zensur und Unterdrückung der Meinungspluralitität geprägten Plattform wiederfinden will, in welcher die Inhalte durch Eingriffe in die freie Meinungsäusserung der Nutzer kontinuierlich auf dem Scheiterhaufen der political correctness zerstört und abgefackelt werden.
Fazit:
In Anbetracht der Verfügbarkeit von dezentralen und nicht von Zensur und Eingriffen in die freie Meinungsäusserung geprägten Finanzportalen, welche Blockchain basiert eine unwiderbringliche Löschung von Inhalten nicht ermöglichen, ist langfristig das zentralistische organisierte Finanzportal von Wallstreet-Online mit seinen durch Mods seit Jahren bereits betriebenen Zensur der freien Meinungsäusserung als nicht überlebensfähig zu betrachten.
Was nützt einem als Informationssuchenden Anleger und Investor ein Finanzportal, dass kritische Meinungen unterdrückt, zum Teil willkürlich ohne erkennbaren Grund zensiert und scheinbar ganz nach Gusto der Moderatoren auch aus Sicht der Politik unliebsame Beiträge löscht, die für andere Nutzer möglicherweise veritable Informationen zu wichten Themen rund um Börse, Gesellschaft und Politik enthalten?
Warum sollte ein Blogger den Inhalt seiner Recherchen und Analysen noch einem Finanzportal zur Verfügung stellen, dass ganz nach Belieben diese Beiträge wieder löschen kann und zudem die Leistung seiner Nutzer nicht einmal honoriert, geschweige denn zu schätzen weiss, dafür aber jede Menge Spam und Schwachsinn einseitig stehen lässt?
Wer Finanzinformationen oder Know How sucht, der dürfte auf Zensurfreien, dezentralen Finanzportalen wie leofinance oder hive sowohl als Blogger wie auch als Nutzer bessere Einblicke in die Welt der Finanzmärkte finden, da Finanzportale wie wallstreet-online zusehends auf Grund der Eingriffe in die freie Meinungsäusserung am verblöden sind und somit - nicht zuletzt wegen der willkürlichen Eingriffe der Moderatoren durch Nutzer- und Schreibsperren - den eigenen Mitgliedern den Zugang zu veritablen Informationen und Analysen verwehren.
Diese Melange aus brain drain, Zensur und politisch motivierter Agitation, welche die zentralistische Willkür des Finanzportals mit sich bringt ist Ausdruck eines fehlenden Respektes der eigenen Clientel gegenüber und dem Know how was diese einbringt.
Natürlich steht es einem solchen Finanzportal selbstredend frei die Meinungspluralität zu Gunsten der Idiotie zu unterdrücken - gleichwohl darf ein solches Portal sich schlussendlich dann nicht wundern, wenn es eines Tages in den Bankrott geht.
Die Aktie von Wallstreetonline ist mit Blick auf Alternativen wie leofinance oder hive, wo solche unhaltbaren Zustände wie bei Wallstreet-Online nicht anzutreffen sind, im Grund auf lange Sicht pleitegefährdet - steht und fällt das Geschäftsmodell der Plattform doch schlussendlich mit der Qualität der Nutzerbasis die es seinen Klienten zur Verfügung stellen kann. Die einseitige Zensurpraxis und die Struktur des Finanzportals, dass inzwischen von der Willkür der Moderatoren geprägt ist, werden am Ende dem Finanzportal wallstreet-online das Genick brechen - da dezentrale Plattformen wie leofinance, welche zu dem gute Beiträge aufwerten und auch belohnen (proof of work) für Leser und Nutzer die Bewertung der Qualität eines Beitrages erheblich erleichtern.
Ein Finanzportal dass seine Nutzer und Blogger mit Schreibsperren ganz nach Gusto von Moderatoren versieht ist aus libertärer Sicht weder tragbar noch zukunftsfähig und muss mit Blick auf die Zensurpraktiken in seiner Existenz langfristig als gefährdet angesehen werden.
Als Blogger ist man gut beraten solchen Finanzportalen den Rücken zu kehren, zumal geldwerte Beiträge den Portalbetreibern zukommen, nicht aber dem Blogger, der sie erstellt.
Wallstreet-Online ist als Finanzportal langfristig ein Auslaufmodell - das in einigen Jahren gegen Blockchainbasierte Finanzportale wie leofinance das Nachsehen haben wird.
Viel Erfolg und geratet nicht in Schieflage.
Peace & Love.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:
Der Autor dieses Beitrages ist in dem besprochenen Basiswert investiert - er behält sich vor mal long mal short zu gehen. Es besteht dadurch stets die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Es kann sein, dass der Autor dieses Beitrages je nach Marktentwicklung auch in Zukunft zu gegebener Zeit sich long oder short positioniert, sofern er dem Markt nicht komplett fern bleibt. Des weiteren könnte ein indirekter Interessenkonflikt sehr wohl bestehen, da der Autor in Minen und Rohstoffwerte und Biotechwerte im Bereich Pandemie investiert ist und den Index vorwiegend im Silberstandard inzwischen betrachtet oder nahe stehende Personen in Aktien oder anderen betreffenden Werten investiert sind.
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