Dem Hashtag #Dienstags5er made by , fortgeführt von
, unterstützt von uns (CC), wird heut wieder mal ein bisschen Spaß gegönnt. Die geforderten Worte in eine Geschichte/Text einzubauen, dürfte mir diesen auch bereiten.
Der Einzeltäter
Es war einmal vor einigen Jahren, als ein kleiner blonder Junge mit seinem Maschinengewehr durch den Wald lief und fröhlich vor sich hin Pfiff. Auf der Suche nach geeigneter Beute und dem erwarten seiner Jagd durch die Dorfbewohner, wusste er sich zuerst für die Ablenkung tief in den Wald begeben zu müssen, um sich dort zu verbergen und zu lauern.
Ausgerüstet mit allerlei Habgut und Erfahrung, war der Junge perfekt für das Überleben und den Kampf in der Wildnis gerüstet. Sein Maschinengenwehr vom Typ MiG´ 33 war sein größter Stolz. Mit ihm war er in der Lage echten Terror zu verbreiten. Nur er und sein 12 Kilo schweres Stahlgeschütz. 1280 Schuss in der Minute können wundervoll Terroristisch sein.
Seine Gegner vernichtet er durch die Kettensäge und die geeignete Ablenkung durch massiv eingesetzte Stellungswechsel. Abschuss, Stellungswechsel, Abschuss, Stellungswechsel. Wie Sex, nur besser, weil er durch den Kick des gezielten Tötens Panik bei seinen Gegnern erzeugt und diese sie noch Unvorsichtiger werden lässt, was in einem Teufelskreis von Panik und Terror endet. Als Einzeltäter, hat er immer den Vorteil seine Taktik flexibel und effizient in Echtzeit anpassen zu können. Seine größte Stärke ist daher, dass er Alleine ist.
Einzeltäter vs. System = Einzeltäter gewinnt... Immer
Denn das System ist Abhängig von Information und Kontrolle. Entzieht man sich zwangsweise durch Isolation und vergrößert die Bandbreite der eigenen Informationen, verliert das System die Kontrolle über das Individuum, welches dies Entscheidung des Individuums sich dem System dennoch zu beugen wäre eine Möglichkeit den Einzeltäter zu stoppen.
Der Junge war von klein auf zu einem Meister der Taktik ausgebildet worden und hat diese Fähigkeiten immer weiter verfeinert. Als er die ersten zwei Nächste im Stillen den Wald erkundet hatte und seine Stellungen vorbereitet waren, zeigten sie sich endlich. Es mussten dutzende sein, die auf die Jagt nach ihm gekommen waren.
Ein Fest für unseren jungen Schützen. Er schlich sich zu seiner markierten Stellung um die Attacke zu starten und schoss auf den ersten Trupp. Dabei mähte sein Gewehr gleich 3 Mann auf einmal um weil sie den Fehler gemacht hatten, direkt hinter einander zu laufen. Dem letzten Riss der komplette rechte Arme inklusive Teile des Rumpfes von der Wucht der kurz hintereinander folgenden Kugeln aus der Salve des MiG´s 33.
Sofort wechselte der Junge die Stellung und hinterlies damit Verwirrung bei seinen Jägern, welche inzwischen alle in Alarmbereitschaft waren. Er verbreitete mit seiner zweiten Attacke auf einen größeren Trupp von 8 Mann Panik und Geschrei im Wald. Niemand wusste mehr wer Freund oder Feind war und schon bald hörte man die ersten Schüsse fallen, welche den eigenen Leuten aus galten.
Im ganzen Wald schien die Hölle losgebrochen zu sein als der Junge bei seiner 6ten Stellung ankam und gerade einmal erheitert war, während viele schon außer Atmen durch den Wald flohen.
"Immer wieder das Gleiche" dachte unser blonder Einzeltäter, während er sich ein paar Sekunden Luft gönnte. Voller Blutdurst sprang er auf zum Weg in die 7te Stellung und legte schon während des hinein rutschens auf den größten Trupp an, welcher noch ersichtlich war. Es war fast ein Zug von 30 Mann, welche sich in dem Chaos zusammen gerottet hatten und nach allen Richtungen die Gewehre suchend im Anschlag gehalten.
Der Einzeltäter beschloss das Risiko einzugehen und seine Stellung mit einem Ruf zu verraten um die Männer aus der Reserve zu locken. Seine Taktik war, das sie ihn Verfolgen würden und er sie leichter auf einmal erwischen konnte. Schließlich, würden einige sich hinter ihrem Vordermann verstecken.
Also könnten ein paar Kilo Fleisch und Knochen sein Feuer abwehren....