Hallo zusammen,
Im Juni hatten wir ja ein Abenteuer mit unserem Gas-Auto, das mitten auf der Autobahn explodiert ist.
(O.k. es gab nur einen Knall, kein Feuer oder so. Wer die Geschichte lesen will, sie steht hier).
Jedenfalls kam die Feuerwehr mit 6 Fahrzeugen, sperrte 2 von drei Autobahnspuren und sorgte mit vollem Aufgebot dass alles gut ging.

So weit so gut. Wir waren ja auch dankbar für die Unterstützung, auch wenn da mit Kanonen auf Spatzen geschossen wurde.
Wir wurden sehr fürsorglich betreut und die freiwillige Feuerwehr half uns wirklich gut weiter.
Es hieß damals aber, dass wir uns finanziell keine Gedanken machen sollten, es kommen keine weiteren Kosten auf uns zu.
Das war gelogen.
Im Oktober erhielt ich eine Rechnung von 1770 €.
Ich bin aus allen Wolken gefallen.
Dann habe ich recherchiert und versucht eine Lösung zu finden. Aber es ist wohl davon abhängig in welcher Kommune man die Feuerwehr ruft, wer die Kosten übernimmt. In der Region Elchingen kommt der Verursacher für den Einsatz auf.
Ich fand dann im Internet einen Hinweis, dass die Versicherung den Schaden übernimmt.
Das tat meine Versicherung dann auch. Ich war glücklich. Die Haftpflichtversicherung übernahm die vollen Kosten.
Doch dann, einen Monat später, erhalte ich von der Versicherung eine Rechnung in der eine Erhöhung meiner Selbstbeteiligung von 29% auf 40% steht. Der jährliche Beitrag steigt damit von 288 € auf 391 €.
WTF - Ist das nicht Bescheuert???
Da zahlt man jährlich seinen Pflichtbeitrag und wenn man dann die Versicherung braucht, leiht sie quasi nur den Kostenbeitrag.
Ich würde ja wechseln, wenn ich nicht wüsste, dass es woanders genauso läuft.
Fazit:
Sollte ich noch mal in eine Notsituation kommen, wo ggf. sogar Gefahr für andere besteht, werde ich dreimal überlegen ob ich Hilfe hole. Denn das ist die Lehre, die ich aus meinem Abenteuer ziehen muss.
Sehr sehr Schade!!!
Ein ernüchterter Achim