Gegrüßt, seid ihr fröhlichen Steemians,
die Traurigen werden hiermit mal gedrückt und ihnen gesagt: Es ist nicht halb so schlimm wie es aussieht, aber doppelt so schön, wie man nicht immer zu bemerken vermag.
Bei dieser dicken Überschrift dachte ich mir, predige ich alles herunter, was mir in den Sinn kommt. Wahrlich ein riesen Ding dürfte das werden, bei allem was ich mir so überlegt habe, aufschreiben zu wollen, über Ja, genau, UNS und den Steem. :-) Da ich weis das ihr es mögt lange Texte zu lesen, werde ich mich heute ganz besonders ins Zeug legen, es möglichst Unkurz zu machen.
Womit anfangen? Fangen WIR(Muhahahha) mit den Menschen hier an. Verrückte und Normale, Chaoten und Genies. Ein paar Bots dazwischen, jucken mich nicht mehr. Sie sind ein notwendiges Übel, das wir noch zu meiden lernen. Einige, teils bekannte Steemians scheinen verschollen, in letzter Zeit. Andere, tauchen durch neue Motoren und verbesserte Nahrungsbeschaffungsmaßnahmen aus dem verloren geglaubten Nirwana wieder auf. Mit Freude sehe ich, das die Panik etwas zur Ruhe gekommen ist. Der Steem ist jetzt schon Unsterblich. Unsere Gier scheint sich zu wandeln. Merkt ihr das? Es tut sich was. Ich weis nicht, ob es das Harte Gabeln ist, das auf uns wartet, oder der Einfluss vieler kleiner Ereignisse, stoische Motivation oder einfach nur Einbildung. Aber was ich weis ist, das ich schon länger nicht mehr so gerne gesteemt habe, wie die letzten Tage.
Ihr seid mir schon ans Herz gewachsen. Euch ist das steemen noch immer nicht zu wieder und auch mir macht es weiter Freude. Der Mittwochsquicky wurde erfolgreich gerettet und auch dessen Erschaffer zeigte sich, als noch Existent. Sehr zur Freude Einiger vermutlich. Womit ich auch schon bei einem mir sehr wichtigem Thema bin. Ich habe mit einigen Steemians den Marathon veranstaltet, das ist auf jeden Fall einer der wichtigsten Punkte für mich, in die Zukunft zu tragen.
Vermutlich lohnt es sich, noch ein wenig zu warten. Denn diesmal soll er Groß werden. Vielleicht sogar International??? Im Marathon geht es darum viel zu steemen, das Auszuwerten und die Fleißigsten unter uns, dafür zu belohnen. Ursprünglich ging es nur um das nackte Voten, von welchem ich noch immer sehr angetan bin und auch weiterhin glaube, das viele Kleine besser als ein paar Große zeigen können, das wir lesen oder wenigstens zur Kenntnis nehmen, das jemand anderes geschrieben hat.
Bei meinem ersten mal Voting-Wahnsinn habe ich einige viele hundert Votes an einem Tag verteilt. Während ich so vor mich hin geklickt habe, dachte ich, das es wie eine kleine Belohnung für den ganzen Steem sein muss. Denn lasst euch gesagt sein, liebe vor allem ältere Steemians, ein neuer Steemian pfeift darauf, ob der Vote nur ein paar % oder Dollar groß war. Er ist froh, überhaupt einen zu bekommen.
Ich weis es, denn ich freue mich noch heute und wenn ich mal noch das Bedürfnis auf Selbstspiegelung habe, ist es meist nur noch ein kurzer Blick auf die Votes und nebenan die Kommentare.... Manchmal gleichen sich diese fast aus. Sehr sehr schön zu sehen. Die Euro´s und Dollar´s neben dran, sind ganz nett inzwischen. Aber machen wir uns nichts vor. Sie sind nicht Aussagekräftig. Und manchmal Paradox viel, im Gegenzug zu oft genug, viel zu Wenig für die Mühe.
Dabei meine ich nicht mal die meinen Einträge, sondern diejenigen, der vielen neuen Nutzer die wir in den letzten Monaten hier wieder begrüßen dürfen. Ist euch DAS aufgefallen, liebe Steem-Tod-Schreier? Wir haben irgendwie einen ganzen Haufen neuer Nutzer diese Jahr bekommen. TROTZ der Situation am Mark. Aber der wird auch immer Uninteressanter. Der Bitcoin ist viel zu Jung, als das er stabil vor sich hin wächst. Noch muss er seine Muskeln spielen lassen und zeigen, wie stark er doch ist. Ich freue mich auf den Tag, an dem er das nicht mehr nötig hat.
Der Steem wurde von mir als eine Plattform gewählt, die so Seltsam ist, das sie zumindest ihre Nische besetzen kann. Ja, Nische kann der Steem gut. Viel zu viele Frontends haben wir inzwischen. Sinnlose nur der Werbung dienlichen Tags ohne Ende in den Beiträgen und anscheinend meine lieben Mitsteemians, merken viele von Euch nicht, das ihr oft auf neue Züge aufspringt. Mögen die Diskussionen um Gut oder Schlecht, von diesem oder jenem Programm, berechtigt sein. Das Erforschen neuer Wege, auch ein wichtiger Punkt für den Steem und für seine Entwicklung sein, nur sehe ich mit Sorge in diesem noch Larvenstadium des Steem´s darauf.
Wir dürfen uns nicht zu sehr zerstreuen und zerstreuen lassen. Wir sollten uns einen Mittelpunkt suchen, einen festen Strang, an dem wir alle gemeinsam ziehen. Sonst gehen richtig gute Projekte wie das SteemWiki und seine Erschaffer, einfach nur in ungewolltem Chaos unter...
Viele der älteren Nutzer sind es Leid zu steemen und ich kann es verstehen. Man sieht sich nach anderem um. Neuem. Gleichzeitig sehe ich, das es viel Arbeit und Mühe für jene war, hier den Überblick zu gewinnen. Das Wissen anzuhäufen, sich dem Steem zu nähern. Mühe und Arbeit, die sehr oft verschwendet war, wenn man sich nach all der Zeit doch noch abwendet.
Warum aber, ist man so lange geblieben????
Die Antwort auf die Frage dürfte so Vielfältig sein, wie die Gründe zu gehen. Der Eine kann sich nicht damit abfinden, das die Altcoins gerade erst eine Art Neuvorstellung (2017) hatten und damit noch gar nicht die Beachtung finden, die einige oft verdienen. Andere wiederum sind es Leid, hier von Robotern und immer den gleichen Problemen umgeben zu sein. Und der Letzte sagt sich, er würde nicht den Lohn für seine Mühe bekommen.
Sie alle gehen. Wie viele Menschen, darunter ich, haben den Bitcoin genauso gestraft???
Wie viele Menschen konnten sich selbst gegenüber eingestehen, einen Fehler begangen zu haben und sind zurück gekehrt???
Ich glaube nur wenige, am Ende ist dennoch klar, viele werden zurück kehren. Auch hier auf dem Steem. Einige werden feststellen, das sie in der Abwesenheit einiges an Geschenken bekommen haben, die dann vielleicht viel Wert sind, aber ihr Wort nicht so sehr gehört wird, wie das derjenigen, die Treu waren.
Sie haben nicht erreicht, was die Gebliebenen erreicht haben und müssen sich all das erst erkaufen oder erarbeiten. Pay to Win funktioniert leider sehr gut. :-/ Wen machen wir alle Reich, mit unseren Mühen? Warum gibt es Reichtum? Fragt sich das niemand? Ist es nicht diese Entscheidung die jeder trifft, um Reich zu werden oder zu bleiben? Merkt man nicht, das man nicht alles alleine Tragen kann, in seinem Leben?
Etwas das mich hoffen lässt in der Kryptowelt, ist die Tatsache, das wir alle Einblick und Zugriff auf die Entwicklungen darin haben. Wir sind die Entscheider. Kaufst du nicht den Shitcoin von mir oder jemand anderem, kann er noch so viel tun und wird auf seinem Müll sitzen bleiben. Warum eigentlich kaufen so viele Menschen so viele Coins ein? Es gibt kaum welche, die wahre Werte bieten.
Ich sehe lange genug zu, um genau darin sehr fest in meiner Meinung zu stehen. Mache ich die Augen zu und frage mich was wir alle brauchen, muss ich grinsen und mich meiner Einfachheit demütig unterwerfen. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut, brauche daher Nahrung für das Fleisch und Nahrung für die Seele. Wenn ich mit Technologie einiges davon leichter in Gemeinschaftlichkeit erschaffen kann, was bleibt dann übrig an Bedürfnissen???
Ist es nicht die Freude zu sehen, wie jemand sein Ziel erreicht? Fragen zu beantworten? Sich gegenseitig zu lehren und zu bespaßen? All das, was das Wort Familie ausdrückt? Die Menschheitsfamilie sagt jemand. Ein schöner Gedanke. Doch fähig sind wir nicht wirklich, ihn zu würdigen, gar auszuführen. Wir können unseren Steem als Beispiel nehmen, wollten wir. Jeder ist sich selbst der Nächste. Diejenigen die das nicht so sehr sind, fallen auf wie bunte Hunde. Wollen wir also wirklich nur Posten, um des Postens willen? Es ist ein schlechter Punkt, wenn man feststellt, das man pro Post belohnt wird, egal was darin steht.
Die Ketten Votes sind etwas, das ich nicht mehr mag.
Ich möchte gelesen werden und dann gevotet. Per Hand, alles andere ist Falsch für mich. Drauf gepfiffen, ob es mehr Geld gibt oder nicht. Das ist es mir nicht Wert. Wenn man also so nett wäre und mich aus dem Zugfahrprogrammen heraus nehmen könnte, wäre ich sehr dankbar für das Verständnis. Klar, es war sehr schön. Ich habe viel gesehen auf der Fahrt.
Aber ich bin dann doch eher nur einem treu und das ist meinem Verstand. Ich möchte mich wieder freuen können, wenn die Votes einhageln nach dem ich einen Eintrag hoch lade. So wie ich mich über jeden einzelnen Gefreut habe, als ich hier angekommen bin.
Ich glaube ihr möchtet auch, das ich mich freue, wenn ihr mich votet. Und ich möchte das ihr Euch freut, wenn ich Euch vote. Also weg mit den Automatismen, wo sie mehr Schaden anrichten, als gut machen. Auch in anderen Bereichen unseres Lebens, darf man ruhig einmal zu viel nachdenken, ob all das schöne Automatische nicht doch irgendwo behindert und nimmt, was man nicht sehen kann. Leidenschaft, Interesse und Zeit die Dinge schätzen zu lernen.
Übrigens befreie ich euch hiermit von dem ewig lästigem Dogma zu glauben, ein Power-Down wäre etwas Schlimmes. Wenn du damit nicht gerade 1/3 vom ganzem Steem wegnimmst, mach dir keine Gedanken. Der Lohn für deine Arbeit hier ist FREI. Du bist Frei, ihn dir jederzeit völlig ohne blöde Kommentare nehmen zu dürfen, wann auch immer du möchtest. Denn du hast es dir VERDIENT, ihn zu nehmen.
Salve meine Lieben und Danke euch ein weiteres mal für das Lesen und Schreiben. ;-)
Euer
Teilzeitprediger^^
Alucian
Dir liegt etwas auf dem Herzen mit dem Steem? Oder du magst nur einfach so mal den Pfarrer spielen? Dann schreibe auch du eine #Sonntagspredigt oder einen #Mittwochsquickie, bei wenig Zeit, darf es natürlich auch der #Freewrite sein.