"Gemeinschaft" ist das neue Thema und natürlich inspiriert durch das Steemfest3. Da ich beim SteemCamp dabei gewesen bin, kenne ich diese Stimmung mit Gleichgesinnten an einem besonderen Ort zu sein, "außerhalb" der Zeit und mit vielen neuen Impulsen und Kontakten wieder in den Alltag zurück zu kommen. Gott sei Dank gilt ja: nach dem Fest ist vor dem Fest ;-).
Grundsätzlich habe ich ja bereits ein Wort zum Sonntag mit dem Thema Gemeinschaft geschrieben. Ergänzend möchte ich hier die 10 Quickieminuten nutzen, um speziell auf eine "erzwungene" Gemeinschaft eingehen. Mich hat dabei ein sehr berührender Artikel - Die Macht der Worte von inspiriert - unbedingt lesen - vor allem Eltern, Lehrer und alle "Kinder-verstehen-Woller"!
Familie
In einer Familie kann es sicherlich harmonisch zugehen, oft gibt es aber gerade hier hohes Konfliktpotential. Das hat unterschiedliche Gründe.
Familie "kennt" sich gut
In wieweit sich die einzelnen Familienmitglieder wirklich kennen sei einmal dahingestellt. Wir agieren ja grundsätzlich in unserem Leben so, wie es unser Welt- und Menschenbild uns erzählt. So behält jeder in der Familie meist seine (zugewiesene) Rolle sein Leben lang - zumindest fällt es schwer, gerade "Zuhause" eine Verhaltensänderung zu erreichen.
Alle gegenseitigen Triggerpunkte funktionieren recht zuverlässig und werden auch bei Bedarf aus der Tasche gezaubert:
Ich werde angegriffen??? Ja, aber Du ..
Ich soll Schuld sein??? Aber Du...
Immer rein in die Wunde, immer weg von mir selbst... ??? Frieden gibt es erst, wenn jedes Familienmitglied sich selbst kennt und weiß, "wie man tickt" - und dann übernommene Muster über Bord wirft...
Ausmisten
(Familiäre) Glaubenssätze formen dein Leben
Die Lebensweisheiten und Sprüche innerhalb des Mikrokosmos Familie formen das eigene Leben. Jeder geht anders damit um. In meinen letzten FotoGedanken My home is my castle oder ein Tor des Todes streife ich die Varianten "Anpassung" und "Revoltieren" als mögliches Konzept eines Kindes mit dem vorgefertigten Welt- und Menschenbild der Eltern umzugehen. Ich wiederhole die Empfehlung: Lies s Geschichte!
Eine "erwachsene" Lösung ist es dann, sich Glaubenssätze bewusst zu machen. - Was gar nicht so einfach ist und uns dazu bringen kann, sich manchmal über sich selbst zu wundern.
Gefahr erkannt - Gefahr gebannt.
... kann zum Beispiel ein solcher Satz sein und an dieser Stelle hier stimmt er auch. Glaubenssätze, die ich wahrnehme, kann ich für mich hinterfragen: Stimmt das wirklich für mich? Unsere Eltern sind in einer ganz anderen Zeit groß geworden und mussten deshalb andere Dinge "lernen/glauben" als wir heute.
Lebenslanges Lernen
Familie/Beziehungen als Chance
Dafür kann Familie ein wunderbarer Ort sein, sich viele dieser anerzogenen Glaubens- und Verhaltensmuster bewusst zu machen und dann gegebenenfalls auszumisten. Kritisches Hinterfragen ist immens wichtig - sonst wird in den Familien oft auch "Nicht-Förderliches" an die folgenden Generationen einfach weitergegeben.
- Welche Glaubenssätze kennst du von dir?
- Welche hinterfragst du gar nicht erst?
- Was möchtest du deinen Kindern mitgeben und was nicht?
- Welche Sätze haben dich verletzt?
- Welche Sätze stören in deiner Partnerschaft?
Wie macht man beim #MittwochsQuickie mit? Der Erfinder
erklärt:
- Schreibe innerhalb von 10 Minuten alles auf, was dir zum Begriff „Fest“ einfällt.
- Poste deinen Beitrag mit dem Tag #mittwochsquickie.
Das war's schon :)