Starker Kampf gegen den Tabellenzweiten Auf das schwächste Spiel folgt eines der stärksten. Mit nur 11 Mann hat der VfB München einen tollen Kampf gegen Pontos abgeliefert und bis zum Schluss am Ausgleich geschnuppert. Die Chancen waren da...
Wieder einmal bereitete Trainer Felix Brenner ein Brückentag-Wochenende Schwierigkeiten, um genug Spieler aufzubringen. Mit Ach und Krach fanden sich elf Mann, bitter.
Die Partie startete mit einer Großchance. Lupfer auf Louis Jaworeck im Strafraum, der den Ball über den Keeper heben will. Unterkante Latte, doch der Ball springt nicht über die Linie. Dann kam Pontos. Der Stürmer setzt sich im Zweikampf durch, einfacher Ball in den Strafraum, dort steht sein Mitspieler ganz alleingelassen, 1:0. Aber wer jetzt dachte, dass es nun dahingehen würde, wurde eines Besseren belehrt. Denn der VfB hielt stark dagegen und erarbeitet sich auch weiter Chancen. Jaworeck zieht von rechts in den Strafraum und schießt aus zirka 10 Metern, doch der Keeper pariert.
Und die Kieferngartener starteten auch mutig in die zweite Hälfte. Wieder ist es der quirlige Jaworeck, der im Strafraum zum Abschluss kommt, diesmal drüber. Hinten stand man heute ziemlich gut, Pontos konnte kaum in den Strafraum dringen, versuchte viel aus der Distanz. Alles, was aufs Tor kam, fing Keeper Luca Rittmeyer stark ab. Aber dann kam Pech dazu. Vom rechten Flügel schlägt ein Spieler von Pontos einen flachen Ball scharf in den Strafraum, der überraschend im langen Eck landet, 2:0. Komisches Tor.
Aber das Spiel war immer noch nicht durch. Nur zwei Minuten später treibt Brenner den Ball über den linken Flügel, während er schon von einem Gegenspieler am Trikot gehalten wird. Dann zieht er in den Strafraum und der Gegenspieler mäht ihn auch noch um. Sinnlose Aktion und ein klarer Elfer. Markus Kropf tritt an und trifft sicher, 1:2.
Doch die Hoffnung auf den Ausgleich währte nur zehn Minuten, denn in der 75. Minute köpfte Pontos zum 3:1-Endstand. Aber auch dieses Ergebnis wäre noch aufholbar gewesen. Brenner und Haron Nasiri hatten noch beste Chance, um zum Torerfolg zu kommen.
Fazit:
Hier hätte man einen Punkt mitnehmen können, was ärgerlich ist. Aber wer hätte das vor dem Spiel gedacht, dass wir als Vorletzter beim Zweiten mit 11 Mann so gut mithalten. Daher ein riesen Kompliment an diese elf Spieler, die wirklich alles gezeigt haben, was den Fußball ausmacht. So macht Fußballspielen Spaß!
Die Aufstellung:
Luca Rittmeyer – Andreas Emberger, Daniel Lindner, Lorenz Wimmer, Anil Sharma – Daniel Lindner, Louis Jaworeck, Felix Brenner, Sergino Nanikivila – Haron Nasiri, Werner Rudolf
Die Tore:
1:0 Konstantinos Konstantinidis (6.)
2:0 Stylianos Karypidis (63.)
2:1 Markus Kropf (65.)
3:1 Stylianos Karypidis (75.)
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