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Laktatkick am Samstag
Im Rausch der Geschwindigkeit und bei bestem Wetter ging‘s heute mit dem Renner auf die Insel. Den Schnitt von 30 km/h konnte ich gut halten. Auch bei der Ummanzrunde habe ich die zweitbeste Zeit erfahren mit knapp 33 km/h. Soweit war alles gut.
Auf dem Rückweg bei leichtem Gegenwind nochmal alles gegeben, bis der Körper heiß gelaufen ist. Zugedröhnt mit einer guten Portion Dopamin realisierte ich erst spät, dass die Laktatproduktion bereits auf Hochtouren lief. Blöd gelaufen (in diesem Fall blöd gefahren)!
Etwa zehn Kilometer vor dem Ziel musste ich vom Bike absteigen und mich kurz hinlegen. Laktat ist nämlich eine ganz blöde Sau. Leicht zitternd kämpfte ich gegen die aufkommende Übelkeit an und versuchte die Muskulatur aktiv zu entspannen, um Krämpfen vorzubeugen. Glücklicherweise hat die Taktik fruchten können, sodass ich nicht spucken musste.
Zum Glück lag auf dem Feld dieser große Traktorreifen - Hier konnte ich mich gut hinlegen
Nach etwa 15 Minuten Pause konnte ich die Fahrt wieder aufnehmen. Erst langsam, dann etwas schneller. Zuhause stopfte ich mich mit Einfachzucker voll, duschte und entspannte mich bei einem heißen Kaffee.
Todays Learning: Nimm den Brustgurt mit und schau gefälligst auf deinen Puls!!
Bis auf den selbstproduzierten Milchsäureangriff war es dennoch eine sehr schöne und frühlinghafte Runde – 77 Kilometer standen zum Schluss auf dem Garmin.
[EN]
Lactate kick on Saturday
In the rush of speed and in the best weather I went with the racer to the island of Rügen today. I could keep the average of 30 km/h well. I also experienced the second-best time in the Ummanz-lap with almost 33 km/h. Everything was fine so far.
On the way back, I gave everything again with a light headwind until the body went hot. Drunk up with a good dose of dopamine, I realized late that lactate production was already running at full speed. Stupid running (in this case stupid riding)!
About ten kilometres before the finish I had to get off my bike and lie down briefly. Because lactate is a stupid pig. Slightly trembling I fought against the nausea and tried to actively relax my muscles to prevent cramps. Fortunately, the tactics worked, so I didn't have to spit.
Luckily on the field lay this big tractor tire - Here I could lay down well
After about 15 minutes break I could resume the trip. First slowly, then a little faster. At home I stuffed myself with simple sugars, showered and relaxed with a hot coffee.
Todays Learning: Take the chest strap with you and look at your pulse!
Except for the self-produced lactic acid attack it was nevertheless a very nice and spring-like lap - 77 kilometres displayed my Garmin at the end.