Hallo liebe Freunde des Hanfes und der Pflanzen,
heute gebe ich Anna´s exponentielles Wachstum zum Besten und ein wenig neuer Hanfbilderporno dazu. Schließlich sieht man so eine Pflanze nicht alle Tage. Nicht einmal in Hanfforen. Anna ist schon jetzt etwas Besonderes. Nicht weil sie so hübsch ist. Oder weil sie eine einzigartige Genetik besitzt, sondern weil sie Alt ist. Eine meiner ältesten Pflanzen in der Vegetationsphase. Wie bereits berichtet, kommt es mir nicht auf Effizienz oder neue Geschwindigkeitsrekorde an, dafür wurde der Schrein nicht gebaut. Ein guter Medizinhanfhersteller weiß, das vor allem die (ausgedehnte) Zeit und das (wohlige) Umfeld, nicht nur für Hanf ausschlaggebend für das Ergebnis sind.
Auf den Bildern kann man Folgendes sehr gut erkennen und daraus lernen:
Das Negative zuerst.
Man sieht am oberen Teil der Pflanze "vergilbte" Blätter. Ein unerfahrener Mensch würde jetzt sagen, das sie überdüngt wäre. Viele Pflanzen geben gerne das Signal von zu vielen Nährstoffen, mit gelben Blättern an deren oberen Ende ab. Zu wenig Nährstoffe, äußern sich oft durch untere gelbe Blätter. Jeweils sind in beiden Fällen ein paar davon nichts Weltbewegendes und zu jeder Zeit Normal. Es kommt wie so Oft auf die Menge an. Ich persönlich sorge dafür, das eine eventuelle Unterernährung der Pflanze nicht unter 1/5 des Gesamtbildes ihres Blattkleides ausmachen kann. Alles was darüber geht, wäre schon zu viel, um es als "Gut" zu bezeichnen. Ganz einfach deshalb, weil ich mit einem Belohnung und Bestrafungsystem arbeite.
Ich gebe der Pflanze die Möglichkeit ihr Spektrum an Grenzen zu erweitern in dem ich sie abwechselnd "Gut" behandle und dann wieder "Schlecht". Das heißt, ich kann mit der gewollten Unterdüngung der Pflanze arbeiten. Nicht jedoch mit einer Überdüngung. Diese ist IMMER Kontraproduktiv und sozusagen der Fehler Nummer Zwei im Pflanzenanbau. Gleich nach der Übergießung.
Das wird alleine noch ein spezielles Thema werden und ihr währt überrascht, wie viel Wissen (Denn Wissen, müssen die Faulen;-) in diesem bisschen Grünzeug bereits jetzt ausgeführt zu sehen ist.
Anna ist nicht Überdüngt. Dazu gibt es noch eine "Überraschung" als Beweis. Denn das was ihr von Anna sehen könnt, ist nur die eine Hälfte der Wahrheit. Anna kann gar nicht überdüngt sein. Denn sie ist meine erste alte "Hydro"und "Air" Pflanze. Ich kann in meinem Leben nicht alles ausprobieren, was den Hanfanbau angeht. Dafür reicht mein Leben schlicht nicht aus. Aber bei jedem Grow probiere ich ein bis zwei Dinge aus, die ich vorher nur aus der Theorie, bei anderen oder aus eigenen Ideen gesehen habe.
Dieser Grow soll so etwas, wie mein erste legendärer Grow werden. Natürlich nur, wenn alles (weiter) gut geht. Und das ist leider nie sicher gesagt. Anna und ich hatten schon eine Phase, in welcher sich unsere Wege um ein Haar, fast getrennt hätten. Aber sie ist gestärkt und ich motiviert aus dieser Situation heraus gekommen. Jeden Tag stinkt sie mir mein Schlafzimmer angenehm Grün und Frisch voll. Denn diesmal verzichte ich so lange wie möglich, auf eine aktive Luftanlage. Ich muss nämlich noch ein paar Euro(20-30?) investieren, um den hoffentlich letzten Umbau zu realisieren.
Anna ist durch das LED Licht so seltsam Gelb am oberen Teil.
Die Cree3590 sind dafür bekannt das sie sehr stark sind. Zur Zeit vermutlich immer noch die größten und effizientesten High Quality COB´s der Welt. Das bedeutet Anna wird Photonengestrahlt, im negativen Sinne. Ihre Zellen platzen durch die Intensität und Nähe zu diesem Licht, vor allem in den starken Spektren, scheint sie dieses zu viel, der herunter geregelten Quelle, nicht verarbeiten zu können. Das bedeutet man sollte mindestens 40 cm Abstand einplanen, wenn man ein solches auch benutzen möchte. Egal für welche Pflanzen, je Sensibler, desto weiter weg. 1 Meter schadet nicht. Schließlich geht Licht nicht verloren. Das sind nicht nur einfach so geschätzte Informationen, sondern äußerst fundierte Ergebnisse, aus einigen Quellen, unter welcher ich mich auch aufgrund der Erfahrung der näheren Bereiche befinde.
Hier ein Tubenvideo von jemandem, der aus dieser COB ein Taschenlämpchen gemacht hat. Vielleicht versteht man dann auch, warum ich mich auch ohne so ein Video vorher gesehen zu haben, rein auf technischer Basis, für diese Licht-Quelle entschieden habe. Ich würde nichts anderes mehr empfehlen. Das sagt jemand, der vom LED-Gegner, zum LED-Liebhaber geworden ist. Allerdings nur von der Industriequalität und der daraus resultierenden Selbstbauvariante für Heimzwecke. Das gilt im übrigen auch für die Beleuchtung im Haus oder der Wohnung, wenn man versteht wovon ich spreche...
Ich habe leider keine große Wahl gehabt und muss in Kauf nehmen, das meine Pflanzen immer so einen leichten "Sonnenstich" haben werden. Zum Ausgleich sieht man im unteren Stockwerk, absolut gesundes Wachstum und eine äußerst enge Kiste, was die Seitentriebe angeht.
Zum Positiven:
Des weiteren habe ich diesmal zum Spaß ein Bild vom Boden und der Wurzelbildung gemacht. Natürlich sieht der genaue Beobachter, das die Pflanze in zwei Töpfen steht. Der eine ist alleine für die Wurzelmasse zuständig. Anna steht nicht einmal zur Hälfte der sichtbaren Topfmasse in Erde. Eher nur das obere Drittel, ist mit Erde gefüllt. Gerade so viel das sie ihre frühere Kindheit "Normal" verbringen konnte und nun von einer Erdpflanze, Schritt für Schritt zu einer Hydro Pflanze wird, die nur einem Substrat und mit (Nähr)Wasser versorgt, ihr Dasein fristet.
Dieses Experiment ist mir bisher so gut gelungen, das ich den Moment verpasst habe, sie umzutopfen. Der zweite Topboden ist sehr stark mit Wurzeln vollgestopft. Alle paar Tage nehme ich den zweiten Topf herunter und und ziehe damit die neuen suchenden Wurzeln unter den Boden des ersten Topfes, um sie damit besser vor Beschädigungen zu schützen. Ansonsten würden so viele Wurzeln aus dem Topf sehen, das ich bestimmt schon die komplette Länge der ganzen Pflanze, unten heraus hängen hätte.
Hanf ist ein Pfahlwurzeler und was ich nie habe, ist genug Platz nach oben, oder nach unten. Man könnte mir eine Lagerhalle mit 10- 15 Metern Deckenhöhe anbieten(Bitte nur legal angemeldet^^) und ein paar (Zehn)Tausend Dukaten, um sie auszubauen. Dann würde ich 5 -7 Meter große Hanf-Bäume züchten. :-) Unter uns... Ich glaube da würde dann auch noch ein bisschen mehr gehen. ;-) So bin ich gezwungen zu tricksen und die Zeit wird zeigen, das dieser Weg einer der besten für wenige Pflanzen ist, um viel bessere Ergebnisse zu erzielen, als es "natürlich" und ohne spezial Behandlung möglich wäre.
Mein nächster Schritt müsste sein, den Topf zu zerschneiden und die Pflanze neu einzutopfen... Noch immer hadere ich damit. Denn das würde mich A.) einen meiner wenigen kostbaren Töpfe kosten und B.) den großen Licht-Raum nebenan erfordern. Beides bin ich (noch) nicht gewillt zu unternehmen. Bisher ist der kleine Raum nicht völlig unnütz und der Steckling von Anna´s Kopf ist endlich angewurzelt, um fleißig zu wachsen. Wenn der Steckling eine vertretbare Größe erreicht hat, wandert Anna in den großen Raum und dann auch in ein besseres Unterkleid den je.
Das zumindest wird eine Phase, in welcher es dann Schlag auf Schlag gehen sollte. Denn ab jetzt wächst sie jeden Tag so viel, das ich spätestens alle zwei Tage mit brechen, schneiden und herunter binden beschäftigt bin. Ich habe ihr mindestens so viel Blattmasse genommen, wie man jetzt an ihr sehen kann... Sie hat so gut wie kein großes Blatt mehr. Kein einziges Sonnensegel und all die Nährstoffe dafür, hat sie aus dem unbehandeltem Wasser und der Luft. Das wenige bisschen Erde das sie hat, kann einfach nicht alleine dafür verantwortlich sein.
Die Bilder um das zu beweisen, was ich hier gerade behaupte, wird man noch zu sehen bekommen, wenn ich sie aus dem Topf befreie. Pflanzen wachsen aus Wasser und Luft... Nicht viel anderes. Erde als Substrat, ist nur geringfügig nötig. Die Tage bekommt sie eine zweite Kur, mit einem Tropfen Propolis. Die Erde die ich vorbereitet habe, ist noch immer sehr Scharf und Stark. Sie daran ohne einen Wachstumsstopp wegen Überdüngung zu gewöhnen, wird nicht einfach werden.
Man merkt das es mir Spaß macht, darüber zu berichten. :-)
Also nochmal Kurz für die Faulen:
Anna ist Größer und Älter, als man es auf diesen Bildern vermuten würde. (über 6 Monate und schon so groß wie ein Mensch wenn ich sie nicht "behandelt" hätte)
Anna wächst sehr gut und ihre gelben Blätter sind ein mir bekanntes zu viel, eines gewissen Lichtspektrums.
Anna hat kaum Erde und sehr große Wurzeln, die Du (noch) nicht sehen kannst. :-P
Anna wurde nicht einmal gedüngt und lebt von ein paar Tropfen Wasser am Boden und der Luft im Raum.
Anna´s Kopf ist endlich angewurzelt und damit ihre Genetik vorerst gesichert.
Anna wird die nächsten Wochen regelrecht weiter explodieren, was das Wachstum angeht und in etwa einem Monat als extrem buschige Hecke in die Blüte geschickt werden.
Anna soll ein kleines Raum- und Größenwunder werden.
Anna ist ein kleiner Teil um zu zeigen, wie wenig Erde eine Rolle beim Wachstum von Pflanzen spielt.
Anna stinkt schon jetzt so sehr, das man sie nicht mehr ignorieren könnte, wenn man wollte...
Viel Spaß beim Bilderguggen. :-)
Bei Fragen, einfach Fragen fragen. ;-)
Danke für das Lesen und liebe Grüße
Euer Alucian