Ich habe immer noch nicht viel Ahnung und folge interessiert den Diskussionen von eisenbart, stehaller, beatminister, leroy.linientreu. Bitte weitermachen, Diskussionen sind selten geworden.
Mein einziger Ansatz ist einfach zu schauen was definitiv nicht der Fall ist. Die tief hängenden Früchte. Heute geht es doch noch nicht um neue Technologien sondern noch einmal um die Beweisführung zur aktuellen deflationären Lage. Dazu gehen wir auf das echte Finanzsystem ein und am Ende noch einmal auf Japan als Blueprint für das was wir aktuell sehen.
Das perfekte Beispiel
[wow, dieser Kommentar ist ein Textbuchbeispiel]
Die Leute hinterfragen heutzutage ALLES aber ausgerechnet der offiziellen Version von der FED und EZB wird geglaubt? Wie brave Hündchen fressen sie Jerome Powell und Janette Yellen aus der Hand. Wo sind die Zweifler wenn es um den angeblichen Gelddruck geht?
Klar wissen wir wie es läuft...
Es weiß doch jeder dass London eines der größten Finanzzentren der Welt ist und dass der Finanzdistrikt völlig autonom ist und nichts mit der Stadt London oder dem UK zu tun hat. ... Dass die "City of London" ähnlich wie der Vatikan auf Gesetzen aus dem Mittelalter basiert und eine eigene Regierung, eigene Polizei, und ein eigenes politisches System hat...dass anstatt Bürger Unternehmen und Gilden dort wählen, dass die Regierung mit dem Lord Mayor als Oberhaupt direkt dem Monarchen untersteht und Transaktionen die über London laufen somit nicht über London laufen und Offshore sind...
[Links, Skyline der City of London, von GJMarshy CC BY-SA 4.0; rechts die Lage des Bezirks, von TUBS CC BY-SA 3.0]
Klar wissen wir das, pah, wir sind doch keine Schlafschafe außerdem, wieso ist das wichtig?... Die US-Banken wussten es nicht als sie ihre US-Dollar und Aufbauhilfen nach dem zweiten Weltkrieg dort lagerten. Sie hätten sich gewünscht dass alle Transaktionen die über London abgewickelt werden (was einen Großteil des Welthandels betraf) durch das vereinte Königreich gemeldet werden. Als die US-Banken merkten dass US-Regularien über "London" umgangen werden, verlegten sie ihre Abteilungen für Internationale Angelegenheiten nach London...
Billionen unter Palmen
...Gleichzeitig verlagerten sich Bankgeschäfte in die übrigen Kolonien des Empires. Es wollte sich niemand auf die Finger schauen lassen.
[vor dem zweiten Weltkrieg war das Britische Weltreich das größte Kolonialreich dass es je gab. CC0 - wikimedia]
Übrig sind 14 Kolonien, natürlich kann man nicht sagen wie groß der Einfluss in Kannada, Australien, Neuseeland, Hongkong, Singapur, Malaysia und vielen jüngst in die Unabhängigkeit entlassenen Staaten ist. Der neue Hegemon ist die USA, jedoch hat das Empire seinen Platz als Weltfinanzmacht gehalten. US-Dollar Bepreisung hin oder her.
Sieben der bestehenden 14 Kolonien gelten als Steueroase. Geld ist scheinbar Privatsache.
Die Caymaninseln und die Jungferninseln sind heute die bekanntesten. Es gibt aber nicht nur Kolonien, sondern auch direkten Kronbesitz wie Jersey oder die Kanalinseln. Und natürlich ist dort auf den Caymaninseln nichts (paar Palmen🌴 und Sand⛱), dort sitzt das Kapital nur auf Papier, meist in sogenannten Trusts die ihrerseits mit Briefkastenfirmen arbeiten und natürlich stehen die Server in London aber naja, keine Chance da wem dingfest zu machen.
Das Weltwährungssystem hat sich in den 1950ern vollständig vom US-Dollar entkoppelt. Den Geist bekommt man nicht mehr zurück in die Flasche.
Es handelt sich also um rein virtuelles Ledger Geld, verteilt auf etliche Datenbanken, die Besitzverhältnisse haben über Truststrukturen einen Verschleierungsgrad der praktisch von Cryptosystemen wie Monero ununterscheidbar ist. Ghostmoney 👻💵. Nichts mit FED und M2.
Abgesehen davon dass es längst zu spät ist und sich das Finanzsystem auf den gesamten Globus 🌍 verteilt hat (Singapur, Dubai, die Arabischen Emirate mit zunehmender Bedeutung) könnte man nicht beim Vereinten Königreich, dieser lustigen Demokratie anklopfen, auch nicht bei der EU und leider können wir von diesem Geld auch nichts drucken❌.
Privatbankengeld folgt allein den Gesetzen des Marktes: bist du kreditwürdig bzw. ist es dein Geschäftsmodel, dann bekommst du Geld und diese Intermediärsfunktion ist 2008 völlig zum Erliegen gekommen. Zu riskant Mutti und Vati die frisch aus Russland in die USA immigriert sind einen Kredit zu geben. Unternehmen die in letzter Instanz durch die Steuerzahler gerettet werden sind natürlich abgesichert aber auch hier versagt die Intermediärsfunktion weil Geldgeber eigentlich etwas gutes und förderliches sind, sie wissen was ein gesundes Geschäftsmodell ist oder nicht
Habe meinen Job geschmissen 💁 💁♂️
Eine zensusgewichtete Umfrage durch Civic Science hat ergeben, dass 4% der 6.741 Befragten US-Bürger ihren Job geschmissen haben. Der Grund: sie hätten finanzielle Freiheit durch Investments erreicht. Der Großteil derer die ihren Job niederlegten kommen aus dem Billiglohnsektor:
4% der arbeitenden US-Bürger könnte also denken sie kämen nun für immer mit Portfoliozuwächsen aus 🤑. Der Inflationsnarrativ ist hier nicht nur Schuld sondern wird dadurch verstärkt. Natürlich steigen Preise wenn 4% der Arbeitskräfte wegfallen, was die Zuwächse weiter erhöht...
Preisanstieg ist aber dummerweise nicht Inflation ‼️
11% der Befragten gaben an sich mit Crypto-Investments gegen die wirtschaftliche Lage abzusichern, 12% wollen sich von der Regierung unabhängiger machen.
[Die Suchanfragen Weltweit auf Rekordhoch - vor allem der Westen scheint besorgt...]
...wenn die "Inflation" den Menschen solch wunderbare Zuwächse beschert, dann sind sie von dieser abhängig, müssen auf noch stärkere "Inflation" hoffen🙏. Den Narrativ liefern FED, EZB und Medien.
"Man hat ganz viel Geld gedruckt und dann gingen die Preise hoch" 🤔
So ungefähr die Logik. Dass sie selber den Preisanstieg in den Zweitmärkten erzeugen, daran denken sie nicht.
Ähhm, hat man nicht zufällig 2019/20 (bis auf die Finanzmärkte und den Onlinebereich) die gesamte Weltwirtschaft geschlossen, Menschen Geld in die Hand gedrückt und ihnen erzählt man könne unendlich davon drucken? 🤔🤪
Wo der erste Teil aufhörte:
Die Weltwährung wächst nicht! Wir haben keine Inflation. Preise... MANCHE Preise steigen aktuell, ja! Inflation ist aber immer langfristig und monetärer Natur - ein langfristiger Anstieg ALLER Preise...
...wenn zu viel Geld, zu wenig Güter jagt.
Fakt #1 Das ist nicht der Fall!
während all des QEs nach 2008 gab es abgesehen von einem vorübergehenden Spike, keinen Preisanstieg.
aber überspringen wir das und reden von Hyperinflation👹 👺, dem Ende des Dollars...🙄
Fakt #2 die Wirtschaft ist nicht am Boden
Hyperinflation ist dann der Fall wenn die Ökonomie (jenes was durch Geld koordiniert wird) bereits kollabiert ist. Nach dem 1. Weltkrieg oder im Falle Venezuelas, welches einen wirtschaftlichen Boom erlebte,... bis zu dem Zeitpunkt wo die USA das Land sanktionierten (wie es immer ist wenn Öl-Lieferanten nicht hören).
"es werden so viele Dollar gedruckt, klar dass es inflationiert" 💁🏻 💁🏻♂️
Die Kausalität geht nicht vom Gelddruck aus, sondern von der Ökonomie die erst schwächelt oder gar kollabiert und dann, wie in der Weimarer Republik, werden Banknoten gedruckt 🖨 💵 . Tatsächlich physikalisch existieren (onthologisch) gibt es doch nur den Handel, was nichts als Energieaustausch ist. Geld ist eine evolutionär evolvierte Strategie dies zu koordinieren.
Hyperinflation ist ein schlagartiges Ereignis, ein krasser Phasenübergang. Der vollständige Zusammenbruch einer Wirtschaft ist etwas relativ seltenes, darum ist Hyperinflation auch selten.
[Hyperinflation in Argentinien. Von Fortinbras CC BY-SA 4.0]
Fakt #3 offensichtlich funktioniert Geld
Wenn Leute sagen Geld könne beliebig erzeugt werden, dann würde ich fragen wie die Weltwirtschaft (wenn Geld denn etwas Beliebiges ist 🦄) 70 Jahre lang erfolgreich koordiniert wurde ...das ergibt keinen Sinn. Geld funktioniert weil es eben nicht beliebig ist 🐴. Es mag sein dass es irgendwann, wie der Vierbeingang oder Nasenlöcher nach unten keine stabile Strategie mehr ist.
Die FED will dass wir glauben QE sei Gelddruck - es gibt eine Geldknappheit da draußen! Solange sie uns Glauben machen dass sie Geld für die Weltwirtschaft drucken können, fließt "Geld" in Assets wie Aktien oder Bitcoin oder GOLD (nicht das Physische), kurz: Liquidität in die US-Finanzmärkte. Das sind dann aber Preisanstiege basierend auf Inflationserwartung und keine tatsächliche Inflation. Genau das machen FED, EZB und Co.! Sie ziehen den Leuten das Geld aus der Tasche. "Expectation based Policy". Das müssen sie auch, weil das Fehlen dieses Geldes das schlimmste ist was passieren kann. Deflation ist ein Kommunikationsversagen.
Apfel🍎, Erdbeere🍓, Banane🍌
Was ist schlimmer?: wenn eine Sprache zu viele Wörter hat oder zu wenige? Wenn es zu wenige sind (Deflation) kommt Kommunikation zum erliegen. Wenn es zu viele sind ist das kein Problem solange es etwas zu kommunizieren gibt (Inflation). Wenn es nichts mehr zu kommunizieren gibt weil extern oder zwischen den Kommunikationspartnern nichts passiert und es somit zu viele Wörter sind (Hyperinflation) ist es wieder ein Problem. Inflation wie in den 70ern als die Wirtschaft boomte ist mit Hyperinflation nicht verwandt. Ähnliche Symptome aber völlig unterschiedliche Ätiologie.
Fakt #4 Preise sind Zahlen
Sobald du die TSLA Aktie oder den Bitcoin oder das Papier-Gold in der Hand hältst, ist das Geld nicht wie alle Welt glaubt in der Marketcap irgendwie wundersam gespeichert - Marketcaps sind keine Töpfe, sondern Preise - das Geld ist sofort in Händen der Wallstreet. Bzw. da es sich um eine Bilanz handelt wird es ultimativ vernichtet. Was bleibt ist ein Asset mit einem Preisschild.
In Crypto nennen wir es einen Rug-Pull, wenn ein Asset auf Grund falscher Tatsachen gepumpt wird und mit einem mal ziehen die Initiatoren den Stecker - es hat eine Schönheit an sich dass mir die Tränen kommen:
SquidGames Rug-Pull live aufgezeichnet:
Preise sind Zahlen - keine Töpfe, keine Speicher und im Zweifel gibt es keine Böden...
Ich liebe Crypto aber ich werde mich nicht rug-pullen lassen!
Wo sind denn eure Billionen? 🔍
Also weiter im Text
Fakt #5 die etlichen Billionen sind verschwunden
Wenn tatsächlich Billionen (nicht Millionen oder Milliarden sondern Billionen) gedruckt würden, und man hört ja ständig dass ein Drittel aller je existierenden "Dollar" in den letzten zwei Jahren in die Welt gekommen wären..., dann müssten diese ja irgendwo auftauchen 🧐.
sagt mir wenn ich falsch liege, erleuchtet mich 💡
Ein Ort wo sie definitiv auftauchen müssten wäre beim größten Handelspartner der USA und aller Welt --> China. Auf der Bankbilanz der Peoples Bank of China müssten wir einen Anstieg in FX bzw. "US-Dollar" sehen.
anschnallen, hier kommt die Geldflut...🌊
es gibt also tatsächlich einen winzigen Anstiegt 🤏, einen Anstieg wie wir ihn 2007 schon einmal beobachten konnten. Sind das die Billionen die die FED gedruckt hat die hier endlich mal auftauchen?🔎 ...In dieser Analyse (Snyder 2021) wird ausführlich drauf eingegangen. Wir machen es kurz:
wie 2008 als Geld knapp wurde
Nein, was wir hier sehen ist dass dieses nebenher erwähnte "Other", die Bankbilanz ausweitet. "Other" sind Bankeinlagen durch die lokalen Banken welche bei der PBOC erzwungen werden. Genau das sehen wir wieder. Wo El Salvador sich mit Liquidität aus Bitcoin über Wasser halten muss, kann China seine Bank anweisen:
[In der PBOC Bankbilanz sind es eigentlich nur diese "Anderen" die den Anstieg ausmachen (Snyder 2021)]
Wenn das kein Zeichen für Dollar Knappheit ist, dann weiß ich auch nicht. 🕵️♀️ Aber ja, vermutlich machen sie dass weil US-Dollar die Welt fluten.
Smartmoney glaubt nicht an Inflation 💨
Und wenn einem das alles immer noch nicht genug ist, dann könnte man ja mal auf die hoch liquiden Anleihemärkte schauen. Wenn Märkte irgendeine Intelligenz haben dann hier:
Im Juni 2007 schossen die Preise in die Höhe (grau) was nichts anderes bedeutet als dass die Schäfchen 🐏 🐑 Inflation fürchten, die Anleihenmärkte gingen in genau die andere Richtung und über die gesamten 7 Jahre in denen die Preise fielen waren die Zinsen aus Staatsanleihen am Boden, was eine korrekte Einschätzung war. Aktuell wettet das Smartmoney ganz sicher nicht auf Inflation.
Wer hats erfunden?
wie bereits angesprochen hat Japan QE seit 2001 und kämpft seit den 90ern mit Disinflation und zeitweilig starker Deflation.
- August 2010 2.1 Billionen Yen
- März 2011 700 Milliarden Yen
- August 2011 4.7 Billionen Yen
- Oktober/November 2011 10 Billionen Yen
gegen 2003 sind das noch gemäßigte Interventionen (Iwaka und Takenaka 2011). Der Yen müsste längst in Grund und Boden inflationiert sein.
[Kern-Inflationsrate, also alles außer Lebensmittel - Rate = 1. Ableitung bzw. die Veränderung bzw. Beschleunigung.]
[Importpreise sehen nicht anders aus. Ja, es gibt dann und wann Anstiege aber das macht aus der Maus keinen Ochsen ]
Also, Zwei Möglichkeiten: QE ist gar kein Gelddruck, zumindest nicht im Sinne von Privat Geld welches die Privatwirtschaft in irgendeiner Weise interessiert ODER irgendwas mit Godzilla
Blueprint Japan
Japan ist insbesondere so interessant weil es die Trajektorie der demokratisierten Industriemächte teilt und zeitlich anführt! 🏎
Japan hatte als erstes Automatisierung durch Roboter 🤖 adoptiert, alles in Japan war high-tech im Vergleich zu Deutschland und den USA. In den 80er kam es in Tokyo zu einer Immobilienblase die den Finanzdistrikt Tokyo wertvoller machte als den Bestand der USA. Man glaubte an den "Asiatischen" Geist und somit investierten UK Fondmanager mehr in japanischen Märkten als in den USA...
Einer der Exportschlager sind die Maglev-Bahnen 🚝. Bis in die 90er leistet sich Japan ein Wettrennen mit der BRD um die schnellsten Magnetschwebebahn. Wie sich einige erinnern hat Deutschland die Weiterentwicklung des Transrapids abgebrochen, heute stattet Japan fortschrittliche Länder wie China und die USA mit dieser Technologie aus.
Top Modelle erreichen Geschwindigkeiten über 600km/h...
...andererseits hat Japan massive Probleme. Die Bevölkerung überaltert und das Verhalten der Menschen kollabiert.
Hikikomori
[Hikikomori 2004- junger Japaner in Isolation. By Francesco Jodice -CC BY-SA 3.0]
Hikikomori steht für "sich einschließen" und bezeichnet Menschen die sich freiwillig in ihrer Wohnung isolieren. Zunächst ging man von 50.000 Betroffenen aus, eine 2013 Internetumfrage des Fernsehsenders NHK führte zu einer Schätzung von 1,6 Mio Hikikomori. Mittlerweile werden Zahlen von über einer Million Betroffenen von Behörden bestätigt. (Tan et al. 2021)
Bei uns wäre ein vergleichbares Phänomen das der NEETs (Not in Education, Employment or Training) also junge Menschen die sich von ihren Eltern aushalten lassen (so die Definition).
Was ist da passiert?
Ich bin Biologe, der monetäre Aspekt schön und gut aber was mich interessiert ist das was fundamental passiert. Es geht am Ende immer noch um Individuen die in einem Zusammenschluss leben und wirken. Individuen die an ihre Biologie gebunden sind.
Japan stirbt. Die Bevölkerung überaltert👵 🧓 👴, genauso wie auch Deutschland und Portugal überaltern. Ohne Migration würden die Bevölkerungen in wenigen Generationen kollabieren. Wieso haben wir Millenials aufgehört uns zu reproduzieren? Wieso hat Gen Z so starke Verhaltensstörungen entwickelt? (ach den Punkt hatten wir ja noch nicht) Unsere Eltern haben ja i.d.R. nur ein Kind bekommen. In China definitiv. Unsere Onkels und Tanten aus der Gen Y teilweise gar keine mehr. Es lief doch alles wunderbar, jeder war sicher, es gibt soziale Absicherung...🤷 🤷♂️
Metaverse und dann?
Das Higher Education Research Institute führt seit 1985 Umfrage Untersuchung an Studienanfängern durch. Die Anzahl an Anfängern die sich von den Anforderungen des Lebens überfordert fühlen stieg von 18% auf 29% in 2010 und betrug 2016 bereits 41%. Das einzige was sich fundamental änderte war die Einführung von Social Media.
Eine Studie an einer Geburten Kohorte in den UK (n = 14,665) konnte zeigen, dass die Zeit die mit 16 Jahren am Bildschirm verbracht wurde signifikant positiv mit dem Eintritt von Depression im 18. Lebensjahr korreliert (Kahouja et al. 2019).
Nicht nur die Anzahl schwerer Angststörungen unter den jungen Menschen mit Ängsten nahm zu, sondern auch die Anzahl an Suiziden
A recent report from the
National Center for Health Statistics found that the suicide death rate among persons aged 10–24 increased 56% from 2007 through 2017
56%! (Curtin 2020, National Vital
Statistics Reports) Die häufigste Todesursache junger Menschen ist nun nicht mehr der tragische Verkehrs oder Drogenunfall und auch keine Krankheit, sondern Suizid.
Und nun stehen wir vor dem vollständigen Einzug in das Metaverse...
Home Office, online Shopping, online Dating, e-Sports und Konzerte...
Die Physiologie
Wir sind die Mäuse und unser physiologischer Zustand hat sich bereits vor Socialmedia verändert, auch wenn es bei der Gen Z noch einmal eine Verstärkung des Effekts zu geben scheint.
Studien in den USA und Skandinavischen Ländern haben für den Zeitraum von 1970ern bis in die 2000er einen säkularen (altersunabhängigen) Abfall des Testosteronspiegels feststellen können welcher nicht mit Übergewicht assoziiert scheint (Chodick et al. 2020). Neure Studien zeigen dass dieser Trend anhält. 20% aller jungen Männer von 15-39 weist defizitäre Testosteronlevel auf (Kahl 2020 Urology Times Vol 43, S.23)
Man muss auch mal Klartext reden dürfen
Dass viele das klassische Familienmodel nicht mehr wollen kann man als Emanzipation sehen. Meinetwegen. Das sich so viele das Leben nehmen...wäre schon etwas makaber das als Freiheit des Einzelnen zu verkaufen aber OK. Dass so viele Angststörungen haben und das gesamte Leben durchgehend leiden? Irgendwo hört es m.M.n. auf und man muss sagen dass normale biologische Abläufe kollabieren.
Wir Biologen können nicht sagen dass dieses Phänomen unbekannt sei. Das ist dann aber was für den letzten Teil und die Betrachtung der Aussichten und Chancen in technologischer Evolution zu der Hive gehört.
PS. ja ich haben meinen Cashanteil auf über 30% erhöht, würde im aktuellen Dip in DAX, SP500, Crypto und Co aber keine Bestätigung sehen. Das ist nicht die Essenz meiner Ausführung. Es geht hier um Megatrends die sich nicht auf Tagesbasis evaluieren lassen. Ich würde aufjedenfall nicht gegen weitere Preisanstiege wetten. Anlageempfehlungen sind es sowieso nicht, fühle mich selber total unterberaten