Wie der Titel schon verratet hab ich heute eine kleine Anekdote aus meinem Berufsleben als IT-Techniker in einem kleinen Computerladen.
Um es kurz zu erklären, sind wir ein 2 ½ Mann Team mit dem Schwerpunkt Privatkunde, klein und mittelständische Betriebe zu beraten und den IT-Technischen Service auch mit Verkauf und alles was so dazu gehört zu übernehmen.
Ohne jetzt angeben zu wollen sind wir eigentlich ein sehr gutes Techniker-Team, so das auch andere „IT-Techniker“ uns oft in Anspruch nehmen. Aber auch wir sind nur Menschen und bei uns kann es dann auch mal lustig werden. Siehe nachfolgende Anekdote ;)
Hilfe! Mein „C“ ist weg!!!
Wir schreiben das Jahr:
Zu Zeiten von Windows XP ;)
Ein Kunde kommt in den Laden und hat seinen Laptop mitgebracht. Nach der üblichen Begrüßung packt der Kunde seinen Laptop auf den Tresen und sagt...
… Mein „C“ ist weg!
OK! Ihr „C“ ist also weg! Dann wollen wir doch mal sehen was ich da machen kann! Erwiderte ich und fing gleich damit an, den Laptop noch auf dem Tresen einzuschalten. Schließlich hatte ich ja dem Kunde verstanden. Wie war das noch mal?
Ah ja … Sein „C“ war doch weg!
Und wie jeder Windows Anwender weiß ;) „C:“ ist der Speicherort wo das Windows installiert ist. Und wenn mit diesem Speicherort (also mit diesem „C:“) irgendetwas nicht in Ordnung ist, dann bootet der Rechner mit einer Fehlermeldung nach der anderen hoch oder gar nicht mehr.
Also, erst mal dem Laptop hochfahren lassen um zu sehen was dabei passiert und anschließend wird nach der „C:“ Festplatte geschaut, dachte ich mir. Der Laptop lässt sich schon mal sauber einschalten und fängt auch gleich an das Betriebssystem zu booten. Ahha Windows XP!
OK, also weiter. Die Anmeldung kommt und wir loggen uns „natürlich ohne Passwort“ (wer brauch denn schon ein Passwort und wofür? War damals ja so oft die Devise) ein.
Hmmm, auf den ersten Blick konnte ich bis jetzt aber so noch keine Schwierigkeiten, bis auf die üblichen Übeltäter wie TuneUp und so, feststellen und fing schon an den Arbeitsplatz zu öffnen um nach dem „C:“ zu schauen, als der Kunde so fragt?
Haben Sie es bemerkt?
Meine Antwort darauf: Nein, bis jetzt läuft der Laptop eigentlich ganz gut!
Auch Seine „C:“ Festplatte schien in Ordnung zu sein. Ich fing an mich zu fragen wo denn das Problem sei? Also Frage ich den Kunde:
Was stimmt denn nicht mit Ihrem „C:“ ?
Der Kunde antwortet:
Na, es ist weg! Und zeigt beiläufig mit dem Finger auf die Tastatur seines Laptop.
Du ahnst es schon, oder? Ja sein „C“ war tatsächlich weg! Ich hab gedacht, ich falle vom Himmel. Und ich hab irgendwie sofort an die Festplatte „C:“ gedacht, dabei meinte er das „C“ (also die Taste) auf seiner Tastatur.