Morgen ist es soweit, Liebchen und die Knirpse verlassen mich.
So alles mit rechten Dingen zugeht nur temporär und nach zwei Wochen sollten Sie genug haben vom Familienbesuch im Teutonenland und zurück in die portugiesische Pampa kehren.
Auch mein Freund João tritt morgen ein, in den Club der Strohwitwer und natürlich redeten wir uns den Umstand verlassen zu werden schön und begannen Fantasie getränkte Pläne zu schmieden, wie die Zeit ohne die Weiblichkeit zu gestalten sei.
Und hier tat sich bereits das erste grosse Problem auf, denn Fantasie und Realität beissen sich halt gerne.
Beim gestrigen, letzten gemeinsamen Abendessen vor dem Abflug der Weibchen, klärten wir Diese ganz Macho Latino mässig auf, wie wir gedenken die nächsten Tage zu verbringen und so sprudelten die ersten Vorschläge heraus, aus den Mündern der zwei zurück gelassenen, gekränkten Seelen.
Nutten, Koks und Party!
Klar warfen wir zuerst diesen provokanten, von männlichen Urinstinkten bestimmten Gedanken in die Runde, der zwar zweifelsohne unserer ausufernden Fantasie zugute zu schreiben ist, dennoch erhofften wir uns wohl eine etwas bewegendere Reaktion seitens der Mädels.
Diese sahen kurz auf, belächelten uns mitleidig und plauderten vergnügt weiter, über Mädchen Themen.
Wie sollte es auch anders sein, schliesslich können auch Sie sich denken wie die Realität bei Ihren Männern aussieht, die da wäre.
Weder hat João noch ich, irgendeinen blassen Schimmer wo sich an der Algarve ein Freudenhaus befindet, noch hätten wir genug Geld übrig um es mit den Huren und Drogen so richtig krachen zu lassen und dem ungehemmten Party Alter sind wir beide entwachsen, die Kondition lässt halt nach.
( Und ausserdem sind wir ja eigentlich auch ganz liebe Kerle! 😎 )
Auch der Hinweis das wir auf Konzert Tour gehen, sprich uns täglich in die Abenteuer stürzen, mit welchen man auf Punkrock und Heavy Metal Konzerten konfrontiert wird, liess die Damen nur müde mit den Schultern zucken.
Sie wissen natürlich das solch eine Unternehmung zum scheitern verurteilt ist, da dem subkulturellen Leben im Lande nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit geschenkt wird und das man sich täglich Live von den harten Klängen der Underground erprobten Bands berieseln lassen könnte, ist leider auch nur im Rahmen fantasievoller Vorstellungskraft möglich.
Mehr als vier gute Konzerte im Jahr sind eher die Seltenheit, aber man wird doch wohl noch träumen dürfen.
FAZIT
In der Realität sieht es wohl so aus, das sich João und ich in den nächsten Tagen kaum sehen werden, schliesslich stehen wir nun beide vor der Herausforderung unsere Höfe alleine am laufen zu halten und das ist Zeitaufwendige Arbeit, die einem die Flausen aus dem Kopfe treibt.
Sex, Drugs and Rock´nRoll?
Vergiss es!
Höchstens die light Version. Masturbieren, Bier trinken und Radio hören!
Schreckliche Aussichten.
WAS BLEIBT
… ist abzuwarten, bis die Liebsten gesund und munter wiederkehren, mit Ihnen der Sex und die Arbeitsentlastung und mit ein wenig Glück kommen dann João und ich zum Zuge, bei einer Prise und dem Rock´nRoll.
Was sonst noch ging!
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Bei den Bildern habe ich mich auf https://pixabay.com/de/ bedient.