"Je mehr Glück Dir zuteil wird, desto mehr Unglück wiederfährt Dir."
(Johannes von Tepel, Der Ackermann[von Böhmen], Kapitel 12)
Der Gedankengang ist, denke ich, recht interessant. Dabei wird allem irdischen eine Schranke gesetzt, nämlich der Tod. Alles Glück das jemand besitzt, wird am Ende zu Unglück, da es endlich ist. Man könnte auch sagen, je mehr man hat, desto mehr verliert man.
Es ist also gut Dinge nicht zu fest zu halten, denn einmal kommt der Tag an dem man sie loslassen muss.
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