Wochenrückblick - Einführung
Lieber Leser, diese und weitere spannende Krypto-News der Woche haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:
Facebook’s Libra Coin ist in aller Munde. Auch die Politik reagiert nun mit einem eigenen Plan einer digitalen Währung auf den Libra. Die CDU/CSU-Fraktion veröffentlichte einen Bericht, der über den digitalen „E-Euro“ und dessen potenziellen Einsatzgebiete berichtet.
Der E-Euro soll demnach keine neue Währung sein, vielmehr soll ein Teil der bestehenden Euro-Geldmenge digitalisiert werden. Beispielsweise solle der E-Euro für grenzüberschreitende Zahlungen genutzt werden. Fraktionsvorsitzender Thomas Heilmann beschreibt, dass die frühzeitige Einführung eines digitalisierten Euro notwendig sei, damit Kryptowährungen wie der Libra Coin nicht vollends den Markt besetzen. Die Rolle anderer Kryptowährungen werden in dem Bericht nicht erwähnt.
Die Fraktion sieht zudem weitere Anwendungsmöglichkeiten in der Blockchain-Technologie für die Bürokratie von Ämtern. So seien in Zukunft digitalisierte Krankenakten, Geburtsurkunden und sogar Personalausweise möglich.
Kraken Emission mit rund 14 Millionen US-Dollar beendet
Vor gut vier Wochen berichteten wir darüber, dass die Kryptobörse Kraken eine Kapitalisierung durch die Emission eigener Token in Höhe von 14 Millionen US-Dollar plante. Dieses Ziel hat sie nun erreicht.
Bereits am ersten Tag konnte das Unternehmen 6 Millionen US-Dollar von 300 Investoren einsammeln. Nach der ersten Woche waren es rund 8 Millionen US-Dollar, der Tokenverkauf endete zu guter Letzt bei rund 14 Millionen US-Dollar von 2264 Investoren. Bei den Investoren handelte es sich vorwiegend um Nutzer der Plattform, die vorab per E-Mail über den Tokenverkauf informiert wurden.
Kraken akqurierte zu Beginn des Jahres Crypto Facilities, um bessere Möglichkeiten für den Markteintritt im europäischen Raum zu bekommen. Mit dem eingesammelten Kapital plant das Unternehmen weiterhin zu expandieren.
Indische Zentralbank veröffentlicht Pläne für Blockchain-Plattform
Obwohl Indien im Bezug auf Kryptowährungen stark reguliert ist, wird von Regierungsseite viel dafür getan, die Blockchain-Technologie gezielt einzusetzen und die Nutzung dieser zu fördern. Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass die indische Gesetzesgebung Bürger, die Kryptowährungen minen oder handeln, mit einer Haftstrafe von bis zu 10 Jahren bestrafen möchte.
Nun wurde bekannt, dass die indische Zentralbank an einer Blockchain-Plattform speziell für das indische Bankenwesen arbeite. Business-Line berichtet, dass die Zentralbank plane, diese Plattform zum Zentrum für Blockchain-Apps für Banken machen wolle. Weitere Informationen wurden nicht bekannt gegeben. Die Plattform wird im Laufe des nächsten Jahres online gehen.
Wurden die Hacker vom Bitfinex Hack gefunden?
Im Jahr 2016 geschah einer der größten Hacks der Kryptogeschichte. Es verschwanden 120.000 BTC von der Kryptobörse Bitfinex. Die Täter wurden nie gefasst.
Zu Beginn des Monats wurde eine Bewegung des Diebesgutes von der bisherigen Wallet-Adresse auf eine neue Adresse festgestellt. Ermittler versuchen seit drei Jahren den Fall aufzuklären, nun wurden zwei israelische Brüder verhaftet, die mit dem Bitfinex Hack in Verbindung gebracht wurden. Inwiefern die Spur zu ihnen führte, wurde nicht veröffentlicht. Die israelische Nachrichtenagentur Ynet berichtet jedoch, dass die beiden Brüder wegen dem Betreiben eines Phishing-Systems verhaftet wurden. Demnach sollen sie durch das Verbreiten von Nachrichten über Telegram, die einen Link zu Krypto-Trading Websites enthielten, Private Keys gesammelt haben. So konnten Sie unbemerkt die Wallets einiger Kryptonutzer leerräumen. Es bleibt spannend, ob die Ermittler den beiden tatsächlich den Bitfinex Hack nachweisen können.
LedgerX als erste Bitcoin-Derivatbörse mit physischen Futures
Die US Bitcoin-Derivatbörse LedgerX hat seinen Mitbewerbern SeedCX, Bakkt und ErisX nun einen entscheidenden Vorteil voraus. Die Börse erhielt von der Commodity Futures Trading Commission grünes Licht für physisch abgewickelte Futures, sowie Swaps in Bitcoin. Dies meint, dass bei Auslaufen eines Kontrakts nicht mehr in Cash ausgezahlt wird, sondern auch die Auszahlung in Kryptowährungen möglich ist.
Dies soll für Händler in den USA und Singapur ab Juli möglich sein. Vorausgesetzt wird zunächst eine Mindestanlage von 10.000 US-Dollar.
Posted from my blog with SteemPress : https://www.krypto-magazin.de/der-kryptowochenrueckblick-cdu-csu-fraktion-veroeffentlicht-paper-ueber-digitalen-euro/