Amicitia zerlegt den VfB Bittere Woche für die Kieferngartener. Nach dem 0:10 am Dienstag gegen den Tabellenführer Allianz hat auch der Tabellenvierte SC Amicitia dem VfB München eine ordentliche Watschn verpasst.
Im Vergleich zum Dienstag konnte Trainer Felix Brenner auf deutlich mehr Spieler zurückgreifen und eine vermeintlich gute Truppe aufs Feld schicken. Doch Amicitia dämpfte bereits in der zweiten Minute die Hoffnungen des VfBs. Langer Ball über die linke Seite, der Spieler versucht in den Strafraum zu ziehen, bricht ab und spielt den Pass in den Rückraum. Da kommt sein Mitspieler angelaufen, der den Ball locker aus ca. 18 Metern einschiebt. In den nächsten 22 Minuten fand die Brenner-Elf etwas besser ins Spiel, wurde aber für einen Fehler wieder direkt bestraft. Dabei gelang es dem Stürmer sich über die rechte Seite durchzusetzen, vor Brenner schiebt er den Ball ins lange Eck.
Die Ernüchterung und Unsicherheit war deutlich beim VfB zu sehen, zudem spielte Amicitia nun wie beflügelt, gab richtig Gas und es gelang fast alles. Und so kam es wirklich knüppeldick, die Gastgeber schenkten noch weitere vier Tore bis zur Halbzeit ein. Immerhin eine top Chance hatte der VfB noch. Nach guter Kombination scheitert Anil Sharma im Eins-gegen-Eins-Duell mit dem Keeper.
In der zweiten Hälfte behielt Amicitia die Spielkontrolle, ging aber deutlich vom Gas. Zudem wollte auf einmal nicht mehr alles gelingen, vielleicht hatten die Spieler auch schon ihr Pulver verschossen. Aus Sicht der Defensive war es eine ordentliche zweite Halbzeit, erst in der 83. Minute traf Amicitia zum 7.0-Endstand.
Fazit:
Verdienter Sieg für Amicitia, dazu gibt es nichts zu sagen. Den VfB haben scheinbar die zwei spielfreien Wochenenden etwas aus dem Tritt gebracht, zudem waren die zwei letzten Niederlagen wohl auch die Quittung für die geringe Trainingsbeteiligung der letzten Wochen. Amicitia war einfach deutlich spritziger und leichtfüßiger unterwegs als VfB. Aber die Saison geht noch zwei Monate und wir haben noch Zeit wieder in die Spur zu finden. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten!
Die Aufstellung:
Felix Brenner – Claudio Heupel, Thomas Körner, Andreas Stöhr, Lukas Vaja – Markus Kropf, Anil Sharma, Alexander Wolff, Johannes Klasberg –Andreas Emberger
Eingewechselt: Dominik Michel, Wissem Jendoubi
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