Nach den Anden setzten wir uns in den Bus und fuhren nach Canoa. Viele Ecuadorianer erzählten uns, das sei der schönste Strand Ecuadors. Und ja, sie hatten recht: Die Küste ist atemberaubend schön und es gibt einen 17 km langen Sandstrand.
Im Ort selbst gibt es nur wenige Häuser aus Stein. Viele Restaurant (die übrigens sehr gut sind) sind aus Bambus und Palmblättern gebaut. Ein Grund dafür könnte das Erdbeben im April 2016 sein. Wie wir erfuhren zerstörte das Beben 60% der Häuser. Unser Hotel überlebte das damalige Beben, was uns beruhigte.
Der Ort von oben:
Die Wellen des Meeres sind zum Wellenreiten geeignet. Das Wasser war auch nicht sonderlich kalt, dennoch zogen wir es lieber vor uns die Küste aus der Luft zu betrachten. Ein Grund war auch der Gedanke an Fukushima. Die Meeresströmung von Japan bis zur Ecuadorianischen Pazifikküste braucht ja nur 10 Tage. Vielleicht sind unsere Bedenken ja unbegründet?
Auf dem Weg zu unserem kleinen Startplatz, direkt hinter der Stadt begrüßte uns täglich ein Leguan:
Canoa war für uns er perfekte Abschluss unserer kleinen Rundreise durch Ecuador. Hier konnten wir entspannen und einfach die Seele baumeln lassen. Es gab gutes Essen und nette Menschen.
Ecuador ist sehr abwechslungsreich. Da Ecuador eher ein kleines Land ist, sind die Fahrstrecken überschaubar. Allerdings ist Ecuador im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern nicht ganz so günstig. Hier findest du die anderen Stationen unserer Reise:
• Guayaquil - Hafenstadt
• Baños - in Mitten der Anden
• Quito - Hauptstadt Ecuadors
• Otavalo - die Stadt der Inkas
Nun genießen wir den Winter in Deutschland und freuen uns auf weiße Weihnachten.
Liebe Grüße