Image Source:
https://pixabay.com/en/international-flag-liechtenstein-2694624/
Nach einer Verdopplung seiner Belegschaft in den letzten drei Jahren will die auf Blockchain-Investments spezialisierte Liechtensteiner Bank Frick erneut deutlich wachsen und seine Belegschaft in 2018 um gut 50 Prozent erhöhen, kündigte die Bank am 17. April bei der Bekanntgabe exzellenter Geschäftszahlen für das Jahr 2017 an.
Die machen wohl wirklich ernst mit ihren Investitionsmöglichkeiten im Blockchain Bereich. Das finde ich natürlich spitze, da man ja vor allem von den Exchanges teilweise hört, dass diese im Support und generell die gesamte Belegschaft mit dem riesigen Ansturm Ende 2017 / Anfang 2018 absolut nicht klar gekommen ist. Da bereitet sich wohl jemand auf einen riesigen Kundenzuwachs vor, was ich mir ebenfalls bei einer möglichen Preissteigerung auch absolut wieder vorstellen könnte.
Dass die Krypto-Bank ihre Personaldecke weiter ausbaut, unterstreicht ihre positive Erwartung beim Geschäft im Blockchain-Banking. Vom bisherigen Abschwung des Krypto-Sektors in 2018 dürfte die Bank kaum negativ betroffen sein.
Naja da wäre ich mir zugegeben allerdings nicht so sicher. Ich meine der gesamte Blockchain Bereich hat ja wie es scheint (laut Google Trends, etc.) im Jahre 2018 zum Vergleich zu Ende 2017 doch sehr stark abgenommen und die Preise sind natürlich auch stark gefallen. Vielleicht ist die Bank tatsächlich nicht negativ betroffen, aber ich glaube sie hätten sich bisher vielleicht auch mehr erwartet. Aber warten wir mal ab. Ich meine wir befinden uns gerade erst im Q2 von 2018 und der große, erneute Boom könnte genau wie 2017 auch erst zu Jahresende kommen.
Die Bank Frick hat sich bislang vor allem begleitend bei Initial Coin Offerings (ICO) engagiert und mit einem auf Kryptowährungen basierendem Zertifikat ein eigenes Finanzprodukt auf den Markt gebracht. Für ihre Kunden handelt die Bank darüber hinaus auch mit Krypto-Assets verwahrt diese auch in deren Auftrag.
Zum einen finde ich es natürlich gut, wenn die Frick Bank den Einstieg in den Kryptomarkt ermöglicht, zum anderen bin ich mir allerdings nicht sicher, was ich von der sogenannten Aufbewahrung in deren Auftrag halten soll. Sollten wir nicht alle genau lernen wie wir selbst mit unserem Vermögenswerten umgehen und diese lieber selbst unter Kontrolle haben?
Anfang März hatte das Institut die Möglichkeit zu Direktinvestitionen in Kryptowährungen und deren Aufbewahrung in sogenannten Cold Wallets eingeführt. Bei ihrem auf Blockchain-Produkte fokussierten Geschäft profitiert die Bank Frick von der Krypto-freundlichen Ausrichtung des Fürstentums. Dieses will bereits im Sommer 2018 einen Gesetzentwurf zur umfassenden Regulierung von auf Blockchain-Technologie basierenden Geschäftsmodellen vorlegen und damit eines der ersten Länder sein, dass diesen Bereich umfassend gesetzlich regelt.
Wie schon so oft gesagt sind Liechtenstein und die Schweiz gemeinsam bereits sehr stark dabei, um im Herzen Europas ein Kryptozentrum zu bilden. Was meiner Meinung nach dabei wieder verdammt witzig ist, ist die Tatsache, dass genau dies zwei Staaten von fast alles EU Mitgliedern umgeben sind und die EU natürlich diesen Trend wieder einmal komplett verschläft und wahrscheinlich am Ende wieder einmal dumm durch die Wäsche schaut mit ihren Euro. Naja warten wir mal ab, wie sich das ganze noch entwickelt, aber ich sehe eindeutig wieder einmal nur positive Signal für die unabhängigen Staaten Liechtenstein und Schweiz.
Source: Cointelegraph