Wie vielleicht gewusst, ist mir vor 18 Tagen ein Missgeschick mit einem Baum passiert. Alles in allem, ändert Schuld und Unschuld an Unfällen, nichts an deren Folgen.
Bisher, soweit ich mich Erinnere, ist das wohl der heftigste Unfall gewesen, zumindest, was den "Schaden" angeht. Auf die Top 10 meiner spektakulärsten Unfälle kommt er sicherlich, aber ich denke nicht in die oberste Reihe. :-)
Nur der Schaden, tja, Ja. Was soll man sagen? Schmerz. In jeglicher Form, dauerhaft, nicht wirklich zu betäuben, zumindest nicht ohne Folgen. Ich esse jeden Tag 1-3 Ibuflam 400. Wegen der Entzündungshemmung und so Zeuchs. Aber nur deswegen. Ansonsten, rauche ich manchmal was, gerne Abends, damit ich es leichter habe einzuschlafen. Der Schlaf wurde mir durch die "Unmöglichkeit" einer "richtigen" Haltung geraubt, bis vor drei Tagen endlich.
Jetzt schlafe ich wie ein Baby. Nur wenn ich mich wenden möchte, wache ich auf. Drei mal, hin her, damit man sich nicht den Spaß verdirbt beim aufwachen, mit anderer Art Schmerzen. Diese Folgeschmerzen hatte ich zwangsweise die ersten Tage. Allgemein, dachte ich das hört nie auf, sobald ich geglaubt habe, ein wenig herumwatscheln zu können.
Ich hab vor ner Woche angefangen mein Bein anzupinseln und mir ein Ultimatum gesetzt, dass, wenn es nicht besser wird, ich mich in die Fänge der Weiskittel begebe. Aber von alleine, denn bisher waren Ratschläge diesbezüglich, eben halt Schläge. Nur Einer, ist sich mit der Geschichte mit mir Einig, seit Anfang an, und Derjenige war halt auch einfach dabei. :-)
Das wird schon wieder werden, mein Beinchen. So ganz von alleine nicht, da muss man schon horchen, was es sagt, der Körper und der Schmerz. Anders betrachtet, entgegen jeglicher anderer Meinung von der Familie, kümmere ich mich schon Selbst am Besten um mich Selbst. Ich werde wieder rum laufen und gar nicht wissen, was hätte, wäre, wenn Kaputt gewesen sein muss, dazwischen. Denn was ich nicht weis, macht mich nicht heiß. Oder so ähnlich. Natürlich ist damit nicht die Natur der Dinge gemeint.
Diese gilt es zu beachten. Also in kleinen Schritten geh ich durch die Sache durch und inzwischen fault es immer noch beim Laufen ab, aber nicht mehr ganz so schlimm. An den Stock, hat man sich dann auch mal gewöhnt, für die richtige Benutzung. Hilfreich, diese Kleinigkeiten zu beachten. Zum Glück, bin ich selbst Schuld an dem Desaster. Man hat mich bedient die Tage und mir geholfen so gut es geht.
Auch wenn es nicht so sein sollte, kommt dann zu der Schuld, noch mehr Schuld dazu. Es schränkt auch andere mit ein, das eigene Eingeschränkt sein. So muss man halt durch und solange alles wieder Besser wird, ist es Ok. Eine Selbstphysiotherapie habe ich mir schon ab dem ersten Tag verordnet. Mein Bein, war Blau, Gelb, und ist jetzt noch schön Rötlich. Es hat sich angefühlt, als würde da drin alles wieder zam wachsen müssen.
Der kleine Knochen außen am Schienbein, wo ich ja innen zum Glück glatt getroffen wurde, hat natürlich irgendwie das Sagen. Das Knie vorne rum auch. Sonst zieht der kleinste Nerv im Körper durchgehen bis in den Arsch rauf. Ich weis diese Situation aber auszunutzen. Denn wenn ich es anständig mache, komme ich mit zwei funktionierenden und gesunden Beinen aus der Sache. Ich trainiere dummerweise ja das Rechte unfreiwillig, also muss das Linke auch mit ran, der Oberschenkelmuskel, hat am wenigsten Schaden abbekommen und muss jetzt schön Leiden dafür.
Ich kompensiere, wie immer, wenn es sein muss. :-)
Bis zum Sommer hätte ich dann gern Probehalber einen Bergmarathon gelaufen, sozusagen als Ansporn in Echtzeit, mit dem dritten Hive-Marathon mit zulaufen. Einfach nur, weil ich es kann und machen will. Soll mir halt die Polizei hinterher rennen, wenn ich dabei keine Maske tragen werde. :-)
Das Wetter ist so Schön bei uns hier, ein trüber Tag und sonst perfektes Neujahreswetter. Ich kann noch nicht so viel raus. Aber möchte es wieder.
Ab in den Wald, Bäume fällen. :-)
Ich fühle mich so an sich immer Wohler, auch wenn mich viel Privates nervt und für mich unnötige Energie kostet, die mich fragen lässt, ob ich nicht in manchen wesentlich Erwachsener bin, als mir Gut tut, mit anderen zu Teilen.
Deswegen, räume ich auch symbolisch ein wenig mit den Dingen in meinem Leben auf, die mich Behindern, nicht weiter bringen, oder in die falsche Richtung laufen, weil einseitig Belastet. Das Gleichgewicht, fordert mich die nächsten Wochen und Monate mehr den Je. Ich möchte es wiederfinden, vielleicht ja auch mehr den Je.
Euch wünsche ich eine gute Zeit, in derer man sich vielleicht an Regeln besinnt, die nicht von der Hand zu weisen wären, vielleicht auch entgegen anderer Regel-Werk. Dies zumindest, gilt es Dauerhaft und Beständig zu prüfen. Nicht, das sich im Gleichgewicht der Welt noch Fehler einschleichen.
Einseitig Belastete.
Salve
Sascha / Alucian