Hallo Freunde,
ich glaube das wird der letzte Post rund um die ganzen Weihnachtsmärkte in Nürnberg sein und zwar geht es um das Winterdorf mit Riesenrad, das im Osten der Altstadt um den Weißen Turm herum aufgestellt wurde. Aktuell läuft eine Empörungskampangne das man den Christkindlsmarkt umbennen will. Dabei handelt es sich primär um eine künstliche Aufregung um den Namen.
Und hier ist es eigentlich sehr schnell erledigt, das Winterdorf hieß nie anders und hat nicht viel mit dem Christkindlsmarkt und den anderen Märkten in der Stadt zu tun. Es handelt sich um eine seperate Veranstaltung die am 14. November startet und bis zum 6 Januar geht, also weit länger als die Adventszeit, in der klassische Weihnachtsmärkte und Christkindlsmärkte stattfinden. Aus diesem Grund heißt es Winterdorf, es findet quasi über den halben Winter verteilt statt.
Es gibt z.b. auch keinen Lebkuchenstand dort. Es gibt dafür aber sehr vieles anderes, was es klassisch auch am Christkindlsmarkt gibt wie zum Beispiel Baumstriezel oder Glühwein. Aber auf der anderen Seite gibt es auch Nudeln aus dem Parmesanleib und Crepes. Es ist eher wie eine Kärwa im Winter. Hier finden auch übers Jahr verteilt oft 4-5 verschiedene dieser Märkte statt, an denen es entsprechend Essen gibt.
So und in dem Sinne, ich finde es immer wieder lustig wie schnell sich Menschen auffregen können über so Themen. Das Winterdorf ist primär so benannt, weil man bei der Genehmigung eines Weihnachtsmarktes an die Adventszeit gebunden ist, da ansonsten der Gegenstand der Genehmigung schwierig zu verargumentieren ist, ein Wintermarkt ist einfach ein Markt im Winter. Es klingt nach ner Spitzfindigkeit, aber das gehört zu dem Spaß der Juristen dazu.
Und ich meine, ein Riesenrad würde nicht zu einem Weihnachtsmarkt passen, auf einem Wintermarkt passt es eher. Auch das Angebot passt nicht wirklich, ich verbinde mit Weihnachten vieles, aber nicht Nudeln aus dem Parmesanrad.
In dem Sinne, frohes neues Jahr.