Berlin (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft bietet so viele Jobs an wie nie zuvor.
Im zweiten Quartal gab es bundesweit rund 1,1 Millionen offene Stellen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag nach einer repräsentativen Betriebsumfrage mitteilte. Damit wurde der im ersten Vierteljahr erreichte alte Höchststand um 35.000 übertroffen. In Westdeutschland waren 938.000 Jobs zu vergeben, im Osten 261.000.
"Immer noch gelingt es, die allermeisten Stellen nach einer gewissen Zeit zu besetzen", sagte IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis. "Es kann jedoch länger dauern als noch vor einigen Jahren." Trotz der sehr hohen Personalnachfrage könne nicht von einem flächendeckenden Fachkräftemangel gesprochen werde. "Wir sehen aber in einigen Bereichen zunehmende Engpässe", betonte Kubis.
Händeringend nach Personal sucht das Verarbeitende Gewerbe. Hier wuchs die Zahl der offenen Stellen im zweiten Quartal um 6000 verglichen mit dem Jahresbeginn auf 124.000. Im Baugewerbe gab es eine Zunahmen von 13.000 auf 101.000.
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Es bleibt dabei: Arbeit wird zu stark besteuert und lohnt nicht mehr. Außerdem greift der Staat zu sehr in den Arbeitsmarkt ein und verzerrt ihn. Diese Lücke wird auch von den meisten Migranten nicht gefüllt werden, da viele nicht mal Deutsch können vom geringeren Alphabetisierungsgrad mal abgesehen.
Interessant: Im Artikel wird Tarig Mohamed-Idriss gezeigt, ein Flüchtling aus Eritrea. Es soll die Erfolgsstrory Migration verkauft werden. Bei dem massiven Zustrom an angeblich kompetenten Migranten seit 2015 dürfte die Arbeitsmarktlücke doch keine Problem sein, oder etwa nicht Reuters?
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