Mit dem Kauf von frischer Ananas ist das ja so eine Sache. Selten erwischst du eine Perfekte. Entweder ist sie - wie in 90% der Fälle - noch total unreif oder sie ist schon hinüber. Was habe ich mich da schon verkauft.
Mittlerweile habe ich fast immer "Glück" bei der Auswahl, denn Frau lernt ja aus ihren Fehlkäufen und jetzt weiß ich, worauf ich zu achten habe.
Dieses Prachtexemplar einer "Flugananas" wurde heute von mir und für gut genug befunden und durfte mit zu uns nach Hause.
Daran erkenne ich eine frische Ananas:
- der Strunk bzw. das Kraut noch grün und fest
- das mittigste Blatt lässt sich ganz einfach und ohne Kraftaufwand herausziehen (Danke
für diesen Tipp!)
- außen eine gelbliche Farbe (wenn sie grün ist, lass sie stehen!)
- sie ist fest, gibt aber ganz leicht auf Druck nach
- ganz wichtig: der Geruch! Eine reife Ananas riecht ganz leicht nach Ananas
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ananas den optimalen Reifegrad hat, ist bei einer Flug-Ananas am höchsten. Diese werden nämlich etwas reifer geerntet und mit dem Flugzeug zu uns gebracht. Normalerweise haben diese tropischen Früchte sehr lange Transportwege und werden daher total unreif geerntet. Auch wenn sie noch ein Stück nachreifen, schmecken sie nie so wie frisch geerntet.
O.k., ich merke gerade, eine frisch und reif geerntete habe ich ja noch gar nicht gegessen. Diese sind bestimmt noch mal eine Stufe besser als Flugananas.
Strunk ab, Boden ab und in zwei Hälften zerteilt.
Dann vierteln, Innen-Strunk wegschneiden, achteln und Schale außen abschneiden.
Nun nur noch würfeln und sofort genießen!
Sehr, sehr lecker war es, alles aufgeputzt ;-)
Das war mein Beitrag zum heutigen #wednesdayyellow in der #colorchallenge von