Ich predige viel wenn der Tag lang ist, aber ich versuche auch was Beizutragen, das uns Weiterbringt. So alle, weil alleine, wer macht denn heute schon was Alleine im Leben? Wir arbeiten doch sowieso alles irgendwie zusammen.
Ich habe keine Lust über Raketen und Kriege mit jemandem zu reden. Ich frage mich, wieso die entsprechenden Mitbürger sich überhaupt auf solche Diskussionen einlassen wollen von Oben herab?
Es kommt garnicht in Frage, das ich einen blauen Helm anziehe und gegen die Russen laufe. So einfach ist das. Mir sind die Gründe nämlich nicht Gut genug und ich traue mich wetten, damit bin ich nicht alleine.
Aber hier sehen wir schon auch wieder ein dickes Loch, weil ich jetzt meine jüngeren Wehrdienstgeleisteten Mitbürger bräuchte, die sich an unsere Seite stellen, GEGEN den Krieg, FÜR eine Zukunft mit Ausblick.
Die gibt es aber nicht, ein Zeitsoldat, oder ein Berufssoldat, möchte schon rein aus psychologischer Sicht mal "Gebraucht" werden. Das ist keine Schande, oder gar ein Vorwurf, soll aber meinen Mitbürgern zeigen, warum ich ein Freund der Wehrpflicht bin.
Denn da lernt man ja das Soldatentum, von den wertvollen Vollzeitsoldaten gut rübergebracht und auch Richtig gemacht.
Aber wir sind in all der Zeit Zivilisten gewesen. In Uniform. Das bedeutet, wir haben uns schon auf den Tag gefreut, an dem unser Dienst vorbei ist und wenn wir gegangen sind, dann mit einem Lachendem und einem Weinendem Auge.
Aber eines ist Klar, man möchte da nicht mehr hin im Ernstfall, macht es sich schön in der Normalwirtschaft gemütlich und Lebt eben sein Zivilistenleben, mit dem Wissen, das auch andere Tage existieren und man auch für diese Gewappnet ist.
Aber da sind über 10 Jahre keine jungen Männer unfreiwillig beim Dienst gewesen, was jetzt fehlt. Nicht, weil wir Angst haben sollten, das uns die Russen die Tür einrennen, sondern weil wir Angst haben müssten, das wir auf einer Seite stehen, die augenscheinlich nur zu Provozieren weis.
Das ist kein Weg und der Mensch, das lasse ich mir nicht mehr erzählen, will keinen Krieg nicht. Nicht der normale Mensch. Der macht mit, wenn es soweit ist, ja, aber wollen ist was anderes.
Genauso wie dagegen zu stimmen. Da bringt es nicht viel auf der Straße rumzurennen und Parolen zu schreien. Wohl bringt es aber was, seine Sorge mit den Mitmenschen im Alltag zu teilen, darüber zu Reden, sich Gedanken zu machen und sich ein Herz zu fassen, den ersten Schritt zu wagen.
Mindestens auf meine angeblichen Feinbilder zu. Statt weg.
Aber wo sind sie, meine Zivilen Uniformierten Kameraden? WO?
Die Kacke ist am Dampfen und wir lassen uns immer noch treiben, als hätten wir nichts zu Melden.
So eine Wählerei, könnten wir wesentlich Klüger verantstalten, zeige ich ja auch selber ein bisschen auf und wenn es nicht so geht, gibt es ein paar Wenige, die es sich auch Überlegen, wie man wirklich einfach mal was Besser machen könnte.
Aber das ist Arbeit und eine Schwere zugleich, alle auf einen Nenner zu bekommen.
Deswegen wäre mehr und effizientere Demokratie schon sehr Wünschenswert. Weil ich glaube, das meine Mitmenschen, auch wenn ich sie manchmal noch als Dumm bezeichne, am Ende des Tages doch eher Vernünftiger Natur sein können.
Die Masse muss Lernen sich Selbst zu Überwinden und ihre Stärken und Schwächen kennen zu Lernen. Dann können wir auch keine Massenmorde im Namen von Blödsinn machen.
Träumen von einer besseren Welt MUSS erlaubt sein.
Wenigstens das.
Deswegen, träumt mit mir von einer friedlichen Zukunft, dann tritt die auch so ein. :-)
Zum Wohle der Menschheit und Fertig. Probleme haben wir auch ohne große Verwerfungen für viele viele Jahre trotzdem noch die man abarbeiten kann.
Langweilig wird es uns bestimmt nicht. Versprochen.
Salve
Sascha Pürner