Die Spannung steigt. Willkommen zu unserem zweiten Presseempfang im neuen Seetheater. Danke, dass sie so zahlreich erschienen sind. Wie sie freilich schon sehen konnten, haben wir im Foyer Stärkungen und Erfrischungen vorbereitet. Greifen sie am Ende bitte gerne zu! Meine Damen und Herren, das Wort hat der Prinzipal der Seebühne, Ferdinand Frosch vom Tümpel. Eine der Schlagzeilen könnte wohl lauten: Ohne diese Amphibie gäbe es kein Seetheater am Tümpel.
Prinzipal
Danke. Danke. Vielen Dank. Guten Tag liebe Pressevertreter, meine Damen und Herren, willkommen im noch immer so provisorischen Seetheater. Werden sie Zeuge von echten Problemen. Stelle ich die Bühne tiefer, müssen zwingend Spiegelungen vom Fußbereich der Bühne, auf die Wasseroberfläche gebracht werden. Streng genommen, müssten jetzt bereits Spiegelungen zu erkennen sein. Damit geriete unsere Produktion aber um Größenordnungen zu aufwändig. Der Zuschauer lebt immer mit Störungen im Detail. Theater ist Phantasie und immer auch Improvisation, Kompromiss und Etat.
Trotz all der Spannung und Ungeduld am Ufer der Zuschauer, was bis hier an die Schwimmhäute zu spüren ist, befinden wir uns mitten in einem kräftezehrenden, kreativen Aufbauprozess. Gegen einen geringen Obolus darf Proben und Kulissenbau täglich beigewohnt werden. Sie können harte Arbeit und große Kunst erwarten. Das Enseble muss zusammen gestellt werden, die Zwerge haben uns bereits die Haare vom Kopf gefressen, der Etat schwindet und das Programm ist ebenfalls reine Fiktion. Doch all das gibt dem Künstler nur Ansporn in der uralten Kunst des Unterhaltens.
Proben
Wie jeder Kiebitz in dieser Woche verfolgen konnte, hat das Seetheater ein kleines Ensemble rekrutiert, das ohne Unterlass übt. Ob der Vorhang nun offen oder geschlossen ist, das kümmert die Künstler wenig. Sie proben und die Prinzessin kann ebenso jonglieren, wie ihre gelenkige Mädchengruppe, die aus der Akrobatik stammt.
Ich freue mich, ihnen kurz vorstellen zu können: Die Ankerfrau, Prinzessin Ludmilla Becherovka, reine St. Petersburger Schule, wurde in der Viertbesetzung des Musicals Starlight Express entdeckt. Sie und ihre vier Rosas beherrschen, neben allem artistischen Können, auch die Schauspielerei. Das waren aber auch schon alle Neuigkeiten. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit. Ich übergebe das Mikrofon nun an unser Dramaturgen–Gespann, die Herren Jakob und Wilhelm Grimm, nicht ohne sie zur abschließenden Diskussion bei Fingerfood und Erfrischungen einzuladen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Possen
~Räusper ~KRACH ~KRACK
Wir sind dran, Willem.
Mach kaa Bosse, Jakob!
– Damen und Herren, verehrter Prinzipal,
Dass der Schilfgürtel als Kulisse separiert wurde, tut unserem Theater sehr gut.
Du sollst hier net fachsimbele, Jakob! Des sind die Leude von der Presse. Da sagt man: Kollegen! Auf Wunsch unseres Prinzipals, der auch als Mitwirkender in das Ensemble eingebunden ist, bietet sich einer unserer Klassiker zur Aufführung an, den wir nur noch an das gefällische Bubligum, zeit– und problematikgemäß adaptiere müsse.
Was auch immer das heißen tut, Willem, es gibt nichts Neues. Das Buffet ist längst eröffnet. Mir sind ferddisch.
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Crash Test Dummies on Steem
Das Steemwiki ruht naturgemäß in meiner Vorstellung, tut aber sein gutes Werk als FAQ, bis sich einer der Administration annimmt, der schon administrieren kann. Ich habe mich mit einer Sammlung –Zeichnungen aus dem Märchenmaker–Zyklus in den GIMP verbissen und suche die Story. Wer weiß. Vielleicht ist das schon die Story.
In eigener Sache
Dieser Artikel wird mehrfach überarbeitet und kann seit Hardfork 19.10 jederzeit verändert werden.
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