In dem ganzen Corona Wahnsinn heil zu bleiben und psychisch stabil, das ist eine Zerreißprobe für viele von uns.
Aus meiner Familie gibt es zwei Menschen, die gerade sehr krank geworden sind.
In einem Fall bangen wir gerade mit dem Tod, im anderen mit der weiter gehenden Betreuung. Wegen Corona gibt es Wartelisten, enge Korridore, wenig menschliche Begegnung und Möglichkeiten, sich selbstwirksam zu beteiligen am Geschehen um einen herum. Die private Sphäre ist vollkommen außer Kraft gesetzt, alle geht meine Gesundheit an und nur die wenigsten scheinen bereit, von sich aus die Verantwortung zu übernehmen, Leute ohne Maske und ohne Testungen auf Dauer zu decken.
Wohl aus dem Grund, dass es immer einige im Betrieb gibt, die eine solche Deckung nicht mittragen und denunzieren gehen. Ich bin niemand, der gerne lügt. In solchen Fällen aber finde ich Lügen gerechtfertigt, indem man den Mitarbeitern einfach sagt, dass alles nach Plan läuft und sich ganz einfach jeder testen lässt und die Maskenbefreiung rechtlich in Ordnung ist und daher nicht anzuzweifeln.
Den zum verpfeifen Neigenden muss man vermutlich klar sagen, dass jeder Maskenbefreite einen ernsthaften gesundheitlichen Grund hat, für den man als Chef nicht bereit ist, die persönliche Haftung zu übernehmen und wer deswegen im Betrieb umklappt oder krank wird, den Chef dafür nicht haftbar machen können wird - das moralische Gewissen noch nicht mal erwähnt. Weil die Maskenbefreiung nun mal klar geregelt ist und jeder, der das nicht so sieht, sich gern melden und mit dem Chef mal sprechen kann. Zuhören wäre auch nicht schlecht. Und den Leuten Mut machen und einen festen Stand beibehalten.
Dazu ist es notwendig, dass eine Geschäftsführung tatsächlich selbst davon überzeugt ist, dass die heraufbeschworene Gefahr unverhältnismäßig ist und einen Mitarbeiter zu decken, nicht gleich bedeutet, dass man einen Seuchenherd beherbergt oder Menschenleben dadurch gefährdet werden. Natürlich gehört dazu, dass man sich über die seit einem Jahr anhaltende Angstmache hinweg setzt.
Ich habe nun auch meinen zweiten Auftraggeber (voraussichtlich) verloren, weil ich nicht bereit bin, mich wöchentlich mehrmals testen zu lassen.
Ich muss handlungsfähig bleiben und für meine Familie da sein können, weil gerade Not ist und wir uns gegenseitig so gut es geht, emotional und organisatorisch stützen müssen. Dazu braucht es die reale Begegnung.
Meinungen, die in einer Familie zwangsläufig auch mal auseinander gehen, bleiben aber eben nicht wie sonst in der Familie, sondern wirken sich gleich auf das gesamte Geschehen aus. Interessen zwischen Eltern und Kindern sind gegenläufig.
So will mein Sohn nicht aus Rücksicht auf andere darauf verzichten, in die Schule gehen zu können (hier also mich und den Rest der Mischpoke). Freiwillig zur Schule zu gehen, das war sicher nie das Bestreben vom Sohn, aber das hat sich nun geändert und ist die einzige Abwechslung in dem von ihm ansonsten selbst gewählten Isolations-Modus. Er hält sich an alle Auflagen, er geht mit der Menge mit und er ist nicht soweit, sich als Einzelner gegen Mitschüler oder Lehrer zu stellen, das wäre vermutlich auch sehr viel verlangt, wenngleich ich schon junge Leute in seinem Alter erlebt habe, die sich dazu entschlossen haben.
Nun, auch meinem Sohn werde ich nicht meinen Willen aufzwingen, so wie ich es mit niemandem tun werde, dessen Würde ich dadurch verletzten täte, genau wie die meinige.
Es ist natürlich ein Akt auf dem Drahtseil. Bei den vermehrten Testungen, die zurzeit aus dem einen Grund laufen, um doch auf die "Fallzahlen" zu kommen, um das abebbende Infektionsgeschehen aufzuhalten und die Impfpolitik bis zur Neige betreiben zu können, kann man nur hoffen, der Testerei selbst zu entgehen. Wenn allerdings der Sohn positiv werden sollte, dann bin ich gekniffen, weil es heißt, dass auch ich getestet werden müsste und dann ab in die Quarantäne. Wobei ich fast glaube, dass ein positiver Test in der Familie ausreicht, um gleich alle ans Haus zu nageln.
Die Vorstellung ist momentan unerträglich, weil ein anderes Familienmitglied sonst vor die Hunde zu gehen droht (auch wenn die Sorge vielleicht übertrieben ist, aber wer kann das schon hundertpro sagen?).
Jedenfalls kann niemand, wirklich kein Familienfremder die jetzigen Entscheidungen treffen oder sich über meinen eigenen Abwägungsprozess hinwegsetzen, ganz einfach, weil es ihn erstens nichts angeht und er zweitens nicht bei uns drin steckt, wie man so schön sagt.
Wie es scheint, ist nun, nach einem Jahr, die Zeit angebrochen, dass Menschen durch Stress sterben. Ein Jahr lang Dauer-Anspannung, das sorgt für Herzinfarkte, Schlaganfälle und viele viele Krankheiten. Die Krankenhäuser, die ja im letzten Jahr durchaus nicht ausgelastet waren (mit wenigen Ausnahmen), können vermutlich mit vermehrten Patienten rechnen, wenn es so weitergeht. Da aber Intensivbetten abgebaut wurden - was viele nicht wissen - schafft man sich dann wieder die Skandale, von denen Menschen scheinbar nicht genug kriegen können und die Lust an der Sensation und dem Schmerz der anderen wieder mal die gewohnte Nahrung erhält.
Kann aber auch anders sein, wer will das so genau wissen. Menschen erweisen sich häufig als unverwüstlicher als man denkt. Andererseits zertrümmert es andere wiederum sehr schnell.
Es gibt einige wenige, denke ich, die bereit sind, künftig auf Ärzte und Krankenhäuser zu verzichten und tatsächlich auch im mittleren Alter eher sterben wollen als sich unter den derzeitigen Bedingungen behandeln zu lassen. Wer will im Krankenhaus liegen, umgeben von Fremden mit Masken vor den Gesichtern und keinen Besuch empfangen? Ich nicht.
Vielleicht spucke ich auch nur große Töne und die Prüfung kommt auch für mich irgendwann. Wir werden sehen. Bis jetzt bin ich meinen eigenen Tönen noch stets gefolgt. Ich bin bei dem geblieben, was man unter "sich treu sein" versteht.
Vor vielen Jahren einmal erzählte mir ein schräger Bekannter, der in Georgien lebte damals, dass er selbst mit einer schweren Lungenentzündung das Krankenhaus verschmähte und von sich aus wieder gesund geworden ist.
Er hätte natürlich auch sterben können. Ich hab mir damals an den Kopf gefasst und gedacht, dass er schon auch ein wenig spinnt. Heute bin ich vermutlich so ein Spinner.
Kann ja sein, dass die im Krankenhaus alle nett sind und ihr Bestes tun und geben wollen. Bestimmt. Aber unter den Bedingungen, die die Shareholder ihnen diktieren, kannst du ein noch so guter Mensch sein wollen, es gelingt dir nicht, einen halbwegs würdigen eigenen Ermessensspielraum zu erwirken, weil alles für dich geregelt wird. Ob du willst oder nicht, bist du dann ein Rädchen im Getriebe und das folgt der Hierarchie. Das sollte einen trotzdem nicht davon abhalten, die Klappe aufzumachen, selbstredend. Vielleicht mit mehr Diplomatie, als ich das hier gerade tue.
Interessant ist auch die Interpretation, die man haben kann.
Zum Beispiel die Videos von den tanzenden und rappenden Krankenschwestern- und Brüdern, die sich den Maßnahmen voll und ganz verschrieben zu haben scheinen.
Aber mal ganz anders betrachtet: Ist es nicht auch gerade ihr Tun, dass die Beweise dafür liefert, dass diese ganze Seuche nicht wirklich so schlimm sein kann, wenn die Pfleger herumtanzen und das Ganze wie eine riesige PR-Nummer wirken lassen? Eben wie man das aus dem Musik-Videoclips und aus der Werbung kennt. Wir sind solche Profis, echt.
Apocalypse war gestern, heute ist es Merchandise oder so ähnlich, kann man zumindest bei den Tanzenden so sagen, nicht wahr?
Letztlich folgt jeder der Hierarchie.
Es gibt keine vom System unabhängigen Leute, außer die Eremiten und Alleinversorger, die irgendwo da draußen in den Wäldern leben oder fernab irgendwelche Höfe haben, wo sie sich größtenteils versorgen. Der Krankenversicherung aber entgeht niemand und wer kein Geld hat, die zu bezahlen, der ist entweder arbeitslos und beim Amt gemeldet oder irgendwie illegal unterwegs. Keine Ahnung, ob es solche Leute tatsächlich noch gibt. Vor einigen Jahren, da kannte ich mal einen, der wird dann aber, sobald er wieder im System steckt, einen großen Schuldenberg bei der Krankenkasse aufgehäuft haben.
Ich glaub, dass Hausfrauen noch den meisten Schutz genießen und wer einen Mann oder Frau hat, die arbeiten können, da kann man sich familienversichern. Früher reichte ja noch ein Einkommen aus. Aber vielleicht landen wir da bald wieder und die Ehe wird wieder ein neues Modell werden, wo man auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen ist. Das führt oft zu viel versöhnlicheren Verhältnissen, als man vielleicht vermuten würde.
Ich hab den Feministenquatsch insofern auch nie wirklich geglaubt
(naja, vielleicht als junges Mädchen), außer, dass ich auch ganz ohne den Firlefanz nicht meinen Mann, meinen Arbeitgeber oder sonstwen über mich entscheiden lasse. Gerne geb ich denen die Lorbeeren für mein Selbstbewusstsein, die das verdient haben. Ich kenn die nur nicht persönlich und vermutlich sind es ohnehin die vielen Namenlosen, denen mein Respekt gebührt und nicht die Schreihälse oder Bestsellerbuch-Figuren.
Ansonsten habe ich meine Sturheit - um es weniger elegant zu sagen - wohl meiner Erziehung und meiner Mutter zu verdanken, die eine böse und eine gute Seite hatte mit allen nur denkbaren Schattierungen dazwischen. Meinem Vater kann ich dahingehend nicht so viel danken, er starb früh. Aber ich danke ihm trotzdem. Genau wie dem Rest der Familie.
Ein sehr enger Mensch aus meiner Familie schwebt gerade zwischen Leben und Tod. Ich darf nicht zu ihm. Ohne Maske und ohne Test: unmöglich. So lasse ich die anderen aus der Familie gehen. Die machen das mit und das kommt mir zugute. Ich kann's nicht und will's nicht.
Es ist also gar nicht so verkehrt, dass Menschen innerhalb von Familien unterschiedlich ticken und man ihnen deswegen nicht gleich die Hölle heiß macht.
Mein künftiger Ehemann sieht viele Dinge komplett anders als ich. Wir streiten uns auch ganz gern. Aber wir lieben uns. Keine Frage. Ich respektiere ihn voll und ganz. Da sind wir nun in den zehn Jahren seit unseres Zusammenseins so hingekommen.
Ich beiße mir bei anderen sehr sehr oft auf die Zunge. Taten sprechen ohnehin mehr als Worte. Was freue ich mich, wenn mir jemand ein Essen kocht oder mit mir ne Runde Karten spielt. Oder eben etwas, an dem wir Freude haben.
Mein Freundeskreis hat sich ausgedünnt, neue Menschen sind dazu gekommen. Wie tief diese Bindungen sein werden und wie dauerhaft: das liegt vermutlich auch an meinem Vermögen, diese neuen Freundschaften zu pflegen. Was in meinem Alter - zugegebenermaßen - nicht mehr so leicht fällt.
Fühlt euch gegrüßt und für alle, die das mögen, auch umarmt.
ENGLISH
Staying whole and psychologically stable in all the Corona madness is a test for many of us.
There are two people in my family who have just become very ill.
In one case, we are currently worried about death, in the other about continuing care. Because of Corona, there are waiting lists, narrow corridors, little human encounter and opportunities to participate effectively in what is happening around you. The private sphere is completely suspended, everyone is concerned with my health and very few seem willing to take responsibility of their own accord to cover people without masks and tests on a permanent basis.
Probably for the reason that there are always some in the company who do not support such coverage and go denouncing. I am not someone who likes to lie. In such cases, however, I think lying is justified by simply telling employees that everything is going according to plan and that everyone is simply getting tested and that the mask exemption is legally in order and therefore not to be doubted.
Those inclined to blow the whistle probably need to be told clearly that anyone exempt from masks has a serious health reason for which the boss is not prepared to accept personal liability and anyone who falls over or falls ill on the job because of this will not be able to hold the boss liable for it. Because the mask exemption is clearly regulated and anyone who doesn't see it that way is welcome to come forward and talk to the boss. Listening wouldn't be bad either. And encourage people and maintain a firm stand.
For this, it is necessary that a management is actually convinced itself that the danger evoked is disproportionate and that covering up for an employee does not immediately mean that one is harbouring a plague or that human lives are highly endangered as a result. Of course, this includes getting over the fear-mongering that has been going on for the past year.
I have now also lost my second contractor (probably) because I am not willing to be tested several times a week.
I need to remain able to act and be there for my family because right now there is need and we need to support each other as best we can, emotionally and organisationally. This requires real encounters.
Opinions that inevitably diverge in a family do not remain in the family as usual, but have an immediate effect on the whole situation. Interests between parents and children are opposed.
My son, for example, doesn't want to give up going to school out of consideration for others (in this case, me and the rest of the mongrel crowd).
Going to school voluntarily was certainly never the son's ambition, but that has now changed and is the only change in the isolation mode he has otherwise chosen for himself. He abides by all the requirements, he goes along with the crowd and he is not ready to stand up to classmates or teachers as an individual, that would probably be asking a lot too, although I have seen young people his age who have chosen to do so.
Well, I will not impose my will on my son either, just as I will not do so with anyone whose dignity I would thereby violate, just like mine.
It is, of course, an act on a tightrope. With the increased testing that is going on at the moment for one reason, to get to the "case numbers" after all, in order to stop the dying down of infections and to be able to pursue the vaccination policy to the hilt, one can only hope to escape the testing itself. If, however, my son turns out to be positive, then I'm screwed, because it means that I would also have to be tested and then off to quarantine. I almost believe that one positive test in the family is enough to nail everyone to the house.
The idea is unbearable at the moment because another member of the family is in danger of going to the dogs (even if the worry is perhaps exaggerated, but who can say for sure?).
In any case, no one, really no family stranger can make the current decisions or override my own process of consideration, simply because firstly it's none of his business and secondly he's not in it with us, as they say.
It seems that now, after a year, the time has come for people to die from stress. Isn't it common knowledge that stress is one deadly thing, too?
One year of permanent stress, that causes heart attacks, strokes and many many illnesses. The hospitals, which were underutilised last year (with a few exceptions), can probably expect more patients if things continue like this. However, since intensive care beds have been cut - which many people do not know - they will then create the scandals that people can't seem to get enough of and the desire for sensation and the pain of others once again receives its usual nourishment.
But it can also be different, who wants to know that for sure. People often turn out to be more resilient than you think. On the other hand, it shatters others very quickly.
There are a few, I think, who are prepared to do without doctors and hospitals in the future and actually want to die even in middle age rather than be treated under the present conditions. Who wants to lie in hospital surrounded by strangers with masks in front of their faces and not receive visitors? I don't.
Maybe I'm just talking big and the test will come for me too someday. We shall see. So far, I have always followed my own tones. I have stuck to what is meant by "being true to myself".
Once, many years ago, a quirky acquaintance who lived in Georgia at the time told me that he himself spurned the hospital with a severe case of pneumonia and got well on his own.
He could have died, of course. At the time, I clutched my head and thought that he was also a bit crazy. Today I'm probably one of those weirdos.
It's possible that the hospital staff are all nice and want to do and give their best. I'm sure they do. But under the conditions dictated to them by the shareholders, no matter how good a person you want to be, you can't manage to achieve a halfway worthy discretion of your own, because everything is regulated for you. Whether you like it or not, you are then a cog in the wheel and that follows the hierarchy. Nevertheless, that shouldn't stop you from opening your mouth, of course. Perhaps with more diplomacy than I am doing here at the moment.
The interpretation one can have is also interesting.
For example, the videos of the dancing and rapping nurses and brothers who seem fully committed to the measures.
But look at it in a completely different way: Isn't it also their very actions that provide the evidence that this whole epidemic can't really be that bad when the nurses dance around and make the whole thing seem like a huge PR stunt? Just like you know from music video clips and advertising. We are such professionals, really.
Apocalypse was yesterday, today it's merchandise or something like that, at least you can say that about the dancers, can't you?
In the end, everyone follows the hierarchy.
There are no people independent of the system, except for the hermits and sole providers who live somewhere out there in the woods or have faraway farms where they mostly support themselves. But no one escapes health insurance, and those who don't have the money to pay for it are either unemployed and registered with the authorities or somehow travelling illegally. I don't know if such people still exist. I knew one a few years ago, but as soon as he got back into the system, he would have accumulated a huge mountain of debt to the health insurer.
I think that housewives still enjoy the most protection, and if you have a husband or wife who can work, you can get family insurance. In the past, one income was enough. But maybe we'll end up there again soon and marriage will once again become a new model where people depend on each other for better or worse. This often leads to much more conciliatory relationships than one might expect.
I never really believed the feminist nonsense,
except (!) that I don't let my man, my employer or anyone else decide about me, even without the frippery. I'm happy to give credit for my self-confidence to those who deserve it. I just don't know them personally and it's probably the many nameless ones who deserve my respect anyway, not the screamers or best-selling book characters.
Otherwise I probably owe my stubbornness - to put it less elegantly - to my upbringing and my mother, who had an evil and a good side with every conceivable shade in between. I can't thank my father so much in that respect, he died young. But I thank him anyway. Just like the rest of the family.
A very close person from my family is hovering between life and death right now. I am not allowed to see him. Without a mask and without a test: impossible. So I let the others in the family go. They go along with it and that benefits me. I can't and I don't want to.
So it's not so wrong that people within families tick differently and that you don't immediately give them hell because of it.
My future husband sees many things completely differently from me. We also like to argue. But we love each other. There's no question about it. I respect him completely. That's where we've come in the ten years since we've been together.
I bite my tongue very very often with others. Actions speak louder than words anyway. How happy I am when someone cooks me a meal or plays a game of cards with me. Or just something we enjoy doing.
My circle of friends has thinned out, new people have joined. How deep these bonds will be and how lasting: that probably also depends on my ability to maintain these new friendships. Which - admittedly - is no longer so easy at my age.
Greetings and hugs to all who like it.
P.S. I welcome your prayers.
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Автор: Gottfried Lindauer - Visual Archives, Общественное достояние, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16560762
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