Also wenn ich dies hier lese frage ich mich wirklich ob dies noch demokratisch ist:
https://web.de/magazine/politik/bundestag-736-630-abgeordnete-schrumpfen-37908812
Ich meine es ist ja ein legitimes Ziel den Bundestag zu verkleinern, alleine schon um mit Steuermitteln sparsam umzugehen halte ich dies geboten, denn m.E. kosten die aktuell 132 zusätzlichen Abgeordneten eine Menge Geld ohne einen (großen) Mehrwert.
Ich würde behaupten, dass jede einzelne Abstimmung in dieser Legislaturperiode genauso ausgegangen wäre wenn nur 598 Abgeordnete im Bundestag gesessen hätten.
Jetzt aber hinzugehen und bei einer Mehrheitswahl dem Sieger des Wahlkreises zu sagen, dass es zwar schön ist, dass er seinen Wahlkreis gewonnen hat aber das es leider für ihn keinen Platz im Bundestag gibt kann doch wohl nicht wahr sein.
Dabei ist die Lösung so einfach, denn es gab sie bereits in der Weimarer Repulik:
Statt der Hälfte der Mandate wird zukünftig nur noch ein Drittel der Mandate über die Persönlichkeitswahl vergeben.
Wenn wir dann den Bundestag von (regulär) 598 auf 600 Abgeordnete erhöhen gibt es 200 (statt 299) Wahlkreise und 400 Mandate werden entsprechend über die Landesliste vergeben.
Was spricht dagegen ?
Wie ist Eure Meinung ?