Wenn in der Politik etwas abläuft, kann man davon ausgehen, daß es auch auf genau diese Art und Weise geplant war und nicht etwa nach dem Zufall passiert.
Das sagte Franklin D. Roosevelt - der 32. Präsident der USA. Angenommen diese Aussage von Franklin D. Roosevelt entspricht den Tatsachen, dann stellt sich die Frage, wer die Planer und Hintermänner sind und wo finden die Planungen, Instruktionen und Koordinierungen statt?
Im Gespräch mit Michael Vogt gibt Investigativjournalist Gerhard Wisnewski seine gesammelten Erkenntnisse zur Bilderbergerkonferenz wieder und berichtet über die wahren Strippenzieher in der Politik und erläutert wie diese Politik und Wirtschaft im verborgenen lenken.
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Gelegenheiten für konspirative Weltpolitik könnten der G7, G8 oder G20-Gipfel sein. Neben den zahlreichen Staatschefs und wichtigen Regierungsmitgliedern sind bei diesen Anlässen allerdings auch mehrere hundert Journalisten anwesend. Von daher kann man davon ausgehen, daß diese offiziellen Veranstaltungen lediglich einen formalen und repräsentativen Charakter haben und wichtige Entscheidungen nicht während dieser viele Millionen Euro verschlingenden Hochsicherheitstreffen getroffen werden.
Tatsächlich findet ein großer Teil der Politik hinter verschlossenen Türen statt. Noch vor wenigen Jahren schwirrte der Begriff Bilderberger als undefinierter und nebulöser Begriff durch die "Verschwörungsszene". Angeblich sollen hier die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf der Welt seit Jahrzehnten geprägt worden sein.
Wisnewski recherchierte und er fand er Antworten. Insbesondere darauf, warum es vor dem Internetzeitalter keine Berichterstattung zu diesem Thema gab. Nahezu alle großen Medienkonzerne sind auf dem als geheim eingestuften Bilderbergertreffen vertreten. Ist es daher ein Wunder, wenn man aus unseren Medien sehr wenig darüber erfährt? Auch dies ist ein weiterer Grund für die Glaubwürdigkeitskrise der Medien.
Ist es nicht auch verwunderlich wenn Personen wie Helmut Schmidt, Helmut Kohl oder Angela Merkel nur wenige Monate nach Ihrer ersten Teilnahme an der Bilderbergerkonferenz Bundeskanzler oder Ministerpräsident werden. Oder wenn Jürgen Schrempp und Josef Ackermann kurz danach die Geschicke von Weltkonzernen wie Daimler und Deutsche Bundesbank leiten? Oder Bill Clinton oder Tony Blair ihre „Aufgaben“ übernehmen? Alles nur Zufall? Wohl kaum, wenn man die Bemühungen sich von der Öffentlichkeit abzuschotten betrachtet.
Gerhard Wisnewski hat bereits mehrfach versucht vor Ort von der Konferenz zu berichten, was ihm aber kaum gelang. Aus diesem Grund zählt er zu den größten Kritikern der Bilderberger. Wie kann es sein, daß hochrangige Politiker als gewählte Volksvertreter, bezahlt von Steuergeldern um eine derartige Intransparenz "bemüht" sind? Es wäre ihre Pflicht das Volk über die Inhalte und Gespräche aufzuklären.