Unverdiente Niederlage gegen den Tabellenführer Unglücklicher kann ein Spiel gar nicht laufen. Der VfB München hat sein Nachholspiel gegen den Tabellenführer SV WB Allianz München knapp mit 0:10 verloren, und das obwohl die Kieferngartener zur Hälfte mit ihrer zweiten Mannschaft antraten.
Nach den anstrengenden letzten Wochen war der VfB München gezwungen zu rotieren, um die Mannschaft vor einer Überbelastung zu schützen. So schafften es ganze acht Spieler in den Kader, die am Sonntag noch der Freizeitmannschaft vom SV Italia ein 1:1-Untenschieden abgetrotzt hatten.
Allianz wusste, dass es ein hartes Spiel werden würde. Deshalb war deren komplette Mannschaft bereits 1,5 Stunden vor Anpfiff bei uns auf der Anlage und machte sich mit den Gegebenheiten, unserem feinen „Acker“, vertraut. Anschließend absolvierte Allianz ein Aufwärmprogramm, das anderen A-Klassen-Teams vermutlich schon den Rest gegeben hätte.
Die Partie startete erst einmal ganz passabel, bevor das Pech seinen Lauf nahm. In der 14. Minute bekommt Allianz einen Freistoß aus spitzem Winkel zugesprochen. Wo jeder eine Flanke erwartet nimmt ein Junge namens Petrus Anlauf und hämmert das Ding genau in den Giebel. Ganz ehrlich: Freunde, mit denen er Ball aus der Luft mit anschließendem Arschbolzen hätte spielen können, hatte der Junge sicherlich nie.
Und während der VfB mittlerweile die absolut spielbestimmende Mannschaft war und seinen berühmten Tiki Taka-Fußball zelebrierte, grätschte Allianz wieder dazwischen. Eckball, die Allianzer geben sich gegenseitig Zeichen, dann geht es schnell. Aus dem Zentrum ziehen sie die VfBler weg und mit viel Anlauf läuft deren Kapitän ins entstandene Loch, wo er einköpft, 2:0. Kann man sich schon fragen, wer so viel Langeweile im Training hat, dass man sowas einstudiert.
Und alle Tore, die anschließend fielen, waren nochmal hässlicher und unverdienter als die bisherigen, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Aber der VfB glaubte bis zum Schluss an seine Chance. Besonders positiv fiel dabei in der zweiten Hälfte der viele Ballbesitz im Mittelkreis auf. Für das abschließende 10:0 sorgte wieder Petrus. Aus ca. 16 Metern schießt er um ein Haar unserem Emerberger den Kopf vom Hals. @Allianz: Ich möchte nicht wissen, was ihr diesem Jungen zum Essen gebt. Einmal bitte zur Dopingkontrolle.
Fazit:
Wie Alex Wolff nach dem Spiel passend bilanzierte: „Das Spiel ist um 9 Tore zu hoch ausgefallen“. Dem kann man nur zustimmen, da ist Allianz nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Aber so ist das halt, wenn man unten in der Tabelle steht, kannste nix machen. Haste scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.
Die Aufstellung:
Andreas Emberger – Andreas Stöhr, Sofian Jaouani, Maik Bruesch, Lukas Vaja, Anil Sharma – Markus Kropf, Matthias Stöckl, Alexander Wolff, Dominik Michel – Wissem Jendoubi
Eingewechselt: Louis Jaworeck, Lorenz Wimmer, Werner Rudolf
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