„Guck mal Jakob, den Frosch hat uns der Himmel geschickt. Der Himmel unn de Bimmel vom Domvikar.“ „Wo nimms de in Hanau den Domvikar her?“ „Stimmt! Abber Frösch hats am Tümbel immer.“ „Willi, des is normal, die Frösch wohne hier!“ „Du sollst nett Willi übber misch sagen. Des ist Kaiserbeleidigung. Sagt de Pabba.“
„Petz' es em Pabba! Heulsuse. Mir sinn am Tümbel. Da gehts nett ohne Frösch!“ „Na ja, da haste nadürlisch Recht, Jäckelkoppsche.“ „Des sollste net sagen! Des Jäckelsche hat nix mit mir zu tun.“ „Sag isch eben Jockelsche, Dussel.“
Sprechprobe am Seetheater. Die Ausstattung wächst. Die Requisite lernt Laufen. Zwerge schuften, ihre Sägen ritschen und ratschen durch den Wald, dass es schallt. Eine Menge Wasser wird getrunken und der Frosch hat alle Hände voll zu tun beim Versuch, die Infrastruktur aufrecht zu halten. Trotzdem scheint er guter Dinge zu sein.
„Isch muss emol was drrinke. Siehste nett die Säu im Garde, siehste wie se woile…So sagen sie es in de Wetterau, Jakob. Wette–Rau.“ „Streng genommen gehört Hanau ja auch zur Wetterau.“ „Hat jemand was anners behauptet?“ „Nicht, dass ich wüsst. Was spiele mir heute Abend? Die Bühne ist wunderbar, Willi.“
„Ich schlage vor, mir halten uns das Publikum vorerst vom Hals.“ „Wie meinste des? Solle se nett komme?“ „Du blasser Franzos'! Verstehst wieder nur visite ma tent!“ „Die Zwerge sind doch noch am Schaffe. Solang halde mir Zwei die Fühß still unn denge übbers Programm nach!“ „Abgemacht, abber der Frosch soll sein Maul halde! Da kann isch net denge.“
„Frosch! Halts Maul!
Siehste! Des nutzt nix. Die quage ohn Unterlass.“ „Da hinne mache se grad unsern Soggel! Mir is net gut bei dem Gedange, dass es widder Zwerge sind. Die hörn nett auf zu arbeide unn wolle dann nur haben. Ward ab! Heut gehe se mit uns nach Haus! Da mache mer se besowwe un erzähle ihne morsche, es war e rauschende Nacht.“ „Träum weider!“
Hochdeutsch–VERSION, auch für Norddeutschland geeignet:
„Schau Jakob, den Frosch hat uns der Himmel geschickt. Der Himmel und die Bimmel vom Domvikar.“ „Wo nimmst du in Hanau einen Domvikar her?“ „Stimmt! Aber Frösche hat es am Tümpel immer.“ „Willi, das ist normal, die Frösche wohnen hier!“ „Du sollst nicht Willi sagen. Das ist Kaiserbeleidigung. Sagt der Pappa.“
„Petze es dem Pappa! Heulsuse. Wir sind am Tümpel. Da gehts nicht ohne Frösche!“ „Na ja, da hast du natürlich Recht, Jäckelkoppsche.“ „Das sollst du nicht sagen! Das Jäckchen hat nichts mit mir zu tun.“ „Dann sage ich eben Jockelsche, Dussel.“
Sprechprobe am Seetheater. Die Ausstattung wächst. Die Requisite lernt Laufen. Zwerge schuften, ihre Sägen ritschen und ratschen durch den Wald, dass es schallt. Eine Menge Wasser wird getrunken und der Frosch hat alle Hände voll zu tun beim Versuch, die Infrastruktur aufrecht zu halten. Trotzdem scheint er guter Dinge zu sein.
„Ich muss mal was trinken. Siehste nett die Säu im Garde, siehste wie se woile…So sagen sie es in de Wetterau, Jakob. Wette–Rau.“ „Streng genommen gehört Hanau ja auch zur Wetterau.“ „Hat jemand was anderes behauptet?“ „Nicht, dass ich wüsste. Was spielt das Theater heute Abend? Die Bühne ist wunderbar, Willi.“
„Ich schlage vor, mir halten uns das Publikum vorerst vom Hals.“ „Wie meinst du das? Sollen sie nicht kommen?“ „Du blasser Franzose! Verstehst wieder nur 'visite ma tent'!“ „Die Zwerge sind doch noch am Arbeiten. Solange halten wir zwei die Füße still und denken über das Programm nach!“ „Abgemacht, aber der Frosch soll still sein! Sonst kann ich nicht denken.“
„Frosch! Halte den Mund!
Siehst du! Das nutzt nichts. Die quaken ohne Unterlass.“ „Da hinten behandeln sie gerade unseren Sockel! Mir ist nicht gut bei dem Gedanken, dass es wieder Zwerge sind. Die hören nicht auf zu arbeiden und wollen dann nur haben. Warte ab! Heute gehen sie mit uns nach Hause! Da machen wir sie besoffen und erzähle ihnen morgen, es war eine rauschende Nacht.“ „Träume weiter!“
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Crash Test Dummies on Steem
Ich trinke Kranewasser mit Biozitrone. in Scheiben eingelegt. Achzig Cent pro Frucht. Es gab nur noch zwei. Hitzeglocke! Nächste Woche sind sie wieder alle hier. Ferienende in Hessen. Aber es gibt auch Gutes zu vermelden. Die Hanauer Leitung spendiert Tafelwasserqualität. Besser kannst du nicht wohnen.
Die Bühne hat jemand gebaut und ich habe sie an den See geschleppt, dort eingepasst, muss aber den Schöpfer noch erwähnen. Nun finde ich das Ding nicht mehr. Gestern kam es beim Suchwort Bühne sofort und heute sehe ich es nicht mehr. Zu dem Thema könnte man einen Artikel schreiben, aber der Stoff ist mir zu trocken.
Mundart
Die Brüder Grimm habe ich von bekommen. Sie wohnten bisher auf einem Sockel, dem Brüder–Grimm–Denkmal in Hanau. Die Zwerge schuften, wie meschugge. Dass die Brüder untereinander die Mundart ihrer Heimatstadt gesprochen haben, ist anzunehmen. Die Seebühne nimmt Form an und eins müsst ihr mir glauben, liebe Leser: Ich habe keinen Plan.
In eigener Sache
Dieser Artikel wird mehrfach überarbeitet und kann seit Hardfork 19.10 jederzeit verändert werden.
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