Im Frühjahr, falls sie es tatsächlich schaffen, werden von der Steemit Inc. NY, die Smart Media Token (SMT) an den Start geschickt. Mit der SMT Technik ist man in der Lage, Foren, Leserbriefseiten, Artikel, ja sogar Anzeigen mit ähnlicher Entlohnungstechnik auszustatten, wie sie auf unserer Blockchain Steem läuft. Das heißt, eine Redaktion dübelt alles auf die Blockchain, was online erscheinen und entlohnt werden soll. Angemeldete Leser können dann z.B. im Forum Coins verdienen oder für die Angebote voten. Gleiches System wie bei Steemit. Nur an den Bedarf der lokalen Presse angepasst. Interessenten am Coin kann man sich frei anmelden lassen, oder gegen eine Eintrittsgebühr registrieren. Ganz, wie es beliebt und Investoren dürfen sich gerne beteiligen.
Vorurteile
Das ist mal kurz umrissen, wohin die Reise nächstes Jahr sowieso geht. Ich verwette meinen Froschhintern darauf, dass es schon bald heißen wird: Wenn du keinen Coin hast, verlierst du Leser. Natürlich erklärt mich jetzt jeder Medienkenner für verrückt, aber ich will das mal kurz darlegen und dann darfst du entscheiden, ob du wirklich so ein Kenner bist. Mit Coin kommst du auf der Chefetage nicht weit. „Ich kann es nicht mehr hören, schon wieder ein Coin!" „Gut dass die elektronisch sind, sonst könnte man sich mit dene schwere Dingern totwerfe!“ Die Liste der Meinungen ist so lang, wie verfestigt und was haben wir gelacht!
Rabattmarke
Dagegen ist mir ein Mittel eingefallen. Redet im Beratungsgespräch nicht von Coins. Das wird nur am Rande erwähnt. Die älteren Semester erinnern sich dabei höchstens an das Spülmittel ihrer Mutter und von den Jüngeren weiß jeder was davon. Redet besser von einem Rabattmarkensystem. Die gute, alte Rabattmarke hat ein tadelloses Image im Elevator–Pitch. Ich hasse diese Wörter, aber es gibt sie nun mal. Ich träume von einer Broschüre.
Manpower
Was die praktische Durchführung betrifft, auf Blockchainseite, ist mir nicht bange. Hier gibt es so viele Blockchainversteher, ich müsste nur die Hand ausstrecken und hätte an jedem Finger zehn. Das Einstellen so eines Systems ist ja wahnsinnig komplex, aber du darfst mir glauben, dort draußen gibt es Medienimperien, die alle keine Ahnung haben, was da auf sie zukommt und oft scheint mir es, als wüssten selbst die Steemians die es betreffen könnte nicht, was da kommt.
Mediokraten heilen
Der Clou am SMT ist ja, dass ihm die Blockchainmechanik des Steem innewohnt, einer Blockchain, die auf Content von Medien jeder Art spezialisiert ist. Na ja, sein sollte. Deshalb konnte man so etwas auch mit dem ERC–20 Verfahren nie durchziehen. Mit dem Steem funktioniert es! Der steht zwar seit einem Jahr auf paarundachtzig Cent. Aber das wird schon wieder. Jeder von uns Blockchainkennern und Liebhabern sollte sich jetzt Gedanken darüber machen, wie man das SMT–Konzept in die Köpfe von begriffsstutzigen, mit Vorurteilen beladenen, gestressten Mediokraten bekommt. Hier in der Community sitzen die potentiellen Berater. Ja, strengt euch mal ein bisschen an! To the Moon – To the Moon! Da können wir was für tun.
Branchenkenner
Wir sitzen hier mit unserem Wissen auf einem gewaltigen Booster, ich will nicht übertreiben, für die gesamte Medienwelt. Wer jetzt nicht aufwacht und den Steem vorsichtig auf die Chefetagen bringt, hat nichts verstanden. Wir sind die einzigen Leute, die das in die Hochhäuser tragen können. Ihr könnt es natürlich auch Roland Berger und ähnlichen Wanderheuschrecken überlassen. Aber wir verstehen den Steem bereits. Die Spesenritter müssen das erst noch lernen. Wer also gute Beziehungen in die Branche hat ist gut beraten, als SMT-Berater anzutreten. Dass es dafür eines Konzeptes bedarf, ist selbstredend und ich bin bereit, es zu versuchen. Ab sofort habe ich mich der Sache verschrieben. Wer mich kennt weiß, wo Ernst wohnt.
Warum nicht?
Meine Faxen mit Märchenbühne, Orakel und Hanau Joint–City müssen warten. Ich rufe jetzt allen Ernstes Medienangehörige dazu auf, alle Argumente zu liefern, die gegen die Einführung eines Coins, Pardon, einer Rabattmarke sprechen. Ich freue mich auf die Sammlung in den Kommentaren. Aber bitte nur, wer wirklich in der Branche drinne steckt. Das wäre auch gleichzeitig eine gute Gelegenheit sich kennenzulernen und zu schauen, mit welcher Macht Steemians überhaupt da draußen in der Wirklichkeit auftreten könnten. Wenn es darum geht, den Markt auf einen Schlag aufzurollen.
Praxis
Da hängt ja auch noch viel mehr dran. Um tatsächlich von Redaktionen angenommen zu werden, braucht man eine Schnittstelle zwischen Redaktionssystem und Steem. Hat da überhaupt schon mal jemand drüber nachgedacht? Das ist ein Wust an Arbeit und ich meine, die muss schnell getan werden. Wenn es die Entwickler unserer Community tun wollen, um so besser. Der SMT kommt ja schon im Frühling und die Zeit wird knapp. Das könnten wir alles natürlich auch den Großen überlassen. Ihr wollt aber doch soon to the moon, oder?
Business as usual
Cointechnisch ist das Verfahren des SMT gleichzusetzen damit, was auf der Blockchain des Ethereum (ETH) schon immer läuft. Du kannst dort auf dem ERC-20 Standard eigene Coins mit Phantasienamen auflegen. Das passiert jetzt mit dem Steem und seinen SMT auch. Alle neuen Coins haben als Backup die Währung STEEM genau so, wie bei einem ERC-20–Derivat der Wert vom ETH vorgegeben wird. Nochmal zum Mitschreiben: Auf dem Steem wird Geld verdient. Und es sind keine Coins, sondern höchstens Token, Rabattmarken.
Der Clou
Der Clou ist ja, dass jedem SMT die Mechanik des Steem innewohnt, einer Blockchain, die auf Content von Medien aller Art spezialisiert ist. Deshalb konnte man so etwas auch mit dem ERC–20 Verfahren nie durchziehen. Mit dem Steem funktioniert es und wir sind die Crash Test Dummies on Steem! Der Coin steht zwar seit einem Jahr auf paarundachtzig Cent. Aber das wird schon wieder, Leute.
Bekenntnis
Coins kann jedes Pressehaus haben und ich träume von einem Prototypen im Kurier. Dort läuft meine einzige Presse–Website. Mein Baby bekommt vielleicht bald ein Leserbrief–Forum und Artikel, wo gevotet werden kann. Presseinfo von Parteien, Kirche und Verein? Na und? Hauptsache ist doch, die Leser können Rabatt machen, oder? 26000 Haushalte bekommen den Print kostenlos. Super Werbeplattform für Rabattmarken! Auf der Site steht übrigens auch, wem mein Web–Baby jetzt gehört. Die will ich überzeugen. Und wen hast du dir ausgesucht?
Foto von Coin:
Danke dem Archiv Brand–History, dass es von Coin überhaupt das einzige Bild im Internet gibt. Beinahe dachte ich, ich hätte mir die Marke fantasiert, aber es gab sie. Weil ich keine Rechte am Bild habe, habe ich ein Bildschirmfoto gezogen, was ja mein Werk ist.
ERC-20 – https://www.btc-echo.de/tutorial/was-ist-ein-erc-20-token/
SMT – https://smt.steem.io/
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Crash Test Dummies on Steem
Jetzt habe ich so lange nicht mehr gebloggt, dass ich im Editor gerade die Titelzeile mit der Tagzeile verwechselt habe. Oder geht das mit dem Kopf jetzt los? Ich habe keine Ahnung, freue mich aber, mich mal wieder für ein Thema begeistern zu können.
Edit- Betreff: Titelzeile, Tagzeile im Editor.
Habe es heraus gefunden! Es war nicht der Kopf, sondern im Kopf. Meine Augen sind nicht in der Lage, graue Schrift auf grauem Hintergrund zu lesen. Zu dumm, so eine körperliche Schwäche. An uns denkt einfach niemand. Ich muss die Designer in NY aber mal schwer in Schutz nehmen. Die sind einfach noch zu jung, um das Problem zu erkennen und in der Designschule scheinen sie nur gekifft zu haben, was ich dort auch getan hätte. Woher soll das Wissen um Kontraste sonst noch kommen? Prüfungsthema scheint die Sache nie zu sein. Es benimmt sich ja die gesamte Webdesignbranche dermaßen bekloppt und graphisch grottenschlecht, ungebildet. Na ja, wenn es sich die Kunden gefallen lassen. Sieht ja auch immer geil aus, was die jungen Leute da designen. Ob man transportierte Infos lesen kann, ist wirklich total zweitrangig gegenüber einem hübschen Design.
In eigener Sache
Dieser Artikel wird mehrfach überarbeitet und kann auch außerhalb der Voteperiode jederzeit in sein Gegenteil verändert werden. Ich habe aber keine Ahnung, wie das gehen soll.