Am 5. April 2018: Das Plunge Protection Team (PPT) gab gestern Vollgas. Denn exakt nach dem Kommentar von Larry Kudlow vom Weißen Haus zur neuesten Entwicklung im Handelskrieg mit China, ging es mit dem DOW um fast 1000 Punkte nach oben. Lediglich die chinesischen Aktien gingen gestern mit diesen Schlagzeilen geschwächt aus dem Rennen. Mit diesem enormen Anstieg drückte man gestern in einem gigantischen Ausmaß die Shorts aus dem Markt heraus. Der S&P sprang wieder über seinen gleitenden 200-Tagesmittelwert und die Nasdaq futures prallten knapp über ihm förmlich wieder nach oben. Der Volatilitätsindex VIX ging unter den Wert von 20 zurück und zwei der FANG-Aktien (Microsoft und Apple) landeten sogar im grünen Bereich. Lediglich Spotify konnte von alledem nicht profitieren. Selbst die Bankaktien leuchteten gestern wieder grün. Nur das Kreditrisiko der Banken brach weiter nach oben aus, denn die Kreditmärkte haben sich gestern nicht plötzlich verbessert. Da ist weiterhin einiges im Argen, insbesondere bei der Deutschen Bank. Auch die Zinserträge der US-Staatsanleihen nahmen wieder zu und der Bloomberg-Dollar-Index konvergiert langsam um den Wert von 1125 herum. Bei den Kryptowährungen sah es wieder sehr übel aus. Der Gesamtmarkt steht heute bei 255 Milliarden Dollar und der Bitcoin kostet nur noch 6790 Dollar. Der Goldpreis ging gestern teilweise deutlich nach oben und wurde dann im Laufe des Tages zusammen mit Silber ordentlich verprügelt. Der WTI-Rohölpreis liegt heute bei 63,55 Dollar und bewegt sich damit tendenziell wieder nach unten. In den Leitmedien warnt heute der Südkurier aus Konstanz vor den Gefahren des Zuckers, obwohl man ihn selbst vor den Gefahren eines allzu heftigen Alkoholkonsums während der Arbeitszeit aufklären müsste. Spiegel-Online berichtet heute über die Verlegung der Nationalgarde an die mexikanische Grenze und vergißt dabei den hierfür Grund anzugeben. Es bewegt sich nämlich seit Tagen ein Troß von Migranten auf die USA zu, welcher laut der Veranstalter inzwischen größer ist, als sie selbst geplant hatten. Das passt natürlich nicht in das Konzept unserer migrationshungrigen Leitmedien. Und im mickrigen Wirtschaftsteil von Spiegel-Online gehen die weltweiten Börsen aufgrund der jüngsten Eskalation im Handelskrieg mit China sogar nach unten. Jetzt sind sie also nicht nur blind, sondern auch noch depressiv geworden. Also auch in Hamburg (insbesondere in der Speicherstadt) wird einfach zuviel Alkohol am Arbeitsplatz konsumiert. Das ist nicht gut für deren Geist und Körper.