In meinem letzten Post schrieb ich über Ruhe und Entspannung. Heute möchte ich darüber schreiben sich etwas zu gönnen.
Man glaubt es ja gar nicht, doch in meiner Arbeit und meiner Freizeit schreibe ich doch recht viel. Normalerweise verwende ich dazu einfache Kugelschreiber. Heute nun, habe ich beschlossen mir ein neues Schreibgerät zu kaufen. Im zweiten Geschäft wurde ich dann auch fündig. Ein Tintenroller von Faber-Castell.
Foto von mir.
Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, kann ich nur sagen, Alter Schwede!
Mir war ja nie so ganz klar warum ein Schreibgerät eine zweistellige Summe kosten sollte, geschweige denn eine dreistellige, bis heute. Der Stift ist mit Kokosnussholz ummantelt. Wenn man die Kappe abnimmt und hinten aufsteckt, so liegt der Tintenroller perfekt ausbalanciert in der Hand. Und obwohl er doch ein deutlich höheres Gewicht hat als herkömmliche Kugelschreiber, merkt man dies beim Schreiben gar nicht.
Nun war er nicht gerade billig, zumindest für meine finanziellen Verhältnisse. Allerdings kauft man sich so etwas nicht jeden Monat. Wozu auch?
Jedenfalls, warum schreibe ich das?
Ich denke, man sollte sich hin und wieder etwas gönnen. Etwas das einem selbst gefällt, das man schätzt, und eben nichts alltägliches ist und sein soll. Ich bin bei Gott kein Freund des Materialismus, wahrlich nicht. Doch der feine Unterschied besteht eben darin, wozu man etwas nutzt. Was man mit der Materie anstellt. Nutzt man sie zum Zeitvertreib oder zum bloßen Angeben? Oder nutzt man sie aus Freude?
Habt einen schönen Tag!
LG
Parzifal