Kurseinbruch 30./31. Januar - Was genau ist passiert?
Wer heute einen Blick auf die Kurse der Kryptowährungen blickt, reibt sich sicher die Augen. Ein ohnehin sehr nervöser Markt reagierte offensichtlich noch nervöser auf eine Meldung, die das Nachrichten- und Medienunternehmen Bloomberg am Abend des gestrigen 30. Januar veröffentlichte.
Worum geht es?
Wie Bloomberg bekannt gibt, wurde Bitfinex, eine der weltweit größten Börsen von der Commodity Futures Trading Commision (CFTC) vorgeladen. Die CFTC ist mit Sitz in Washington ist eine unabhängige Behörde der Vereinigten Staaten und reguliert die Future- und Optionsmärkte in den USA. Grund der Vorladung war die Kryptowährung Tether.
Einen ausführlichen Bericht dazu hier
Das interessante dabei ist folgendes:
Der Bericht über diese CFTC-Vorladung von Bitfinex bezüglich Tether erschien erstmals gestern am 30. Januar. Ein Zeitpunkt, an dem anscheinend langsam und nach all den "bad news" über Bitcoin und co. etwas Ruhe in die Märkte Einzug hielt. Allerdings wurde Bitfinex bereits am 06.12.2017 zu diesem Thema von der CTFC vorgeladen. Bloomberg allerdings sprach gestern hingegen von "einer Vorladung in der letzten Woche". Hier dauern Wochen vermutlich länger als 7 Tage.
Ich persönlich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hier um einen weiteren Versuch handelt, die Märkte bewusst zu manipulieren. Sicher kann ich mich täuschen und man könnte die alte Redewendung nehmen die da sagt:
"Ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt!"
Eigenartig ist es in jedem Fall.
Was könnte die Schlussfolgerung daraus sein?
Die "alte Finanz- und Wirtschaftswelt" inklusive der dahinter stehenden Politik wird einen Teufel tun, sich kampflos den aktuellen Veränderungen auszusetzen, kampflos zusehen, wie an ihren Ästen gesägt wird. Man wird heute aus allen Kanälen sicher lesen, sehen und hören, dass nicht nur Bitfinex bald tot ist, sondern natürlich auch der Bitcoin. Es bietet sich ja geradezu an. Bald findet der neue G20 Gipfel statt, auf dem sich die Politik zu eventuellen Regulierungen äußern wird. Gewisse Regulierungen werden sicher sinnvoll sein: Steuerliche Regeln, Pflicht zur Zertifizierung an den Börsen für Investoren oder Regulierungen zu Beraterhaftungen ähnlich der Richtlinie für Finanzanlagevermittler.
Mein Fazit:
Mit diesem Vorgehen der Manipulation gibt man Energie und Zündstoff in die Märkte. Anders gesagt: "Was dich nicht umbringt, das macht dich stark!" Die Rücksetzer könnten somit ein langer Anlauf für die Rally 2018 sein.
By the way:
Nicht nur Bitfinex fiel in der Vergangenheit in das Visier der CTCF. So wurde der Deutschen Bank eine Bußgeldzahlung von 30 Millionen USD aufgebrummt, da diese von mindestens Februar 2008 bis mindestens September 2014 über bestimmte Edelmetallhändler ein System zur Manipulation der Preise von Edelmetall-Terminkontrakten unter Verwendung verschiedener Handbücher eingeführt hat. Deutsche Bank: Vertrauen ist der Anfang von Allem! ;-)
Es bleibt spannend! ;-)
Achja: Bitte teilen und weitersagen!! Danke!! ;-)