Hey Steemerinos,
die meißten von euch wissen ja, dass ich nebenberuflich noch in einem Segment aktiv bin, wo es elementar ist, etwas aufzubauen - also, communitytechnisch.
Das Ganze ist von vielen Faktoren abhängig, nicht nur wie gut man in bestimmten Sachen ist, sondern vorallem wie man sich mit anderen Menschen, egal in welcher Form, verbinden kann.
Gerade dieser Punkt, war für mich und ist es immer noch, die größte Herausforderung.
Dabei ist wichtig, besonders in diesem Feld, dass es ehrlich und aufrichtig wirkt. Gerade wenn man auf Twitter unterwegs ist oder live zu sehen, müssen die Intentionen einfach stimmen.
Alles andere wird sofort erkannt und auf kurz oder lang schadet man sich damit nur selber.
Allerdings ist es gar nicht so leicht. Viele machen den Fehler, dass sie aus den falschen Beweggründen handeln und somit vielen gleich einen Nachgeschmack verpassen, den sie wahrscheinlich nie wieder loswerden.
Auch ich habe es mir, sicherlich, bei einigen großen Nummern verscherzt, aber so habe ich auch Kontakt zu einigen.
Wobei verscherzt sicher etwas hart formuliert ist, weil am Ende biedern sie sich ohnehin wieder an, insofern man groß genug ist.
Das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche und kann auch eigentlich bei fast jeder Art von Erfolg gesehen werden.
Es ist allgemein schwierig zu beschreiben, wo genau die Herausforderungen liegen, weil soziale Interaktion sehr facettenreich ist - vorallem das "festigen" einer Verbindung ist meiner Meinung nach besonders schwer. Dauerhafte Communitymitglieder zu erschaffen, die sich gerne an der Gruppe beteiligen und auch immer daran teilnehmen, das ist zwar das ultimative Ziel, aber eher eine Nebenerscheinung, wenn man seinen Job richtig macht.
Das ist übrigens in meinem Fall auch nicht ganz leicht - ich habe verdammt viel Konkurrenz und habe aktuell eine gute Strategie entwickelt, die funktioniert. Aber trotzdem ist und bleibt das Socializing eine Herausforderung - vorallem muss man stets seine Motive "rein" halten, da man ansonsten Gefahr läuft falsche Signale zu senden, die hart erarbeitete Mitglieder der Gruppe vielleicht zum Gehen bewegen, weil sie nicht mehr wirklich von der Sache oder dir als Person überzeugt sind. (was ja auch verständlich ist)
Da ich aktuell mitten dabei bin, mich bei Twitter aktiv einzubringen und meine Community auch außerhalb meiner eigentlichen Tätigkeit auszubauen, war das etwas, über dass ich gerne reden wollte.
Was denkt ihr darüber? Habt ihr selber Erfahrungen damit?
Socializing ist im Grunde ja auch ein Thema auf Steemit - allerdings nicht so ausgeprägt (finde ich), wie ich es in meinem Nebenberuf erlebe.
Liebe Grüße
Kranoras