Hallo Freunde,
wisst ihr, wenn ich mir überlege wie viel Weiterbildung im medizinischen Bereich freiwillig ist, dann ist das alles spannend. Es gibt Pflichtweiterbildungen, mit denen man aber nicht auf dem Stand der Dinge bleibt, weshalb man selbstständig loslegen muss um sich weiter zu bilden. Und das kostet Geld und Zeit, denn die meisten richtig guten Weiterbildungen kosten leider Geld und zwar nicht wenig, man kann es zwar von der Steuer absetzen, aber das dauert bis das Geld zurück kommt. Und man bekommt nur etwa 1/4 des Geldes zurück.
Und dann rennt man zu Patienten und darf dort medizinisch tätig werden, wo jeder erwartet, dass wir die höchste mögliche Ausbildung haben und wenn es schief läuft, sitzen da zwei Leute, von denen einer vier Wochen Ausbildung und einer gerademal drei Monate Ausbildung hat. Und die stehen dann da und müssen im schlimmsten Fall einen kritischen Patienten versorgen, weil nichts anderes verfügbar ist. Wenn man Glück hat, stehen da dann ein Notarzt der sich weiterbildet, zwei Notfallsanitäter und ein Rettungssanitäter, der Jahre an Erfahrung mitbringt.
Und man weiß nie wer kommt, wenn man die 112 wählt, man kann höchstens eine Ahnung bekommen, wenn man lange in der Warteschlange sitzt und nicht sofort mit einem Calltaker reden kann. Das zeigt schon, dass viel los ist und es gibt halt nicht unendlich viele Fahrzeuge und vor allem am Personal fehlt es. Es kann zwar irgendwann noch das Ehrenamt ausrücken, aber dort gibt es auch Grenzen.
Also in dem Sinne,
gehabt euch wohl.