Hallo, liebe Hive Gemeinschaft
🇺🇸 US-Senat beschließt erstmals Stablecoin-Gesetz
Ein Meilenstein für den Kryptomarkt: Der US-Senat hat mit 66 zu 32 Stimmen den sogenannten Genius Act verabschiedet. Damit kommt es erstmals zu einer bundesweiten Regulierung von Stablecoins in den USA.
Das neue Gesetz – initiiert von Senator Bill Hagerty – verpflichtet Emittenten von Stablecoins wie USDC oder USDT zur Registrierung und zur offenlegungspflichtigen Reservehaltung. Ziel ist es, mehr Transparenz und Sicherheit für Anleger zu schaffen.
Doch nicht jeder ist begeistert: Elizabeth Warren warnt vor möglichen Schlupflöchern für Finanzmissbrauch, insbesondere im Zusammenhang mit Donald Trump.
https://coincu.com/338582-genius-act-stablecoin-regulation/
https://www.banking.senate.gov/newsroom/minority/on-senate-floor-warren-urges-colleagues-to-vote-no-on-the-genius-act
https://www.congress.gov/bill/119th-congress/senate-bill/1582
https://www.senate.gov/legislative/LIS/roll_call_lists/vote_menu_119_1.htm
https://www.senate.gov/legislative/floor_activity_pail.htm
https://www.benzinga.com/25/05/45509721/elizabeth-warren-urges-congress-to-vote-against-genius-act-citing-potential-for-trumps-corruptionanthony-scaramucci-warns-democrats-against-political-suicide
🧨 Trump und sein Stablecoin USD1: Ein Skandal bahnt sich an
https://x.com/SenWarren/status/1924569539032781076
Warren erhebt schwere Vorwürfe: Der neue Genius Act könnte Trump direkte Kontrolle über den Stablecoin USD1 geben – ein Stablecoin, an dem die Trump-Familie bereits 60 % hält.
Brisant: USD1 zählt mittlerweile zu den Top 5 Stablecoins weltweit. Ein aktueller 2-Milliarden-Dollar-Deal mit Abu Dhabi befeuert die Debatte zusätzlich.
Warren spricht von einem „Einfallstor für Korruption“, während der ehemalige Trump-Berater Anthony Scaramucci kontert: Eine Ablehnung des Gesetzes wäre „politischer Selbstmord“ gewesen.
💼 JP Morgan-Chef dreht sich: Kunden dürfen jetzt Bitcoin kaufen
https://x.com/saylor/status/1924544625710166034
Jamie Dimon, der CEO von JP Morgan, war lange einer der lautesten Bitcoin-Kritiker – und nun diese Überraschung: Seine Bank wird ihren Kunden künftig Zugang zu Bitcoin-ETFs ermöglichen.
Zwar wird JP Morgan keine Bitcoin selbst verwahren, aber Kunden können den Kauf über ETFs tätigen. Dimons Kommentar:
„Ich denke zwar nicht, dass man rauchen sollte, aber ich verteidige das Recht zu rauchen – genauso verteidige ich das Recht, Bitcoin zu kaufen.“
https://cointelegraph.com/news/jpmorgan-boss-bank-users-soon-buy-bitcoin
https://www.cnbc.com/2025/05/19/jpmorgan-ceo-jamie-dimon-says-the-bank-will-let-clients-buy-bitcoin.html
❗ SEC verschiebt Entscheidung über Solana-ETFs
Die Hoffnung auf Solana-ETFs erhält einen Dämpfer: Die US-Börsenaufsicht SEC hat die Entscheidung über mehrere ETF-Anträge großer Firmen – darunter 21Shares, Bitwise, VanEck und Canary Capital – vertagt.
Grund: Die Behörde will zunächst rechtliche Fragen klären. Solche ETFs würden es ermöglichen, Solana zu handeln, ohne direkt Coins zu kaufen. Die Verzögerung lässt allerdings keine Aussage über eine spätere Genehmigung zu.
Hintergrund: Seit dem Wahlsieg von Trump ist eine Welle von Krypto-ETF-Anträgen bei der SEC eingegangen. Geduld bleibt gefragt.
https://decrypt.co/320956/sec-delays-decision-solana-etf-filings-weigh-legal-policy-issues
https://www.sec.gov/rule-release/34-103063
https://cryptoslate.com/sec-delays-decision-on-bitwise-21shares-solana-etf-applications-opens-public-consultation/
⚖️ Preischaos bei Coinbase: Aufgedeckt von Ripple-CTO
https://x.com/PulseNewsDailyy/status/1924554203151671667
Ein plötzlicher Preissprung bei Bitcoin auf 107.000 Dollar, gefolgt vom Fall auf 102.000 Dollar, sorgte für Aufregung. Händler stellten fest: Während der Marktpreis bei 103.500 Dollar lag, verlangte Coinbase 104.500 Dollar für Käufe – bei Verkäufen gab’s hingegen nur 101.900 Dollar.
David Schwartz, Technikchef bei Ripple, klärt auf: Coinbase agiert gleichzeitig als Börse und Broker. Wer über den Broker kauft, zahlt mehr – besonders in volatilen Phasen können die Unterschiede massiv sein.
👉 Lehre für Trader: Die Wahl der Handelsart beeinflusst den tatsächlichen Kaufpreis enorm.
https://coindoo.com/ripple-cto-explains-bitcoin-price-spread-on-coinbase/
🪙 Russland verbietet Tether: Markt vor Umbruch
Die russische Zentralbank greift durch: Ab Montag gelten harte Regeln für ausländische digitale Assets. Besonders betroffen: Tether (USDT), der bei 80 % der grenzüberschreitenden Transaktionen genutzt wird.
Problem: Neue Vorschriften verbieten Coins, deren Herausgeber Guthaben einfrieren können – genau das ist bei Tether der Fall.
Experten erwarten nun, dass russische Nutzer auf dezentrale Stablecoins ausweichen, die nicht kontrolliert werden können. Der russische Kryptomarkt, inzwischen 10 Milliarden Dollar schwer, steht vor einem massiven Wandel. 🇷🇺
https://www.cryptopolitan.com/stablecoins-like-tether-threatened-by-tougher-rules-for-russias-10-billion-digital-assets-market/
https://legalforum.info/programme/business-programme/7794/#broadcast
https://cbr.ru/press/event/
🇦🇺 Australien: Gericht erklärt Bitcoin zu echtem Geld
Ein bahnbrechendes Urteil aus Australien: Richter Michael O'Connell hat entschieden, dass Bitcoin wie echtes Geld behandelt werden muss – und nicht wie ein steuerpflichtiges Investmentgut.
Das könnte zu gigantischen Steuererstattungen in Höhe von 640 Millionen Dollar führen. Ausgelöst wurde der Fall durch einen Polizisten, der 81 BTC gestohlen haben soll.
Steuerexperte Adrian Cartland spricht von einer „kompletten Kehrtwende“. Sollte das Urteil Bestand haben, könnten viele Australier ihre bereits gezahlten Steuern auf Bitcoin zurückfordern.
https://cointelegraph.com/news/australia-bitcoin-tax-ruling-cgt-refunds
https://www.afr.com/wealth/personal-finance/this-court-case-could-make-your-bitcoin-profits-tax-free-20250430-p5lvft
https://www.ato.gov.au/api/public/content/0-c61607c3-22a0-480f-878f-70292b745da3