Feministin Alice Schwarzer, aufgrund ihrer Islam-Kritik von konformistischen Medien wie der taz als „Rechtsfeministin“ bezeichnet, behauptet, der Erfolg der AfD sei vor allem durch das Schweigen der Establishment-Parteien zum Islamismus zu erklären, den manche Flüchtlinge ins Land gebracht hätten. Bereits nach der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof 2015 forderte sie ein demokratisch entschlossenes Vorgehen gegen die islamische Frauenfeindlichkeit.
Schwarzer erklärte im Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur in Köln: Ohne den „Zuzug von Männern aus tief patriarchalen Ländern, die auch noch vom radikalen Islam verhetzt sind, wäre vermutlich die AfD heute nicht im Bundestag“. Deren Erfolg sei auf Frustreaktionen vieler Menschen darüber zurückzuführen, „dass alle demokratischen Parteien wegsehen und so tun, als gäbe es diese Probleme nicht“.
Außerdem widersprach Alice Schwarzer dem Vorwurf, durch ihre Kritik die Rechtsaußen-Fraktion zu stärken: „“Wer das Problem leugnet, spielt den Rechten in die Hände“.
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