Warum behaupte ich das? Nun, es ist auch meinem eigenem Weg geschuldet das ich inzwischen auf der Erkenntnis unterwegs bin, dass all das, was bisher geschehen ist, von uns Menschen immer besser Dokumentiert und Ausgewertet wird.
Ich denke also, das man Gott zumindest in seiner Wahrscheinlichkeit zu Existieren, als Wissenschaftlichen Beweis erbringen könnte, weil die Datenlage keinen anderen Schluss mehr zulassen kann, als das da "mehr" dahinter steckt, wie nur bloßes zufälliges Leben, ohne jeden tieferen Grund.
Eines nicht allzufernen Tages also, bleibt der Wissenschaft keine andere Erklährung für die Entwicklung unserer Art und der Welt übrig, als eine göttliche Hand dahinter zu Beweisen, indem sie per Ausschlussverfahren die anderen Wahrscheinlichkeiten fast vollständig, aber natürlich niemals komplett negiert.
Wichtig ist mir hier zu Betonen, das wir das, was uns heute als Gott verkauft wird, NICHT damit gemeint ist.
Das bedeutet, das Gott, ich nenne es gerne Allsein, nicht viel mit dem Menschen gemein haben kann. Wir vermenschlichen Gott in den Religionen auf der Welt, oder streiten gleich die komplette Existenz davon ab. Beides ist nach meiner Ansicht nach Falsch.
In der Mitte liegt die Wahrheit heist es ja so Schön.
Für die Religionen würde der wahrscheinliche und eben wissenschaftlich prüfbare Beweis von Gott oder eben Göttlichkeit bedeuten, das sie die Wissenschaft nicht mehr Leugnen könnten und anders herum, die Wissenschaft eben die Religion und die Spiritualität Neu zu Schätzen lernt.
Die Religionen würden sich Reformieren, genauso wie die Wissenschaft sich Reformieren würde. Beide würden Versuchen auf einen gemeinsamen unabstreitbaren Nenner zu kommen.
Damit könnten wir die Streitigkeiten um die Definiton von Gott oder eben der Göttlichkeit beiseite legen und uns unserem Leben so widmen, wie wir es wahrscheinlich tun sollten. Sprituell veranlagt, sind die meisten Menschen. Das Gefühl, das da mehr hinter dem eigenem Leben steckt, als bloßes Dasein, ist tief in uns Verankert und unabhängig von Herkunft und Kultur immer irgendwie in den Handlungen der Menschen zu finden.
Ich denke wir sind auf diesem Weg, weil sich immer öfter zeigt, das die Datenlage und das übertragene Wissen durch die Kulturen und Religionen zusammenfinden und auf einen gemeinsamen Punkt hinauslaufen.
Wenn wir bewiesen haben, das etwas Höheres als wir Existiert, sind wir wahrscheinlich am Ende des Informationszeitalters angelangt und begeben uns in die nächste Phase der menschlichen Entwicklung, weg von rein materiellem Denken, hin zu einem gesundem Gemisch aus beiden Welten der Spiritualität und Wissenschaftlichen Erkenntnis.
Ob das so Stimmt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Ich beschreibe nur, was ich sehe. :-)
Liebe Grüße
Alucian