Dass die Butter auf einem historischen Hoch steht ist kein Grund, den Bitcoin misstrauisch zu beäugen. Immer schön sachlich bleiben. Aus der Lagerbutter soll Diesel gemacht werden und sowieso sind wir von Krieg bedroht. Da steigt der Kurs der Lagerbutter. Hast du mal auf Google nach einem Bild von „Lagerbutter“ gesucht? Mach das mal!
Privates auf dem Steem breit zu treten, ist eigentlich nicht meine Art. Ich nestle aber schon wieder Kleinkram aus dem Nähkästchen und schimpfe nicht etwa den ganzen Tag über die Stinc, New York. Wir haben Beta Wetter, die sind viel zu weit weg und mir können sie sowieso egal sein, wie auch der Cirkle–Jerk ihrer Investoren. Pssst, Schlüpfrigkeit! Komm mal näher! Ich muss leise sprechen. Wenn es knirscht, liegt das nur an den Mandibeln meiner Heuschrecken–Inkarnation. Nachdem ich am 2. Dezember 2016 MUAD'DIB und sein Spice auf dem Steem entdeckte, habe ich gesteemt wie ein Irrer.
Habe mich gar nicht mehr eingekriegt, was Weihnachten direkt auf die Stroke–Unit von Elke und ihrem Klinikum führte. Heiligabend. Neunzehn Dreißig, beim Essen, bin ich im Kreise meiner Lieben einfach eingeschlafen. Die Familie war versammelt und um diese karge Jahreszeit herum, rein betriebswirtschaftlich, bist du ein gern gesehener Gast auf aufgeräumten Stationen. Ich hatte wahrlich maßlos übertrieben, den ganzen Dezember lang. Was danach nicht etwa aufhörte. Der Schreibtisch meiner „Junggesellenbude“ wanderte aus dem Musikzimmer im Keller hinauf, in das Wohnzimmer. Vor meinen Augen wurde er dort hin verbracht, wo ich von nun an unter Aufsicht steemen sollte. Glaube mir, lieber Leser, Witzig geht anders!
Mein Einsatz, die Begeisterung über Steemit, gingen oft über den Rand des Zuträglichen hinaus und dass ich dabei gar zur Heuschrecke mutierte, als kürzlich erst wiedergeborener Frosch, konnten Unerschrockene anhand meines Blogs Februar 2017 nachvollziehen. Du kannst jetzt aber getrost weiter lesen, Februar2017 vergessen, der für das Verständnis meiner weiteren Ausführungen über die Börse von Bitstamp nicht nötig ist. Die Entwicklung ist fortgeschritten.
Mittlerweile ganz weg im Sinne von ganz Fort, bin ich vom Daytraden! Dabei schläfst du ein, verfügst du nicht über den Kick gewaltigen Kapitaleinsatzes. Beim Schwachbrüstigen steckt in der Rendite eher Fee, was das ganze Gezappel des Daytradens zu einer barbarisch, bearishen Veranstaltung werden lässt. Egal, wie performant der Coin ist, deine Assets bewegen sich, wie der Bär scheißt. Daher habe ich einen Weg mit Ziel gewählt, um den Bewegungen der Kurve einen Stier abzutrotzen.
Ausgeliefert sein war Gestern. Gutes Gefühl ist, wenn die Kurve läuft, wie du es willst und die läuft beim Bitcoin expotentiell. Expotentielles Wachstum ist daher kein utopisches Ziel. Das bedeutet eine ziemlich lange Rampe mit einem Feuerwerk am Ende. Da kommt jetzt das Private mit rein. Ich weiß, es schmeckt am Süßesten. Beobachter haben sich gefragt, was aus den 500 STEEM geworden ist, die sich neulich aus dem Froschweiher in den Staub der weiten Welt verzogen. Das war der Moment, in dem ich vom Daytraden auf den Swinghandel umgestiegen bin. Ja, an der Börse. Bitstamp. Den Swing habe ich nicht erfunden. Der existiert, seit es Börse gibt. Irgendwann konnte ich lesen, dass es Swing ist, was ich mir gerade als Idee gezimmert habe. Wohlbemerkt, auf eigenem Mist der Empirik gewachsen. Ich habe probiert!
Mit Swing kann man nur gewinnen. Jetzt lacht das Fachpersonal zwar laut auf, aber meine Praxis bestätigt ihn bisher. Ich kaufe BTC, wenn er unten ist und verkaufe oben dann, wenn er sich mal wieder selbst übertrifft. Was er seit Dezember bekanntlich eher regelmäßig tut, als zufällig. BTC oben – Verkaufen nach USD. BTC unten – USD in BTC anlegen. Gut, die Mottenfrisur aus Amerika könnte einen Krieg mit Nordkorea anzetteln und damit an meinen Dollars nagen. Die Hälfte der Wartezeit eines Handelszyklusses halte ich die Assets jedoch als BTC, was noch als sicher gilt, bis die Elektrizität zusammen bricht. Wahrscheinlich würde selbst im Krieg der Dollar mindestens stabil bleiben, was aber ein anderes Thema ist.
Meine persönlichen Handelsereignisse beanspruchen nun einen eher geringen Zeitaufwand. Es sind kurze Momente, die garantiert kommen. Dann ist Freude angesagt, ich muss einzig mit einem Schmatzen das neue Ziel checken, platziere den nächsten Trade und warte ab, wie die Spinne. Das klingt nicht nur easy, sondern ist reiner Swing. Ich schaue ab und an, ob die Kurve schon näher kommt und wenn du dabei mal eine Bewegung verpasst hast, was soll das schon machen? Hoch und runter geht der Coin, immer zu. Ab und zu guckst du. Einmal scharf geschaltet, geht dein nächster Trade automatisch. Kein Grund zur Aufregung. da steht schon lange, was du oben oder unten erntest. Ja ey, unten natürlich auch ernten! Meinen Steemdollar habe ich übrigens am Market liegen. Ich warte auf einen 1:1 Tausch, der gar nicht mal so unwahrscheinlich erscheint.
Die Fortsetzung ist schon geschrieben, liebe Leserinnen und Leser, und ich schwöre, das wird garantiert so lang, wie der zweite Teil der Autoleiche. Aber mehr Teile.
Dieser Artikel ist Teil einer Serie. Bereits erschienen ist ebenfalls
Warten, wie die Spinne, Vol. #2.
Weitere Ausgaben könnten folgen, die du nach ihrem Erscheinen in meinem Blog finden kannst.
Übrigens, ich bin schon gespannt auf
Leroy. He is watching you.
Plantschen im Schlammbad
Hast du auch das Gefühl, es wird Zeit für Übersicht auf dem Steem? Abseits der Grundinformationen von SteemD. Info des Blog en Block? Ein Platz, wo du all deine Steemians in Gruppen beisammen hast – dt,/uk/us… – was auch immer – verwaltest du auf Klick deine Lieblings–Community. Fächerst auf. Den Chiller hast du einfach immer dabei mit den
