Italien - das Land, in welchem das Christentum seinen Siegeszug über Europa begann, Pilgerort für Heerscharen von Christen, Inspirationsquelle für die gesamte abendländisch-christliche Kultur. Tja, das war wohl einmal. Obwohl man als Atheist durchaus alle Religionen und deren Nutzen für die Menschheit in Frage stellen sollte und tunlichst vermeiden muss, die christliche Geschichte zu idealisieren und zu verklären, so muss man doch zugeben, dass das Christentum einen nicht unerheblichen Einfluss auf unsere soziokulturellen Wertmaßstäbe hatte.
Offenbar soll damit jetzt Schluss sein, zumindest in Genua. Denn dort räumt man einem unzufriedenen Muslimen, der sich von zu lautem Glockengeläut gestört fühlt, widerspruchslos das Feld. Und die Kirchenglocken verstummen. Über einen Anwalt hatte dieser seine Belästigung angemeldet. Und vorsichtshalber hat man gleich reagiert und das unerträgliche Läuten erst einmal eingestellt.
Aber es soll nicht der Lärm sein, der so manchen Islamanhänger stört. Die fünf Kirchenglocken von Via Luigi Carlo Farini, sind nur klein. Doch dieser Kirchturm zeigt durch seinen Glockenschlag nicht nur die Stunden an – die ersten Töne sollen der Anfang eines religiösen Liedes der eucharistischen Anbetung sein. Das sei für Muslime nicht hinnehmbar, und so beauftragte einer von ihnen einen ebenfalls muslimischen Anwalt, heißt es bei voxnews.info.
Na Prost, Mahlzeit. Die katholische Gemeinde ist empört, doch der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.
Quelle: Journalistenwatch