Jetzt nochmal auf ein Neues!
Moinsen liebe Steemit community,
Da ich hier auf dieser Plattform mich zum ersten mal ans bloggen wage, hab einfach drauf los geschrieben;-) und das obwohl ich mich hier wirklich nicht auskenne, weder mit bloggen noch mit Steemit, drum bitte ich vorab um etwas Nachsicht. Der Ehrlichkeit halber muss ich gestehen, dass ich hier von einigen sehr netten Leuten viele hilfreiche Tipps bekommen habe und freundlich aufgenommen wurde, vielen dank an dieser Stelle. Ich hoffe der Gemeinschaft ein wenig interessantes aus meinem Beruf erzählen zu können, ohne mich selbst dabei zu sehr in den Vordergrund zu spielen (warum bin ich eigentlich Schauspieler geworden?).
Na schön dann möchte ich mich mal kurz vorstellen. Ich heiße Johannes, bin in der grauen Stadt am Meer (Husum Kreis Nordfriesland) zur Welt gekommen und in Hamburg Altona aufgewachsen und zur Schule gegangen. Handwerkslehre, Fachoberschule für Bautechnik, Schauspielschule (kein ungewöhnlicher Werdegang). Engagements in Memmingen, Hannover, Hamburg, Amsterdam, Berlin, Ulm, Augsburg, München (ich glaube das wars). Im Fernsehen war ich auch aber nichts zum angeben.
Ich war verheiratet, bin geschieden, lebe allein und hab einen 19jährigen Sohn den ich liebe und auf den ich stolz bin. Dinge sind wie sie sind und so wie sie sind, sind sie gut, auch wenn ich einen anderen Lebensplan hatte.
Warum ich hier bin? Ich möchte über meine Arbeit und Projekte, als auch über die von Freunden und Kollegen berichten und informieren und wünsche mir ein neugieriges Publikum.
Mein, unser derzeitiges Projekt heisst "Gottes Last" und hat am 18.04.18 um 20:00 Uhr Premiere im Tams Theater München Schwabing, preeviews finden am 13, 14, und 15.04.18 im Heppel & Ettlich ebenfalls in München Schwabing, um 20:00 Uhr statt.
Bin mal gespannt, wer von hier es ins Theater schafft? Die oder derjenige bekommt von mir ein Freigetränk seiner Wahl.
Gottes Last
Theaterstück von Heiko Dietz
Eine klassische Bahnhofskneipe, wie man sie kaum noch findet.
Auf den ersten Blick zumindest.
Doch heute ist etwas anders. Durch nicht nachvollziehbar widrige Umstände erreichen einige Reisende nicht ihr Ziel. Landen hier in diesem Niemandsland, wo der Kaffee nicht schmeckt und der Wind durchpfeift.
Ratlosigkeit macht sich breit. Die Gestrandeten kommen mehr oder weniger ins Gespräch. Nach und nach wird ihnen bewusst, dass sie die Einzigen sind. Es scheint außer der Wirtin der Kneipe, einem ewigen Thekenhocker und der Putzfrau keine weiteren Menschen zu geben, die irgendwohin wollen oder irgendwoher kommen. Wie hieß dieser Ort nochmal?
Ein Kneipenquerulant taucht auf. Stellt unangenehme Fragen.
Unbehagen macht sich breit. Ein Wort ergibt das Andere. Und letztlich wird allen klar, dass diese Zusammenkunft einer Bestimmung folgt.
Wer auch immer verantwortlich für dieses ‚Treffen‘ ist, die Protagonisten sind alle sorgfältig ausgewählt worden. Denn plötzlich stehen sich Opfer und Täter, sowie Involvierte aus früheren Zeiten gegenüber.
Verdrängtes wird thematisiert, Vergessenes hervorgeholt.
Die Kneipe wird zu einem Ort der Konfrontation. Eine Art Gerichtssaal.
Jedoch ohne Richter. Ohne Anwälte.
Oder wer ist diese geheimnisvolle Frau hinter der Theke?
http://www.undsofort.de/stueck/gottes-last,1019
Tschüss bis in Bälde Siward
Fotos copyright by Anja Behrens, Heiko Dietz