Bild: Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau.
Plaudern ist eine hohe Kunst und ob das Quaken vom Tümpel dazu gehört, ist immer eine Frage. Doch fühle ich mich nach zwei Jahren des Bloggens hinreichend hochgelobt. Für die neueste Brüchigkeit der Laute vom Tümpel gibt es genug bekannte Ursachen und so will ich in diesem Sinne einmal erzählen, was ein Anwendungsentwickler alles denken darf.
Gestern habe ich einen neuen Evangelisten gewonnen, der in anderen Sphären verkehrt, als so keine Amphibie. Der sucht gerade einen Programmierer und ich wünsche mir zu Weihnachten, dass er sich dann an seine Investorenfreunde wendet. Aber darum geht es hier nicht. Wir lauschen einem Gespräch zweier alter Freunde.
„Mein Exkunde Ökotest hat ja eine Paywall. Der das eingeführt hat ist nicht mehr im Vorstand, aber bedeutender Aktionär. Eine Paywall ist bei dem Spartenangebot des Ökotest der einzig gangbare Weg in die Zukunft. Er freut sich jedenfalls über gute Zuwachsraten. Das war sein Baby, wir haben noch Kontakt. Mit einem offenen Steem brauche ich ihm nicht zu kommen. Offenheit ist da kontraproduktiv.“ Darauf ist mir nur Eins eingefallen: „Ich habe nicht behauptet, dass der Steem auf alle Geschäftsmodelle der Print-Branche passt.“ Das hat er verstanden , sich die Lippen geleckt und wollte weiter von meinem Konzept hören.
Für mich war das aber nicht gut. Ich denke, eine Blockchain passt für jedes Geschäftsmodell, habe daher hin und her überlegt. Tricks mit Schlüsseln, Verbote und was nicht alles, nichts wollte passen. Dann kam die Erleuchtung, oder besser gesagt, das Gegenteil davon, Der DarkSteem – Ich will nicht allzuviel verraten, weil ich viel mehr daran interessiert bin, was Ihr euch darunter vorstellen könnt. Was meint ihr? Kann ein DarkSteem funktionieren, für all die Betreiber von Paywalls?
Das war's auch schon und mein Konzept vom DarkSteem erzähle ich dann, wenn es genügend Steemians in den Kommentaren interessiert hat.
Ein frischer Quak vom Tümpel
und ab in die Brühe.
Afrog