Hallo liebe Leser und Schreiber,
die Eingangsfrage ist etwas, was irgendwie sehr oft paradox beantwortet wird. Ich möchte damit ein wenig aufräumen und zeigen, das die meist herrschende Meinung, ein einzelner Mensch könne die Welt nicht verändern wiederlegen. Ich bediene mich an Tatsachen und Beispielen, die die meisten Leser selbst kennen dürften. Ich möchte damit erreichen, das man bei verneinen dieser Frage, zumindest einen kleinen Stop in seinem Denken einlegt und erkennt, das es zumindest möglich sein muss, oder die oft fadenscheinige Argumentation (meist gar keine) gegen diese These, kaum bestand haben kann.
Angefangen mit eine paar Namen in der Geschichte, werde ich die Definition von "Welt" auf die jeweilige regional anerkannte "Welt" als ganzes beschreiben. Das heißt, dass zum Beispiel zu Zeiten der Entstehung des Großreiches der Römer, die Welt sich in etwa um alles um den Mittelmeerraum abgespielt hat. Das man sich dessen nicht sicher sein kann, weil man schlicht kaum mit jemandem aus dieser Zeit sprechen und damit nachweisen könnte, wie das Weltbild damals war, bleibt der Geschichte nichts weiter übrig, als ebenso spekulativ die möglichst hohe Wahrscheinlichkeit der Vergangenheit, als allgemein gültig anzusehen, wie es diese in der Betrachtung der Zukunft gesehen werden könnte.
Zurück zur Weltherrschaft, äh, ich meine natürlich der Veränderung der Welt durch Einzelne. Wie man im gerade gelesenen Absatzt bereits erkennen kann, hat es in unserer Geschichte viele Namen gegeben, die uns heute noch bekannt und jeweilig oft durch weltverändernde Ereignisse im Kopf bleiben dürften. Nehmen wir Personen, die ganze "Welten" beherrscht haben. Alexander der Große, Sun Tsu, die Pharaonen, der Hunnenkönig Attila, Ceasar, Napoleon und viele weitere, um nur wenige Namen zu nennen, die in ihrer jeweiligen Zeit und regionalen "Welt", diese nicht nur verändert, sonder regelrecht beherrscht haben. Was ist mit diesen Männer nun zu zeigen? Könnte man nicht leicht logisch annehmen, das nur ein Satz von ihnen ausreichte, um deren Welt zu verändern? Das ist so eines dieser Argumente, die wohl nur wenige abzustreiten wissen dürften. Diese Personen haben ihre jeweilige Welt dermaßen verändert, das sie uns nach all den Jahrhunderten noch bekannt sind.
Nächster Punkt. Der Mann, (sorry Damenwelt^^) der das Rad erfunden hat. Es muss einen Punkt gegeben haben in unserer Geschichte, in welcher das Rad erfunden wurde. Mich persönlich hat dieser Punkt sehr interessiert in jungen Jahren, bis ich gelernt habe, dass wir nichts über uns selbst zu wissen scheinen. Ergo mir niemand sagen konnte, wer denn jetzt das Rad erfunden hat. Es ist aber Aufgrund der nachfolgenden Beispiele höchst wahrscheinlich, dass es nur ein Mensch war, welcher diese Erfindung, bis in unsere Zeit, als ewige Notwendigkeit und Basis unserer Gesellschaft, gebracht hat. Erklären könnte man das mit unzählig vielen anderen Erfindungen, welche unsere Gesellschaft bis heute prägen und formen. Natürlich waren genau genommen, immer mehr als einer der Menschen für diesen Punkt notwendig. Beispiel das der Typ mit dem Rad, vielleicht seine Leute gesehen hat, wie sie sich abbuckeln bei tragen der Dinge des Lebens und dachte, das müsste doch irgendwie leichter gehen.
Genauso wäre die Erfindung der Glühlampe, des Telefons, selbst des Transistors, als einzigartige Ereignisse in der Geschichte anerkannt und damit oft genug, von Einzelpersonen gefunden in der Masse der Möglichkeiten. Jeder von ihnen war natürlich ein Teil der jeweiligen Zeit und Gesellschaft, oft hat man aus "Zufall" oder der "Notwendigkeit" heraus Erfindungen getätigt, welche bis heute die Welt jederzeit verändern. Selbst wenn man also Tod ist, kann man die Welt verändern, obwohl man ja schon hinübergegangen ist...
Die Frage ist also nicht, ob ein einzelner Mensch die Welt verändern kann. Diese ist ganz klar mit einem lautem JA, zu beantworten, schließlich bist du ein Mensch. Die Frage wäre vielmehr: Warum verändert ein einzelner Mensch die Welt und welche Auswirkungen hat unser tägliches Handeln damit?
Verändern wir nicht jeden Tag die Welt? Jeder Einzelne von uns? Mit allem was er/sie/es macht? Ich denke nicht, das es so ist. Für mich gibt es keine andere Erklärung, für meine Vergangenheit.
Es ist also eine Frage der Erkenntnis und der Verantwortung, wie und warum wir die Welt allesamt jeden Tag verändern. Diese Frage würde sich auflösen und der einzelne erkennen können, dass er Teil des Großen und Ganzen ist, wenn wir unsere jeweilige Rolle annehmen, die wir im Leben an der Veränderung der Welt haben. Ist dies der Fall, wird sich die Menschheit vielleicht über sich selbst erheben können und das werden, was wir heute noch gerne anzubeten pflegen.
Lasst uns der Technologie, welche wir durch die Veränderer als Geschenke empfangen haben, geistig in gleichem Maße nutzen lernen und auf einer ausgeglichenen Balance acht geben.
Keine Angst, vor dir oder anderen, denn wir werden alle einmal sterben.
Salve meine Lieben ;-)
Euer
Alucian